Moritz Avenarius schrieb am 1. Juni 2009 zuNews, People

Tag 43 im 13. Stock – ein Rückblick

Tag 43 im 13. Stock, und wie wars? Ich bin eigentlich überrascht, dass es nur 43 Tage sind, denn gemessen an den vielen neuen Eindrücken, Erkenntnissen und Erlebnissen kommt es mir viel länger vor. Auch wenn mir Twitter immer noch ein Mysterium ist und ich auch immer noch nicht verstehe, warum ein Poken nur vier Finger hat, bin ich jetzt nach nur wenig mehr als einem Monat wesentlich besser informiert als davor und meine fragenden Blicke werden weniger. 

Was habe ich bis jetzt eigentlich alles erlebt? Eines der ersten Ereignisse, die mir in Erinnerung geblieben sind, ist die Party bei Gimmahot, die im Rahmen der next09 Anfang Mai stattfand. Dort hatte ich das erste Mal Kontakt zu der mir damals noch fremden Internetwelt. Meine ersten Ängste (“hoffentlich merkt keiner, dass ich überhaupt gar keine Ahnung hab”) waren alle unbegründet und ich hab mich als Neuankömmling sehr gut aufgehoben gefühlt. Auch die Bereitwilligkeit meiner Gesprächspartner mir alles zu erklären, hat mich sehr gefreut. Der Einstieg in die Webszene war geschafft. Auch das Girl Geek Dinner und die Party von TechCrunch am darauffolgenden Abend haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. An diesem Abend hat mir besonders gefallen, auch mal die internationalen Teilnehmer der next kennenzulernen. 

Ein weiteres wichtiges Ereignis war für mich die webinale09 in Berlin, an der ich tollerweise teilnehmen durfte. Mittlerweile weiß ich schon was eine API ist und einen, wenn auch immer noch wenig genutzten, Twitteraccount hab ich auch schon. Auf der webinale habe ich zm ersten Mal an Sessions teilgenommen, die ich ziemlich spannend fand und auch für weniger internetversierte Menschen leicht verständlich waren. Trotz leichtem Schlafmangel habe ich aus Berlin sehr viel mitgenommen und neben Vorträgen blieben zum Glück auch noch zwei Stunden Zeit um mit Alexander Stengelin von Hotpotch ein wenig Sightseeing zu betreiben.

Am darauffolgenden Tag fand dann die Meet’n'Poke-Party statt, die der 13. Stock für die Books on Demand GmbH (BoD) begleitet hat. Ein Schlüsselerlebnis für mich, denn endlich bekam ich meinen eigenen Poken. (Für alle Nichtpokener: das sieht vielleicht ein bisschen komisch aus, macht aber wirklich Spaß!) 

Und jetzt höre ich schon die Frage, die ich schon von meinen Kommilitonen kenne: “Und ääh, arbeitest du auch?” Ja, ich arbeite auch, denn neben den Abendevents bin ich auch zehn Stunden die Woche in dem Büro in der Schanze und recherchiere unter anderem im Internet, schreibe Blogbeiträge und bewerte Internetseiten.

Also, was kann ich zurückblickend sagen: 43 Tage im 13. Stock waren sehr schnelle und aufregende Tage, wo ich viel gelernt und gesehen hab, und ich viele nette und offene Menschen kennengelernt habe. An dieser Stelle ein ganz liebes Dankeschön an die lieben 13.-Stöckler, für einen tollen Studentenjob, viele Erklärungen und viel Geduld.

2 Kommentare zu „Tag 43 im 13. Stock – ein Rückblick“

  1. Freut mich, dass dir dein Job Spaß macht und dir diese Parallelwelt der Internet-Schaffenden nicht mehr so fremd ist. Hat mir auch Spaß gemacht mal ne Runde durch Berlin zu drehen!

    Ich hatte ne recht spannende Heimreise aus Berlin. Mittlerweile ist es aber wieder ganz ok…ich kann wieder surfen und Blogs kommentieren! Grüße an Oliver! Bis bald.

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