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	<title>13. Stock Online Relations</title>
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	<description>Bloggen aus dem 13. Stock. Die Agentur 13. Stock Online Relations bloggt.</description>
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		<title>Verbindungsprobleme &#8211; Zum Start der Social TV-Sendung &#8220;Rundshow&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein relativ guter Indikator für den Fortschritt des Internets, zu beobachten, wie viele Blogger trotz ihres Dauermantras vom Sterben der alten Medien noch ins Fernsehen wollen, weil es dort &#8220;ein bisschen&#8221; mehr Reichweite und Reputation abzuholen gilt. Ein neuer und relativ großangelegter Versuch, TV und Internet multi-crossmedial zu verschmelzen, startete gestern Abend ausgerechnet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2012/rundshow1.jpg" alt="" width="480" height="246" /></p>
<p>Es ist ein relativ guter Indikator für den Fortschritt des Internets, zu beobachten, wie viele Blogger trotz ihres Dauermantras vom Sterben der alten Medien noch ins Fernsehen wollen, weil es dort &#8220;ein bisschen&#8221; mehr Reichweite und Reputation abzuholen gilt. Ein neuer und relativ großangelegter Versuch, TV und Internet <span style="text-decoration: line-through;">multi-</span>crossmedial zu verschmelzen, startete gestern Abend ausgerechnet im etwas angestaubten Bayerischen Rundfunk und zeitgleich live im Netz auf einem undankbaren Sendeplatz um 23 Uhr.</p>
<p>Die <a href="http://blog.br.de/rundshow/">&#8220;Rundshow&#8221;</a> mit Blogger und Apple-Fan <a href="http://gutjahr.biz/">Richard Gutjahr</a> sowie Podcaster und Radiomann <a href="http://www.mywebwork.de/">Daniel Fiene</a>, lange vorab über alle Kanäle und auf der <a href="http://re-publica.de/12/">re:publica</a> angekündigt, tritt an, um endlich das ins Programm mit einzubeziehen, was sowieso passiert: Die permanente Kommentierung und Diskussion von TV-Sendungen über Twitter und Co.  &#8220;Das vielleicht größte TV-Experiment des Jahres&#8221; <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/05/rundshow/">bloggte</a> folgerichtig auch Berufs<span style="text-decoration: line-through;">hysteriker</span>kommentator Thomas Knuewer im Vorfeld.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2012/rundshow2.jpg" alt="" width="480" height="270" /></p>
<p>In der Realität sah die leider nur 30minütige &#8220;Start Up im TV&#8221;-Sendung leider deutlich weniger spannend und auch viel weniger experimentell aus: Die beiden Moderatoren saßen in einem optisch leicht finster geratenen Studio, Anmoderation, Clips und Interviews wechselten sich in klassischer Manier ab, das Ganze erinnerte an eine noch etwas epileptischere Version von Gottschalk Live: Schnelle Übergänge zwischen vorab produzierten Inhalten und hastig geführte Gespräche über Skype und Google Hangout mit einer Menge Verbindungsproblemen, von denen am Ende der Sendung leider nur sehr wenig beim Zuschauer hängen blieb, trotz des vermeintlich sehr ergiebigen Themenfadens der Occupy-Bewegung in Spanien. Der Tiefpunkt der Sendung war erreicht, als der Aktivist, Holocaustüberlebende und Autor <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/St%C3%A9phane_Hessel">Stéphane Hessel</a> interviewt wurde: Das Team filmte einen sehr kurzen und wackelig-hakeligen Skypevideochat auf einem iPad ab, das Medium &#8220;Netz&#8221; wurde an der Stelle leider vollends zum Selbstzweck der Sendung, nach dem Motto: &#8220;Hey, wir benutzen hier ein iPad und haben total viele Follower auf Twitter, das sollte als Konzept reichen, Inhalte kommen erst an zweiter Stelle&#8221;.</p>
<p>Auch das interaktive Element der Sendung war dürftig &#8211; abgesehen von den Hangout-Interviewpartnern (über die man so gut wie nichts erfuhr &#8211; waren sie zufällig ausgewählte Nutzer zum Thema oder schon vorab gesuchte Personen?) beschränkte es sich vor allem darauf, dass die Nutzer mittels einer eigens dafür produzierten Smartphone-App namens <a href="http://itunes.apple.com/de/app/die-macht-die-app-zur-rundshow/id521087136?mt=8">&#8220;Die Macht&#8221;</a> mit ein paar Knöpfen fortlaufend ihre Zustimmung und Ablehnung zum Bildschirmgeschehen kundtun konnten. Am Ende wurde weniger als zehn Sekunden lang die passende Statistik dazu eingeblendet, ohne näher darauf einzugehen. Eine Hardware-App für das Fernsehen, die noch etwas interaktiver als &#8220;Die Macht&#8221; ist, gibt es allerdings schon: Sie nennt sich Fernbedienung und man kann damit mit nur einem Klick zu einem ganz anderen Kanal wechseln. Zumindest aber kann der Zuschauer bei der &#8220;Rundshow&#8221; auch nach der Sendung weiter mit den Machern diskutieren und einen fortlaufenden Einblick hinter die Kulissen bekommen. Das passiert aber dann &#8220;ganz klassisch&#8221; auf Facebook, Twitter und dem eigenen Blog.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2012/rundshow3.jpg" alt="" width="480" height="270" /></p>
<p>Dass man unterhaltsames und intelligentes Fernsehen über das Thema Internet machen kann, das hat <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/">&#8220;Elektrischer Reporter&#8221;</a> von Mario Sixtus eindrucksvoll bewiesen. Wie man Fernsehen mit dem Netz kombinieren kann, daran wird wohl noch eine ganze Zeit lang herumexperiment werden. Es dürfte spannend werden, zu beobachten, wie sich die &#8220;Rundshow&#8221; in der Zukunft weiter entwickelt und ob die Macher auf das bislang eher durchwachsene Feedback eingehen und das Konzept in Verlauf der geplanten vier Wochen Sendezeit noch modifizieren werden. Den Start der &#8220;Rundshow&#8221; muss man vorerst unter den Tags &#8220;gut gemeint&#8221; und &#8220;hat Potential&#8221; in den Bookmarks ablegen.</p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2012%2F05%2Fverbindungsprobleme-zum-start-der-social-tv-sendung-rundshow%2F&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=verdana&amp;height=35" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:35px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Geschichten aus 1001 Database</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias Buettner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Data Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Data Mining]]></category>
		<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[OpenDataCity]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Zugmonitor]]></category>

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		<description><![CDATA[Daten sind Storys! Das Thema Daten ist nicht gerade sexy. Entweder einem kommen seitenlange kryptische Tabellen mit einer unüberschaubaren Informationsflut in den Sinn, die eher von Maschinen für Maschinen gedacht sind, oder man denkt an die ermüdenden politischen Debatten rund um den Datenschutz, die der Entwicklung immer drei Schritte hinterherlaufen, und man beginnt zu gähnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Daten sind Storys!</strong></p>
<p>Das Thema Daten ist nicht gerade sexy. Entweder einem kommen seitenlange kryptische Tabellen mit einer unüberschaubaren Informationsflut in den Sinn, die eher von Maschinen für Maschinen gedacht sind, oder man denkt an die ermüdenden politischen Debatten rund um den Datenschutz, die der Entwicklung immer drei Schritte hinterherlaufen, und man beginnt zu gähnen.</p>
<p>Auch auf der re:publica war die Angelegenheit nicht unter den Trending Topics der Berichterstattung, obwohl das Thema durchaus in mannigfaltiver Ausprägung in Panels verhandelt wurde: vom Data Mining über den selbstbestimmten Umgang mit Daten bis hin zum Krieg um Daten. Ein Highlight war für mich der <a href="http://re-publica.de/12/panel/zugmonitor-decoding-realtime-train-data-for-publishing/" target="_blank">Vortrag von Stefan Plöchinger und Lorenz Matzat mit ihrem Projekt Zugmonitor</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://re-publica.de/12/panel/zugmonitor-decoding-realtime-train-data-for-publishing/" target="_blank"><img class="aligncenter" title="Stefan Plöchinger und Lorenz Matzat" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2012/stefanplöchingerlorenzmatzat.jpg" alt="" width="339" height="235" /></a></p>
<p>Der spannende Punkt dabei war nicht nur, wie man öde Rohdaten der Deutschen Bahn gewinnen und anschließend anschaulich und sinnvoll aufbereiten kann, sondern wie man daraus auch noch eine journalistisch relevante Geschichte macht. Der Datenjournalismus (beziehungsweise Data Driven Journalism) präsentiert sich als die große Innovation und Chance des Online-Journalismus.</p>
<p>Wir kennen sie alle zur Genüge, die sich wiederholenden Berichte zur Unpünktlichkeit der Bahn. Wie bei jedem Thema, das eine große Zahl von Menschen betrifft, sind die Verspätungen der Bahn ein Klassiker unter Journalisten – wie das verrückt gewordene Wetter. Nun hat sich <a href="http://zugmonitor.sueddeutsche.de/" target="_blank">die Süddeutsche Zeitung den Trainmonitor des OpenDataCity auf die Website geholt</a> – und damit einen Mehrwert geschaffen, der weit über den reinen Bericht hinausgeht. Das Medienhaus unterfüttert damit nicht nur einen Artikel mit Fakten (wie bei einer Infografik), sondern nimmt die aggregierten oder recherchierten Daten zum Anlass für die Berichterstattung.</p>
<p><a href="http://zugmonitor.sueddeutsche.de/" target="_blank"><img class="aligncenter" title="Süddeutsche Zeitung Zugmonitor" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2012/Zugmonitor.jpg" alt="" width="480" height="399" /></a></p>
<p>Und das ist das wirklich Neue am Daten-Journalismus: Die Daten sind nicht Beiwerk, sie sind die Story.</p>
<p>Zunächst werden die Rohdaten recherchiert, dann interaktiv aufbereitet und letztendlich <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Bahn-Versp%C3%A4tungen" target="_blank">von einem Artikel begleitet oder als Themenschwerpunkt veröffentlicht</a>. Wenn neben der aufbereiteten Variante auch noch <a href="http://www.sueddeutsche.de/kolumne/tabellen-und-api-zur-bahn-verspaetung-so-kommen-sie-an-alle-daten-1.1304387" target="_blank">die Rohdaten zur Verfügung gestellt, vielleicht sogar über eine API weitere Verwendungsmöglichkeiten eröffnet werden</a>, ist das investigativer Journalismus in Höchstform.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel hierfür ist <a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2012/apr/17/military-spending-countries-list" target="_blank">die Berichterstattung des Guardian zum Rüstungsbericht des Friedensforschungsinstituts SIPRI vom April 2012</a>. Überhaupt findet man im Guardian einen Vorreiter dieser journalistischen Gattung. Im Onlineauftritt gibt es seit 2009 den <a href="http://www.guardian.co.uk/data" target="_blank">Menüpunkt DATA</a> und eine Menge databasierter Berichterstattung wie aktuell die <a href="http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2012/may/08/gay-rights-united-states" target="_blank">großartige Visualisierung der Gay rights in den Staaten der USA</a>.</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2012/may/10/data-visualisation-us-gay-rights" target="_blank"><img class="aligncenter" title="The Gurdian Gay rights Diagramm" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2012/Guardian.jpg" alt="" width="480" height="581" /></a></p>
<p><strong>Warum Datenjournalismus? </strong></p>
<p>Die Webpräsenzen der großen Printitel haben sich zwar in den letzten Jahren gut entwickelt, doch bleibt gerade das interaktive Potential des Mediums bisher oft weitestgehend ungenutzt. Text und Bild der gedruckten Ausgabe wurden ergänzt durch Audio und Video – beide eigentlich nicht gerade Kerngeschäft der Verlage.</p>
<p>Durch ansprechend, interaktiv, vielleicht spielerisch aufbereitete Daten können die Online-Portale ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber ihren gedruckten Mutterblättern etablieren und ihre Stärke ausspielen. Dabei bleiben sie auch noch bei ihren Kompetenzen und ihrer Herkunft treu, denn Infografiken gehören seit jeher zum Print.</p>
<p>Dass sich journalistisch aufbereitete Daten im Medienangebot auch lohnen können, zeigt der <a href="http://www.texastribune.org/library/data/" target="_blank">Texas Tribune</a>: In der Online-Ausgabe der Zeitung findet der Texaner Daten zur Qualität der Schulen, zur Kriminalität oder zur Wahlkampf-Finanzierung in seiner Region. Das Angebot läuft so gut, dass das eigentlich stiftungsfinanzierte Verlagsangebot mittlerweile sogar Gewinn abwirft.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.texastribune.org/library/data/" target="_blank"><img class="aligncenter" title="Texas Tribune" src="http://wp13stock@blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2012/TexasTribune.jpg" alt="" width="480" height="357" /></a></p>
<p><strong>Woher die Daten? </strong></p>
<p>Mit <a href="http://www.data.gov/" target="_blank">data.gov</a> oder <a href="http://data.gov.uk/" target="_blank">data.gov.uk</a> bieten die angloamerikanischen Länder in Sachen Open Data viel Material für Data Journalisten. Aber auch <a href="http://daten.berlin.de/" target="_blank">Berlin</a> oder <a href="http://data.wien.gv.at/" target="_blank">Wien</a> haben gute Ansätze in diese Richtung. Grundsätzlich eröffnet das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz" target="_blank">Informationsfreiheitsgesetz</a> seit 2006 auch in Deutschland viele neue Wege zu den Daten von Bundesbehörden &#8211; auch wenn die Bewegung hin zu mehr Informationsfreiheit (wohl kulturbedingt) noch nicht ihren Weg zu allen Mitarbeitern in den Ämtern gefunden hat. Da heißt es dann, hartnäckig sein &#8211; eine altbewährte Tugend im Journalismus.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit Daten zu recherchieren, ist natürlich, sie selbst zu aggregieren. So werden auch für Zugmonitor die Daten einfach von der Website der Deutschen Bahn gescrapet und auf eigenen Servern gespeichert, da die Bahn selbst keine Rohdaten über Verspätungen ausgibt.</p>
<p>Ein gutes Tool zur einfachen Visualisierung von Rohdaten bietet übrigens Google mit <a href="http://www.google.com/fusiontables/public/tour/index.html" target="_blank">Fushion Tables</a>. Einfach Daten hochladen und Feintuning starten. Die Darstellungsarten wachsen ständig, wie man gut am <a href="http://www.datenjournalist.de/netzwerkgraphparteispenden-2010/" target="_blank">Parteispenden-Netzwerkgraphen</a> sehen kann, der mit Fushion Tables aus den Daten des <a href="http://taz.de/Parteispenden-Watch/!t200/#parteispenden-recherche" target="_blank">Parteispenden-Recherchetools der taz</a> erzeugt wurde.</p>
<p>Daten gibt es jedenfalls genug. Wir produzieren sie täglich nebenbei, sozusagen als Abfallprodukt, mit unseren Wettermessstationen, beim Einkaufen und Bezahlen, bei der Bewegung durch den Raum mit unseren Smartphones usw. Es gab noch nie so viele Daten wie heute – doch was bringt schon die reine Datenflut? Genau hier zeigt sich die (neue)  Existenzberechtigung des Journalismus stärker denn je.</p>
<p><strong>Next Step Robojournalismus? </strong></p>
<p>Wie <a href="http://www.datenjournalist.de/lorenz-matzat/" target="_blank">Lorenz Matzat</a> in seinem <a href="http://www.datenjournalist.de/datenjournalismus-wohin-geht-die-reise/" target="_blank">Beitrag zur Veranstaltungsreihe twenty.twenty </a>aufzeigt, gibt es bereits heute <a href="http://www.narrativescience.com/" target="_blank">Ansätze, Artikel auf Basis von Daten von Robots schreiben zu lassen</a>. Wird der Journalist also überflüssig?</p>
<p>Nein, sicher nicht. Denn die reine Darstellung oder sprachliche Wiedergabe von Daten ist noch kein Journalismus. Sie müssen ausgewählt und interpretiert werden, oft auch erklärt. Eine gewissenhafte Recherche, die auch subjektive, intensionistische Auswahl und die professionelle Aufbereitung eines Stoffes sind die Kompetenzen des Journalismus. Beim Datenjournalismus werden eben diese Stärken wesentlich.</p>
<p>Eine gute Visualisierung von Daten unterstützt die Presse bei ihrer Arbeit und zeigt neue Themen auf (<a href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten" target="_blank">wie das Bewegungsprofil des Grünen Politikers Malte Spitz aus 2011</a> zur VDS). Es gibt jede Menge Geschichten zu erzählen, die hinter Zahlen- und Buchstabenkolonnen lauern. Es liegt an den Journalisten, diese zu finden und die passenden Narrative zu entwickeln. Dann muss einem um die Verlagshäuser und ihre Qualitätspublikationen nicht bange sein. Im Gegenteil: Der Datenjournalismus eröffnet Chancen, die es im Print nicht gab.</p>
<p><a href="http://www.opendatacity.de/" target="_blank">&gt; OpenDataCity, die den Zugmonitor gebaut haben und gerade für 2 Grimme Online Awards nominiert sind</a></p>
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		</item>
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		<title>App Review: Stuffle (iOS, iPhone)</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2012/05/app-review-stuffle-ios-iphone/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Stuffle]]></category>
		<category><![CDATA[Stuffle.it]]></category>

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		<description><![CDATA[Konzept Stuffle.it von den Digial Pioneers aus Hamburg präsentiert sich als lokaler &#8220;Flohmarkt&#8221; zum Kaufen und Verkaufen von (Gebraucht-)Gegenständen mit gelungener Darstellung im Pinterest-Stil, der ausschließlich in App-Form und Location-basiert daherkommt. Die Schwerpunkte liegen dabei, wie bei einem echten Flohmarkt auf dem Stöbern nach (obskuren) Gegenständen, aber auch auf dem Verhandeln mit dem Verkäufer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/stuffle1.jpg" alt="" width="432" height="384" /></p>
<h3>Konzept</h3>
<p><a href="http://www.stuffle.it" target="_blank">Stuffle.it</a> von den <a href="http://digitalpioneers.de/" target="_blank">Digial Pioneers</a> aus Hamburg präsentiert sich als lokaler &#8220;Flohmarkt&#8221; zum Kaufen und Verkaufen von (Gebraucht-)Gegenständen mit gelungener Darstellung im Pinterest-Stil, der ausschließlich in App-Form und Location-basiert daherkommt. Die Schwerpunkte liegen dabei, wie bei einem echten Flohmarkt auf dem Stöbern nach (obskuren) Gegenständen, aber auch auf dem Verhandeln mit dem Verkäufer und auf dem Austauschen von Nachrichten. Das Konzept trifft damit eine tatsächlich existierende Lücke, auch wenn es bereits <a href="http://www.rumgr.com" target="_blank">ähnliche Apps</a> auf dem Markt gibt.</p>
<h3>Design</h3>
<p>Designtechnisch ist Stuffle ziemlich gelungen: Schöne Pastellfarben, ein Logo, das man ohne Nervgefahr oben in der Mitte der Navigation Bar immer im Blick haben kann, auch das App-Icon ist außerordentlich attraktiv. Beim Hauptbereich mit den Wasserfall-artig in großen Bildern dargestellten Angeboten, die endlos nach unten weiterscrollen, hat man sich freilich schamlos bei Pinterest bedient, aber das macht derzeit das halbe Internet. Die Tab-Bar (Hauptnavigation) wurde bei aktiver Auswahl in eben dem hellrosa Farbton eingefärbt, der auch sonst die App dominiert. Einziges Problem sind die Icons an selber Stelle, die ein bisschen zu filigran und detailliert gestaltet sind, so dass man nicht in jeder (Licht-)Situation direkt auf den ersten Blick erkennen kann, was das Symbol darstellt, auf das man klickt. Look and Feel sind nach iOS-Standards modelliert, aber auch individuell genug, um aus der Masse herauszustechen.</p>
<h3>Usability / User Experience</h3>
<p>Worüber man streiten kann: Die Anmeldung, die ausschließlich über Facebook läuft. Selbiges macht allerdings inzwischen jede zweite App und es funktioniert bei Stuffle reibungslos.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/stuffle2.jpg" alt="" width="414" height="621" /></p>
<p>Ein wirklich ärgerlicher Punkt ist allerdings das &#8220;Profil&#8221;, einer der drei Hauptnavigationspunkte, unter dem nach erfolgreicher Anmeldung nichts anderes für den Nutzer zu tun ist, als sein eigenes Facebookbild anzugucken oder auf verschiedenen Wegen &#8220;Freunde einzuladen&#8221; (i.e. für die App zu werben). Ansonsten ist die Bedienung allerdings gelungen: Die anderen beiden Menüpunkte &#8220;Kaufen&#8221; und &#8220;Verkaufen&#8221; sind schlüssig aufgebaut und sehr intuitiv zu benutzen. Der Kaufbereich ist unterteilt in Entfernung des eigenen Standorts zum Anbieter (Angebote näher als 3 km sind ganz oben, näher als 10 km etwas weiter unten usf.) und es kann sehr unkompliziert ein Angebot angenommen, ein Preisvorschlag gesendet oder mit dem Verkäufer per Nachricht Kontakt aufgenommen werden. Auch der Verkaufen-Bereich, der über die Kamera (optional Camera Roll) und drei einfache Felder (Titel, Beschreibung, Preis) funktioniert, wirkt sehr durchdacht und nutzerfreundlich.</p>
<p>Etwäs rätselhaft ist die unterhalb der Navigation Bar angebrachte Sub-Navigation. Zwar ist es clever, diese wegscrollen zu lassen, wenn man beim Stöbern durch die Photos navigiert, um mehr Platz für die Bilder zu haben, aber warum man zwei verschiedene Bereiche für &#8220;Verhandeln&#8221; und &#8220;Archiv&#8221; braucht (jeweils einmal für die Käufe und einmal für die Verkäufe), bleibt das Geheimnis der Entwickler. Hätte man diese Bereiche stattdessen in den bislang sinnleeren Hauptmenüpunkt &#8220;Profil&#8221; (wo man sie erwarten würde) integriert, dann hätte man sich die Subnavigation sogar ganz sparen können.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Stuffle ist eine ingesamt sehr gelungene App, die ein bisschen die Nische besetzt, die das inzwischen komplett verstaubte und nicht mehr wirklich benutzbare eBay hinterlassen hat: Verkäufe von Privat an Privat. Präsentation und Usability sind in den weitesten Teilen sehr schlüssig und modern, es macht vor allem aber sehr viel Spaß, die App zu benutzen. Jetzt fehlen nur noch ein paar mehr Nutzer und mehr Angebote, dann könnte das hier zu einem Erfolg werden. Noch schöner würde die App durch die Bildlastigkeit außerdem natürlich auf einem iPad aussehen.</p>
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		<title>Mitten im Mainstream &#8211; Die re:publica 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleiner Rückblick auf die re:publica 2012: Auch wenn der Veranstaltungsort, die Station Berlin, auf Twitter viel Zustimmung erntete, war ich selbst doch nicht auf Anhieb überzeugt. Die familiäre Atmosphäre des Friedrichstadtpalastes und der Kalkscheune, sowie der Standort mitten in Berlin waren für mich doch immer ein wichtiger Bestandteil der größten deutschen Netzkonferenz. Das neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/action_blog.png" alt="" width="450" height="325" /></p>
<p>Ein kleiner Rückblick auf die re:publica 2012: Auch wenn der Veranstaltungsort, die <a href="http://station-berlin.de/">Station Berlin</a>, auf Twitter viel Zustimmung erntete, war ich selbst doch nicht auf Anhieb überzeugt. Die familiäre Atmosphäre des Friedrichstadtpalastes und der Kalkscheune, sowie der Standort mitten in Berlin waren für mich doch immer ein wichtiger Bestandteil der größten deutschen Netzkonferenz. Das neue Gelände mit seinen (Sponsoren- und Info-)Ständen in der <a href="http://re-publica.de/12/en/2012/05/01/republica-square-das-herz-der-rp12/">Haupthalle</a> rief bei mir doch eher IT-Messe- und Lagerhallen-Assoziationen hervor, auch wenn mir im Verlauf der Veranstaltung klar wurde, dass der Umzug wohl einfach sein musste, um die Veranstaltung konzeptuell weiterzuentwickeln: Mehr Platz, dadurch deutlich weniger Überfüllung, schneller Wechsel zwischen den Sessions &#8211; am neuen Veranstaltungsort alles kein Problem, kein wildes Gedränge in engen Hinterhöfen, um in einer der Geheimtippveranstaltungen doch noch einen Platz zu ergattern. Und da im direkten Umkreis nicht allzuviele gastronomische Ausweichmöglichkeiten sind, blieb auch beim Abendprogramm ein großer Teil der Gäste im Außenbereich der Station mit re:fill-Bar und die Runde zersplitterte sich nicht auf verschiedene Orte, wie es bisher immer der Fall war. Die übliche Frage: &#8220;Auf welche Party gehst Du heute Abend und mit wem?&#8221; war damit eher hinfällig.</p>
<p>Die <a href="http://re-publica.de/12/en/schedule/">Qualität des Programms</a> war dabei 2012 völlig subjektiv betrachtet um einiges höher als in den letzten Jahren, aber vielleicht lag das auch nur an einem glücklichen Händchen bei der Auswahl aus dem breiteren Angebot mit jeweils sieben verschiedene Tracks, die parallel liefen und die in verschiedene Schwierigkeitsstufen unterteilt wurden. Andere Stimmen <a href="http://www.iheartdigitallife.de/republica-untiefen-uberwinden/">wollen ähnlich schwache Vorträge</a> wie in den letzten Jahren beobachtet haben (vor allem bei den üblichen Verdächtigen, die im Grunde jedes Jahr den gleichen alten Quark erzählen und um sich selbst kreisen).</p>
<p>Für mich besonders sehenswert am Ersten Tag: <a href="http://blog.ted.com/2009/12/02/cindy_gallop_ma/">&#8220;Make Love Not Porn&#8221;</a> von Cindy Gallop, die mit ihrem Projekt über die Unterschiede zwischen Pornographie und echtem Sex aufklären und damit jüngeren Menschen, die quasi von Pornographie im Netz sexuell sozialisiert wurden, zeigen möchte, wie konstruiert dieses Bild von Sexualität zum größten Teil ist. Sehr spannend im Anschluss die internationale Session <a href="http://re-publica.de/12/panel/social-media-in-space/#day02">&#8220;Twittern aus dem All für die digitale Öffentlichkeitsarbeit&#8221;</a> mit echten Astronauten von verschiedenen Raumfahrorganisationen, die über ihre Erfahrung mit Social Media berichten. Leider blieb der Saal halbleer. Stattdessen laut Berichten komplett gefüllt: <a href="http://re-publica.de/12/panel/rockstars-und-mimosen-wie-die-deutsche-blogosphare-veramerikanisiert-wird/#day02">Deutsches Blogosphären-Bashing</a>, das zwar am Ende auf das Fazit kommt, dass in der Szene mehr an einem Strang gezogen werden muss, aber dennoch nicht müde wird, zu erklären, wie weit die Amerikaner uns doch angeblich vorraus sind (vor allem in Sachen &#8220;Reichweite&#8221;). Nun ja. Sehr gerne gesehen (aber leider verpasst) hätte ich außerdem Kixka Nebraska mit <a href="http://re-publica.de/12/en/panel/about-me-die-digitale-fassade/">&#8220;About Me &#8211; die digitale Fassade&#8221;</a> über Identitätskonstruktion im Netz, die im letzten Jahr einen überraschend guten Vortrag hielt und laut mehreren Berichten auch in diesem Jahr wieder ein Highlight des Programms bot. Unvermeidlich und wie immer sehr unterhaltsam im Anschluss: Sascha Lobo, der sich in Anlehnung an The Oatmeal in seinem &#8220;Überraschungsvortrag&#8221; (<a href="http://www.spiegel.de/video/re-publica-sascha-lobo-haelt-einen-ueberraschungsvortrag-video-1194155.html">Video bei Spiegel Online</a>) dem Zustand des Internets 2012 annahm, zu Recht diverse hippe und weniger hippe Apps und Social Networks (Instagram, Pinterest, Google+) für völlig irrelevant erklärte und die langsame Ankunft von Netzthemen im Mainstream attestierte &#8211; nicht zuletzt auch am Beispiel der Piraten.</p>
<p>Tag Zwei: Meine persönlich größte Enttäuschung der #rp12: Das Panel <a href="http://re-publica.de/12/en/panel/uebermorgen-tv/">&#8220;Übermorgen TV&#8221;</a> mit u.a. @sixtus, @MrsBunz und @ChristophKappes, das als Diskussionsrunde zu ein paar in Zukunft vermeintlich wichtigen Themen im Netz angelegt und mit sehr guten Videoeinspielern aus der gleichnamigen Serie als Themenaufhänger unterlegt war. Leider wirkten alle auf der Bühne sitzenden Personen völlig unvorbereitet, hatten wenig bis gar nichts zu den Themen zu sagen und auch das Publikum wollte nicht den Lückenfüller spielen. Irgendwann: Saalflucht. Deutlich interessanter im Anschluss: Das leider wiederum nur sehr schlecht gut besuchte Panel <a href="http://re-publica.de/12/panel/from-dissent-to-disillusionment/#day03">&#8220;From Dissent to Disillusionment&#8221;</a> zum arabischen Frühling auf der großen Bühne, Teil einer Reihe von politischen Sessions am Tag Zwei. Überhaupt ein Problem der re:publica (wie auch in den letzten Jahren): Die internationalen und zum Teil hochinteressanten Themen, die zu Recht aufgrund ihrer Relevanz der großen Bühne platziert werden, ziehen deutlich weniger Menschen an, als nerdige Selbstreferenz-Sessions &#8211; Foodblogs sind beim Publikum einfach populärer als Revolutionen. Ein echtes Highlight unter den Selbstbeleuchtersessions ist für mich hingegen <a href="http://re-publica.de/12/panel/blogger-im-gesprach/#day03">&#8220;Blogger im Gespräch&#8221;</a> mit Moderator Philip Banse über herausragende Blogprojekte aus dem letzten Jahr in Deutschland, in dem vor allem Raul Krauthausen und seine <a href="http://wheelmap.org/">Idee der Wheelmap</a> nachhaltig Eindruck hinterlassen. Am Abend noch eine überraschend gute Veranstaltung: <a href="http://re-publica.de/12/panel/poetry-spam/#day03">&#8220;Poetry Spam&#8221;</a> ersetzt die bisherige (und leider immer unsäglich unwitzige) Twitterlesung und zitiert aus Spam-Mails mit fast poetischer Qualität. Sehenswert.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/reg_blog.png" alt="" width="450" height="325" /></p>
<p>Tag Drei: Das Problem, das Twitter zumindest in Teilen seiner Userschaft hat, könnte man nicht deutlicher ausdrücken, als es Katie Stanton, Head of International Strategy bei Twitter, mit ihrem eher belanglosen Vortrag <a href="http://re-publica.de/12/panel/twitter/#day04">&#8220;Twitter joining the Conversation&#8221;</a> tut: Fernsehen, Sport und Politik (aber nur im Fernsehen und passiv) werden als die großen Use-Cases für den Microbloggingdienst präsentiert. Der einzige spannende Moment des Vortrags: Als jemand im Publikum fragt, was jetzt eigentlich mit Posterous passieren wird, das Twitter kürzlich gekauft hat. Keine Auskunft, natürlich. Man hätte ihr am Ende fast empfehlen wollen, selbst mal ein bisschen auf Entdeckungsreise durch ihre Plattform zu gehen und zu beobachten, was sich da eigentlich sonst noch so alles tummelt an interessanten Themen und Menschen, für die das Medium nicht nur ein Begleitkanal zu Ereignissen in Massenmedien ist. Eines der besten Beispiele folgt direkt im Anschluss: Regierungssprecher <a href="http://www.twitter.com/RegSprecher">Steffen Seibert</a>, der erzählt, wie er mit seiner sehr sympathischen &#8220;Ich probier das einfach mal aus&#8221;-Sicht nach und nach Twitter als interessantes Kommunikationsmedium entdeckt und trotz CDU-Mitgliedschaft bei einem Großteil der Anwesenden Sympathiepunkte durch seine lockere, unterhaltsame und gleichzeitig sehr professionelle Art einheimst. Sehenswert außerdem: Kathrin Passig mit <a href="http://re-publica.de/12/en/panel/standardsituationen-der-technologiebegeisterung/">&#8220;Standardstituationen der Technologiebegeisterung&#8221;</a> (<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/kathrin-passig-standardsituationen-der-technologiebegeisterung-a-831904.html">Video bei Spiegel Online</a>), die uns noch einmal eindrucksvoll demonstriert, was unter anderem bei der Erfindung der Bahn, des Telegrafen und des Films alles prophezeit wurde bis hin zum Weltfrieden. Das Fazit der Session: Technologie verändert so gut wie nie irgendetwas von sich aus, ruft aber immer unter Menschen die (meist leider utopische) Hoffnung hervor, dass sich aus ihr auch eine große gesellschaftliche Verbesserung ergibt.</p>
<p>Am Ende war eigentlich alles wie immer, nur mit deutlich mehr Teilnehmern und mit gefühlt mehr Mainstreamthemen (was aber nicht an einer Anpassung der Veranstaltung lag, sondern daran, dass &#8220;unsere&#8221; Themen auch gesamtgesellschaftlich im letzten Jahr deutlich mehr in den Fokus rückten): Die re:publica ist ein Event, auf die man jedes Jahr sehr gerne geht, um ein paar nette Menschen wiederzutreffen, neue kennenzulernen, sich ein paar gute Vorträge anzuhören und sich über ein paar schlechte zu ärgern. Alles im grünen Bereich.</p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2012%2F05%2Fmitten-im-mainstream-die-republica-2012%2F&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=verdana&amp;height=80&amp;appId=120329031385452" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Neue Gesichter im 13. Stock</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2012/04/neue-gesichter-im-13-stock/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 10:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Bickhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[13. Stock intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder. Geschichten. Namen. Neue Gesichter. Was ist da los im 13. Stock? Das Team hat Zuwachs bekommen. Neu mit dabei sind Mathias, Tito und Lisa. Mathias in Hashtags: #EDEKA #SPD #Tatort #Tango Wieder einer mehr: Mathias Büttner ist nun schon der dritte Franke im 13. Stock und unterstützt seit Januar dieses Jahres das Team im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bilder. Geschichten. Namen. Neue Gesichter. Was ist da los im 13. Stock? Das Team hat Zuwachs bekommen. Neu mit dabei sind Mathias, Tito und Lisa.</p>
<p><strong>Mathias in Hashtags: #EDEKA #SPD #Tatort #Tango</strong></p>
<p><img alt="" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/matthias_blog.jpg" class="alignleft" width="233" height="310" />Wieder einer mehr: <a href="http://www.mbuet.de/">Mathias Büttner</a> ist nun schon der dritte Franke im 13. Stock und unterstützt seit Januar dieses Jahres das Team im Bereich Konzeption und Projektmanagement. Mathias wurde schon früh digital angefixt und hatte dank einer Mutter bei der Telekom als erster in seinem Dorf ISDN. Doch durchlief er zuerst eine klassische Werber-Ausbildung auf der <a href="http://www.texterschmiede.de/">Texterschmiede</a> sowie ein anschließendes Studium der <a href="http://www.hfbk-hamburg.de/de/">Freien Kunst</a>, bevor er beschloss seine Leidenschaft für die wilde Welt des Internets zum Beruf zu machen. Vor seiner Zeit beim 13. Stock arbeitete er unter anderem als Freelancer, entwickelte dann als Projektmanager die Online-Kommunikation bei EDEKA weiter und begleitete 2010/2011 digital den Wahlkampf von Olaf Scholz und der SPD in Hamburg. Wenn er gerade nicht im 13. Stock sitzt, findet man Mathias im Tango-Keller, der Festland-Sauna, auf der Oberalster oder Sonntag Abend vor dem Fernseher. Da er seit schon immer hier um die Ecke wohnt, ist der 13. Stock wie nach Hause kommen. Wie der Franke sagt: Bassd scho.</p>
<p><strong>Tito hat etwas gepostet – er ist wach<br />
</strong><br />
<img alt="" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/tito_blog.jpg" class="alignright" width="233" height="310" />Stell dir vor du fühlst dich wohl und den anderen geht es genauso. <a href="http://www.facebook.com/wirtschaftskratur">Tito alias Uwe Afemann</a> gehört seit Kurzem ebenfalls zu den 13. Stöcklern. Das Team kennt den Veranstalter mit multinationalem Hintergrund aber schon länger: Seit einigen Jahren ist er der Hauptverantwortliche für das jährliche <a href="http://www.silpion.de/sommerfest-2010.html">Sommerfest bei Silpion</a>, dem Mutterschiff des 13. Stocks. Seine große Leidenschaft – die Musik. Als Konzert-Gitarrist hat es leider nicht geklappt und zugegeben sein Studium in Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften in Kassel hatte eher weniger mit Musik zu tun, aber irgendwie hat es Tito doch geschafft, seine große Leidenschaft zumindest ein bisschen zum Beruf zu machen. Seit 2001 ist er in Hamburg Zuhause. Dort hat er unter anderem Datenbanken für den A380 bei Airbus und die DB programmiert. Doch da war relativ schnell der Reiz weg – neues Projekt: <a href="http://www.bandbattle.de">Bandbattle.de</a> ausrichten und das <a href="http://www.dreiundsiebzig.de/">Kulturhaus 73</a> auf dem Schulterblatt mitgestalten, taufen, am Tresen stehen, Bauleitung, Astra-Stube renovieren, &#8230; Tito für alles. Dann Konflikt&#8230; äh Dialogfähigkeit mit dem damaligen Arbeitgeber. Doch wieder Studium: Produktionsmanagement. Und dann doch wieder Musik und Kunst. Seit 2009 ist er immer wieder bei der <a href="http://www.fusion-festival.de/">Fusion</a> involviert. Der Sympathisant der Hedonistischen Internationalen war außerdem Ausrichter des Kunst und Designmarktes <a href="http://elbrausch-art-kollektiv.blogspot.de/">Elbrausch Art Kollektiv</a>. Heute ist er Projektmanager im 13. Stock, organisiert nebenberuflich verschiedene Events und ist vor allem stolzer Papa seiner kleinen Tochter Amalia Katharina.<br />
<strong><br />
Uni ade &#8211; heißt es für Studentin Lisa</strong></p>
<p><img alt="" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/lisa_blog.jpg" class="alignleft" width="233" height="310" />Willkommen im Praxissemester&#8230;  Für die nächsten 6 Monate gehört nun auch <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000206760614">Lisa Bickhardt</a> von der <a href="http://www.haw-hamburg.de/">HAW Hamburg</a> zum Team. Ihr Gefühlszustand beim Betreten des 13. Stocks: Kurzer Schockmoment, gefolgt von einem Gemisch aus Ungewissheit, Herausforderung, aber auch Freude auf die kommende Zeit. Ihr erstes Geständnis: „Ich bin blutige Anfängerin im Social Media Bereich“. Was sind ihre Erwartungen an das Praktikum im Content und Community Management? &#8211; „Antworten finden. Worauf? Bloggen, twittern und facebooken – rein geschäftlich natürlich. Sieht so das Praktikantenleben von heute aus? Wer sind diese Onlinemenschen und was machen die? Wie können Social Media Maßnahmen Unternehmen wirklich helfen? Wie funktioniert professionelles Netzwerken und was zur Hölle hat das alles mit mir zu tun?“ Also beobachten und abwarten, frei nach ihrem Lieblingsmotto: „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht“.</p>
<p>Neue Gesichter, neue Projekte, neue Herausforderungen – der 13. Stock ist gespannt auf die kommende Zeit.</p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2012%2F04%2Fneue-gesichter-im-13-stock%2F&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=verdana&amp;height=80&amp;appId=120329031385452" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Only Twitter can do this: Die Socia Media DIN SPEC und ein total normierter Shitstorm.</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2012/03/only-twitter-can-do-this-die-socia-media-din-spec-und-ein-total-normierter-shitstorm/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 11:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[13. Stock intern]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Viral Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[DIN SPEC]]></category>
		<category><![CDATA[DIN SPEC 91253]]></category>
		<category><![CDATA[Leitfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Normierte Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern sind wir endlich mal wieder Teil eines ausgewachsenen und völlig typisch verlaufenden Shitstorms. Es geht um vermeintliche Normierung des Internets und eine DIN SPEC. Was ist passiert? Wie einige andere Unternehmen und Agenturen meldete sich auch der 13. Stock vor über einem Jahr auf eine Ausschreibung der Universität Hamburg: In Zusammenarbeit mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern sind wir endlich mal wieder Teil eines ausgewachsenen und <a href="http://raventhird.de/blog/?p=6910" target="_blank">völlig typisch</a> verlaufenden Shitstorms. Es geht um vermeintliche Normierung des Internets und eine <a href="http://www.din.de/cmd?level=tpl-artikel&amp;menuid=47392&amp;cmsareaid=47392&amp;cmsrubid=47533&amp;menurubricid=47533&amp;cmstextid=160552&amp;3&amp;languageid=de">DIN SPEC</a>.</p>
<p>Was ist passiert? Wie einige andere Unternehmen und Agenturen meldete sich auch der 13. Stock vor über einem Jahr auf eine Ausschreibung der Universität Hamburg: In Zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.din.de/cmd?level=tpl-home&amp;contextid=din" target="_blank">DIN Institut</a> sollte eine DIN SPEC erarbeitet werden werden, ein Leitfaden (keine Norm, DIN Normen sind eine völlig andere Kategorie) für den Einstieg in Social Media für kleine und mittlere Unternehmen, die nicht über die Mittel verfügen, eine Agentur oder andere, deutlich kostspieligere Hilfestellungen in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>Zwei unserer Mitarbeiter, die sich für das Projekt interessierten, setzten sich daraufhin mit den anderen Vertretern der Runde regelmäßig an einen Tisch und begannen damit, eben diesen Leitfaden zu erarbeiten, der in verschiedenen Ablaufphasen wie Analyse, Strategieentwicklung und ähnliches (eine Beschreibung der DIN SPEC <a href="http://blog.der13stock.de/2012/03/din-spec-din-geprufter-leitfaden-fur-den-einsatz-von-social-media-in-kmu-erschienen/" target="_blank">findet sich hier</a>) versucht, <em>einen möglichen</em> Weg aufzuzeigen, wie Unternehmen in die Social Media finden können.</p>
<p>Seit gestern sieht Twitter so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/twittersceen2.png" alt="" width="450" height="639" /></p>
<p>Dass die Begriffe DIN (Deutsches Institut für Normung) und Social Media in Kombination ein nicht gerade geringes Reizwortpotential entfalten, ist nicht sonderlich überraschend. Ziemlich erstaunt hat mich allerdings dann doch, in welchem Umfang und bei wie vielen eigentlich reflektierten Personen durch die Meldung statt dem Bedürfnis nach einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema folgender Pawlow’scher Shitstorm-Reflex ausgelöst wurde:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/lolgrafik.png" alt="" width="450" height="324" /></p>
<p>Ich habe heute mit dem <a href="http://www.beuth.de/de/">Beuth-Verlag</a> telefoniert, über den die DIN SPEC zu beziehen ist. Sie wurde seit Veröffentlichung eine handvoll Mal verkauft. Ich übersetze: Halb Twitter in Form all seiner “Experten”, PR-Berater, Agenturmenschen und Medienvertreter, die seit Jahren an jeder Ecke verkünden, dass Unternehmen eine Strategie brauchen, sich genau überlegen sollen, ob Social Media für sie Sinn macht, bevor sie sich ins Mitmachnetz wagen und ähnliches, macht sich über einen Leitfaden zum Einstieg in Social Media lustig, der inhaltlich genau das sagt und gar nichts “normiert”, den aber niemand gelesen hat. Ein Shitstorm, der komplett ohne inhaltliche Auseinandersetzung verläuft.</p>
<p>Sehr gerne hätten wir bzw. die bei uns mit dem Thema befassten Mitarbeiter inhaltlich über den Leitfaden diskutiert, überlegt, was daran in der nächsten Version eventuell zu verbessern ist, welche Punkte man beibehalten, verändern oder streichen sollte, aber diese Auseinandersetzung scheint leider wie bei jedem guten Shitstorm von niemandem wirklich gewünscht. Es geht wie so oft offenbar nur darum, möglichst laut zu klappern und Aufmerksamkeit zu erzeugen.</p>
<p>Ich persönlich würde mir ein Internet wünschen, in dem weniger <em>normiert</em> und reflexhaft Dinge verlinkt und retweetet werden, in dem man, wenn man sich schon nicht die Mühe machen will, sich mit dem Kritisierten inhaltlich auseinanderzusetzen, wenigstens den Begleittext liest, den man selbst verlinkt. Aber das bleibt wohl nur ein Wunschtraum.</p>
<p><em><strong>Disclosure:</strong> Der 13. Stock verdient nichts am Verkauf der DIN SPEC und der Autor dieser Zeilen hat inhaltlich nicht an dem Projekt mitgearbeitet, regt sich aber gerne darüber auf, wenn ohne jede argumentative Grundlage im Netz getrollt wird.<br />
</em></p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2012%2F03%2Fonly-twitter-can-do-this-die-socia-media-din-spec-und-ein-total-normierter-shitstorm%2F&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80&amp;appId=120329031385452" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>DIN SPEC: DIN-geprüfter Leitfaden für den Einsatz von Social Media in KMU erschienen</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2012/03/din-spec-din-geprufter-leitfaden-fur-den-einsatz-von-social-media-in-kmu-erschienen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 15:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Pingel</dc:creator>
				<category><![CDATA[13. Stock intern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Institut für Normung]]></category>
		<category><![CDATA[DIN]]></category>
		<category><![CDATA[DIN SPEC]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 01.03. wurde die DIN SPEC 91253 „Einführung und Management von Web 2.0 und Sozialen Medien in KMU“ veröffentlicht, an deren Erstellung der 13. Stock maßgeblich beteiligt war. Entstanden ist sie in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN), dem Hamburger Informatik Technologie Center e.V. (HITeC), der Universität Hamburg und weiteren Unternehmensvertretern aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 01.03. wurde die <a href="http://www.din.de/cmd?level=tpl-artikel&amp;languageid=de&amp;cmstextid=DINSPEC91253" target="_blank">DIN SPEC 91253 „Einführung und Management von Web 2.0 und Sozialen Medien in KMU“</a> veröffentlicht, an deren Erstellung der 13. Stock maßgeblich beteiligt war. Entstanden ist sie in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN), dem Hamburger Informatik Technologie Center e.V. (HITeC), der Universität Hamburg und weiteren Unternehmensvertretern aus der Praxis.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Worum geht es?</h3>
<p>Die DIN SPEC 91253 ist ein Leitfaden zur Erstellung einer Social Media Strategie und deren praktischer Umsetzung, der speziell auf die Bedürfnisse und Voraussetzungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) abgestimmt ist.</p>
<p>Mit der Spezifikation sollen KMU in die Lage versetzt werden, ihre Bereitschaft zur Einführung von Web 2.0 und sozialen Medien zu überprüfen und ausgewählte Anwendungen innerhalb ihrer Organisation und über die Organisationsgrenzen hinweg erfolgreich einzuführen, zu nutzen und zu steuern.</p>
<p>Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, die Ausführung möglichst allgemeingültig zu formulieren, um es den Unternehmen einerseits zu ermöglichen, die Vorgaben an ihre individuelle Situation anzupassen und um eine höchstmögliche Unabhängigkeit von tagesaktuellen Entwicklungen der Social Media Branche zu erreichen.</p>
<p>Zu diesem Zweck wurde ein iteratives, sieben-stufiges Vorgehensmodell entwickelt, welches den Weg zur Implementierung von Social Media Maßnahmen illustriert. Das Modell umfasst die Phasen Sensibilisierung, Analyse, Strategie-Entwicklung, Konzeption, Implementierung, Nutzung und Controlling. Anhand dieser „Agenda“ werden die nötigen Aktivitäten erläutert, KMU-spezifische Chancen und Risiken aufgezeigt sowie dem Leser Checklisten und Entscheidungshilfen an die Hand gegeben, die die individuelle praktische Umsetzung erleichtern und unterstützen sollen.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/din2.jpg" alt="" width="500" height="184" /></p>
<p><strong>Sensibilisierung</strong></p>
<p>Die zu dieser Phase des Projekts beteiligten Personen setzen sich mit dem Themenkomplex  Social Media auseinander und bringen sich mithilfe von Literatur-Recherche und/oder Schulungsangeboten auf einen ausreichenden und gleichmäßigen Wissensstand.</p>
<p><strong>Analyse</strong></p>
<p>Es werden systematisch die internen und externen Faktoren analysiert, die ein Social Media Engagement beeinflussen können wie beispielsweise die allgemeinen strategischen Unternehmensziele, die bisherigen Maßnahmen in Marketing, PR und Social Media, die zur Verfügung stehenden personellen und finanziellen Ressourcen und die Social Media Aktivitäten der größten direkten Konkurrenten.</p>
<p><strong>Strategie-Entwicklung</strong></p>
<p>Im Rahmen der groben Strategie-Entwicklung werden anhand der Erkenntnisse aus der Analyse die Anwendungsbereiche, die Ausrichtung und die Primärziele der geplanten Social Media Maßnahmen definiert.</p>
<p><strong>Konzeption</strong></p>
<p>In der Konzeption oder auch Feinkonzeption wird das Vorhaben feingranular geplant. Alle wichtigen Elemente, die zur Implementierung  und Umsetzung der Social Media Maßnahmen notwendig sind, werden gedanklich geplant und schriftlich festgehalten. Die DIN Spec listet alle für KMU möglicherweise relevanten Teilkonzepte auf.</p>
<p><strong>Implementierung</strong></p>
<p>Die Implementierungsphase entspricht der praktischen Umsetzung der geplanten Maßmahmen und ist in der Regel ein primär technischer Vorgang.</p>
<p><strong>Nutzung</strong></p>
<p>Während der Nutzung können wichtige Erkenntnisse zu Verbesserungspotenzialen zu Tage treten. Diese müssen von den Verantwortlichen identifiziert und für das weitere Engagement berücksichtigt werden.</p>
<p><strong>Controlling</strong></p>
<p>Das Controlling ist die Erfolgskontrolle der Maßnahmen. Werden die in Strategie-Entwicklung und Feinkonzeption definierten Ziele deutlich verfehlt, sollten Justierungen am Gesamt-Konzept vorgenommen werden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Was ist eigentlich eine DIN SPEC?</h3>
<p>DIN Spezifikationen (<a href="http://www.spec.din.de/" target="_blank">DIN SPEC</a>) sind die kleinen Geschwister der wohl bekannteren DIN Normen. Mit ihnen werden Produkte, Systeme oder Dienstleistungen beschrieben, indem Merkmale definiert und Anforderungen festgelegt werden. Anders als die Normen können Spezifikationen in kürzerer Zeit (die Projektlaufzeit belief sich auf ein Jahr) und flexibler (es gab keine Konsenspflicht im Gremium) erstellt werden. Beides Faktoren, die für ein so zeitkritisches Thema wie das Social Media Engagement von Unternehmen, das bekanntlich einem sehr schnellen Wandel unterliegt, sehr von Vorteil sind. Darüber hinaus findet die obligatorische Aktualitätsprüfung früher als bei einer Norm statt, so dass das Dokument schneller und einfacher auf einen aktuellen Stand gebracht werden kann. Darüber hinaus sind die Spezifikationen, wie der Name vermuten lässt, inhaltlich eher als Definitionshilfen bzw. Leitfäden zu verstehen, wohingegen in den DIN Normen verbindlichen Vorgaben festgehalten werden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Warum gerade eine DIN SPEC?</h3>
<p>Mit den renommierten Institutionen Universität Hamburg und dem DIN im Rücken kann die DIN SPEC denjenigen Lesern qualitätsgeprüfte, vertrauenswürdige und vor allem zielgruppenspezifische Kenntnisse vermitteln, die bisher geringen bis gar keinen professionellen Zugang zu den sozialen Medien finden wollten oder konnten: den Entscheidern und Geschäftsführern von kleinen und mittleren Unternehmen. Sie kann als Informations- und Argumentations- aber auch als Entscheidungshilfe für die Unternehmen dienen, die zwar das Potenzial der Social Media für ihr Unternehmen erkannt haben, aber aus finanziellen oder sonstigen Gründen keine professionelle Beratung in Anspruch nehmen wollen. Somit stellt sich eine DIN SPEC als adäquates Medium zum Erreichen der Zielgruppe KMU dar.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Interesse geweckt? Hier geht&#8217;s zur Bestellung: <a href="http://www.beuth.de/de/artikel/dinspec-91253" target="_blank">http://www.beuth.de</a></strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Und wer sich noch einmal ein genaueres Bild machen möchte: Wir stellen die DIN SPEC vor</p>
<p>auf der <strong>Cebit Webciety: 10. März 2012, 10.00-11.00 Uhr</strong> und</p>
<p>auf der<strong> Hannover Messe: 24. April 2012, 13.30-13.55 Uhr, Forum tech transfer, Halle 2</strong></p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2012%2F03%2Fdin-spec-din-geprufter-leitfaden-fur-den-einsatz-von-social-media-in-kmu-erschienen&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=verdana&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hochgeschlossen. Ein Blick auf iBooks Author.</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2012/01/ibooksauthor/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 16:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[User Generated Content]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iBooks 2]]></category>
		<category><![CDATA[iBooks Author]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes U]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Tool sieht auf den ersten Blick wirklich außerordentlich gelungen aus &#8211; Apples neue und kostenlose Software iBooks Author tritt mit großen Ambitionen an: Jeder soll in Zukunft seine eigenen elektronischen und interaktiven Bücher in tollen Layouts und mit fantastischer Typographie ganz einfach selbst veröffentlichen können, unabhängig von den Verlagen und ihren altbackenen Strukturen. Abgesehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/ibooks1.png" class="aligncenter" width="500" height="313" /></p>
<p>Das Tool sieht auf den ersten Blick wirklich außerordentlich gelungen aus &#8211;  Apples neue und kostenlose Software<a href="http://www.apple.com/ibooks-author/"> iBooks Author</a> tritt mit großen Ambitionen an: Jeder soll in Zukunft seine eigenen elektronischen und interaktiven Bücher in tollen Layouts und mit fantastischer Typographie ganz einfach selbst veröffentlichen können, unabhängig von den Verlagen und ihren altbackenen Strukturen. Abgesehen davon, dass man Apples dazugehörige und im selben Rahmen vorgestellte, langfristige Strategie, Schulen und Universitäten dazu zu bringen, iPads und Bücher aus dem iBookstore <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,810205,00.html">zu Lehrzwecken zu nutzen</a>, nicht nur für sehr bedenklich halten kann, sondern sogar muss, gibt es auch für den Hobbyschreiber mit Eigenpublikationsambitionen gute Gründe, die Finger von Apples neuer und kostenloser Software iBooks Author zu lassen oder zumindest sehr genau zu überlegen, ob man ein so wichtiges Projekt wie ein Buch mit damit erstellen will &#8211; ich will nur drei davon nennen, die Lizenzbedingungen sind mindestens <a href="http://www.google.de/search?q=lizenzbedingungen+ibooks+author&#038;ie=utf-8&#038;oe=utf-8&#038;aq=t&#038;rls=org.mozilla:en-US:official&#038;client=firefox-a">ebenso umstritten</a>: </p>
<p><strong>1.) Geräte und Versionsbindung.</strong> Wer ein Buch mit iBooks Author setzen und über den iBook-Store veröffentlichen will, sollte sich bewusst sein, dass sein komplettes denkbares Publikum eine sehr eng gefasste Gruppe von Lesern ist: Die mit dem Tool erstellen Bücher laufen lediglich auf iPads, diese müssen auch zwingend die aktuellste Software iBooks 2 installiert haben. Die erstellten Bücher mit allen Inhalten können nicht an iPhones, Android-Tablets, PCs oder Macs angesehen werden. Drastischer ausgedrückt: Das durch die Software erstellte Dateiformat (.ibooks) ist außerhalb von iBooks 2 und dem iPad nur Dateimüll.</p>
<p><img alt="" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/ibooks4.png" class="aligncenter" width="500" height="329" /></p>
<p><strong>2.) Die grottigsten Exportfunktionen, die ich in einem Apple-Programm jemals gesehen habe.</strong> Natürlich, so &#8220;großzügig&#8221; ist man dann schon in Kalifornien, darf der Autor sein Buch doch auch selbst abspeichern und könnte es dann rein theoretisch selbst vertreiben. Nur: Wer tatsächlich versucht, das Buch etwa als PDF zu exportieren (das gängige ePub oder andere Formate werden gar nicht erst als Option angeboten), der wird beim Öffnen der Datei mit einem ziemlich großen Apple-Logo inklusive Schriftzug &#8220;iBooks Author&#8221; auf jeder einzelnen Seite konfrontiert, was sich nicht abschalten lässt. Unbrauchbar. Ansonsten darf man nur den reinen Text wieder aus der Software exportieren, was schon im Ansatz keinen Sinn ergibt, da iBooks Author ein Layout-Tool und kein Schreibprogramm ist, d.h. man den Text in aller Regel nicht ursprünglich in der Software getippt hat.</p>
<p><img alt="" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/ibooks2.png" class="aligncenter" width="500" height="211" /></p>
<p><strong>3.) Abhängigkeit von der Willkür Apples.</strong> Wie auch beim App-Store gilt bei Veröffentlichungen über den iBookstore natürlich das Prinzip: Alleine Apple entscheidet, ob Dein von Dir erstelltes Buch in den iBookstore kommt oder nicht. Und bei Büchern und Texten ist das ganze Thema sicherlich noch eine Ecke heikler als bei Apps, die meist eher Werk- und Spielzeuge sind und wenig mit Meinung zu tun haben. Man will gar nicht erst anfangen, darüber nachzudenken, wie viel Prozent der Weltliteratur nicht erschienen wären, weil Apple sie aufgrund vermeintlicher Anstößigkeit niemals in ihre virtuellen Regale gelassen hätte. </p>
<p><strong>Vorläufiges Fazit:</strong> Leider bestätigt Apple mit iBooks Author ein paar der schlimmeren Vorurteile gegenüber dem Konzern: Jedes damit erstellte Projekt ist fest an Software, Hardware und Vetriebswege von Apple gekoppelt und davon quasi nicht abzulösen. Persönlich kenne ich kaum eine Software aus dem Hause Apple, die die mit ihr erstellten Dateien so rigide an das eigene Ökosystem bindet. Die implementieren Pseudo-Optionen, das erstellte Produkt auch eigenhändig zu veröffentlichen (entweder das Verschicken von riesigen Dateien, die nur von iPads gelesen werden können oder PDFs mit Wasserzeichen auf jeder Seite) sind de facto keine.</p>
<p>Wer im Selbstverlag ein eBook veröffentlichen will, sollte sich gut überlegen, ob es ihm das wert ist &#8211; oder schlicht zu Lösungen greifen, die ihm selbst die Kontrolle über sein Werk behalten lassen: Das ebenfalls von Apple stammende <a href="http://www.apple.com/de/iwork/pages/">Pages</a> etwa hat natürlich keine so schicken Vorlagen, kann aber ePub exportieren und eignet sich prächtig. Wer es eine Nummer größer braucht, der greift zum Profi-Werkzeug <a href="http://success.adobe.com/de/de/sem/products/indesign.html?kw=p&#038;sdid=GMXNV&#038;skwcid=TC|22749|InDesign%20adobe||S|b|7229989637">Adobe InDesign.</a> Von iBooks Author kann man in dieser Version jedenfalls leider nur abraten, auch wenn es auf den ersten Blick wirklich toll aussieht und Apple-Fans <a href="http://gutjahr.biz/blog/2012/01/g-testet-ibooks-author/">zu begeistern weiß</a>.</p>
<p><em>Hinweis: Der Verfasser dieser Zeilen benutzt für Text und Design täglich iMacs, iPhones und sonstigen Apple-Kram und mag iBooks Author nicht deswegen nicht, weil es von Apple kommt, sondern weil es genau das bestätigt, was Apple-Hasser Apple immer vorwerfen.</em></p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2012%2F01%2Fibooksauthor%2F&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=verdana&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Was der Name verspricht. Ein Review von Wunderkit.</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 15:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[6Wunderkinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderkit]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ist Wunderkit? Wunderkit ist der sich momentan in der Beta-Phase befindliche jüngste Wurf des Berliner Startups 6Wunderkinder, das mit der einfachen wie sehr schicken ToDo-Listen App Wunderlist im letzten Jahr einen absoluten Volltreffer gelandet hat, der inzwischen von 1,6 Millionen Menschen genutzt wird. Dieses Mal sollte es ein bisschen mehr sein als eine App [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/wunderkit4.jpg" class="alignnone" width="500" height="279" /></p>
<p><strong>Was ist Wunderkit?<br />
</strong><br />
<a href="http://www.wunderkit.com">Wunderkit</a> ist der sich momentan in der Beta-Phase befindliche jüngste Wurf des Berliner Startups <a href="http://www.6wunderkinder.com/">6Wunderkinder</a>, das mit der einfachen wie sehr schicken ToDo-Listen App <a href="http://www.6wunderkinder.com/wunderlist/">Wunderlist</a> im letzten Jahr einen absoluten Volltreffer gelandet hat, der inzwischen von 1,6 Millionen Menschen genutzt wird. Dieses Mal sollte es ein bisschen mehr sein als eine App mit einer simplen Kernfunktion: Wunderkit ist ein browserbasiertes (Mobile Apps sollen folgen) Produktivitätstool/Netzwerk für Kollaboration geworden, ein “Facebook für Produktivität”, wie <a href="http://netzwertig.com/2012/01/17/wunderkit-startet-beta-phase-das-facebook-fur-produktivitat/">Netzwertig schreibt</a>. </p>
<p><strong>Oberfläche und UI</strong></p>
<p>Im Bereich Design und Usability macht den 6Wunderkindern kaum jemand was vor: Wunderkit sieht fantastisch aus und ist sehr intuitiv zu bedienen. Vor allem in den kleinen Details merkt man, dass sehr viel Mühe und Liebe in Wunderkit gesteckt wurde, denn auch wenn die Beta hier und dort noch ein paar Verbesserungen brauchen könnte und ab und zu Bugs auftauchen, wird sich jeder, der schon mal eine moderne iOS-App benutzt hat und grundsätzlich weiß, wie Social Networks gebaut sind, auf Anhieb zurechtfinden. </p>
<p><strong>Kollaboration</strong></p>
<p>Wie Wunderkit grundsätzlich funktioniert, erklärt das hauseigene Tutorial-Video: </p>
<p><iframe width="440" height="328" src="http://www.youtube.com/embed/dlzMjoD8sgg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Grundsätzlich splittet sich jeder Workspace in Wunderkit (d.h. ein Bereich für ein bestimmtes Projekt) in drei Abschnitte: Dashboard, Notes und Tasks. Die Tasks sind im Grunde die bereits bekannten Funktionen aus der ToDo-App Wunderlist: Man kann einzelne Tasks eintragen, diese auf bestimmte Tage terminieren, taggen und Personen zuweisen. Die einzelnen Tasks können nach Erstellung geliked und kommentiert werden. Notes ist der Bereich für längere Einträge, die ebenfalls mit Tags, Likes und Kommentaren bedacht werden können. Auf dem Dashboard wiederum laufen die verschiedenen Bereiche zusammen. Hier werden die neuesten Einträge und Aktionen des eigenen Workspaces in einem Stream zusammengestellt, zusätzlich bekommt man die Aktivitäten von Teammitgliedern und eine Liste der verbundenen Menschen.</p>
<p><strong>Netzwerk- / Subscribefunktion</strong></p>
<p>Jeder Workspace kann in Wunderkit auf “Public” gestellt werden und jedem Profil eines öffentlichen Workspace kann jeder Nutzer folgen. Es ist dem Follower eines Workspaces dann möglich, einzelne Statusupdates und öffentliche Items des Workspaces zu sehen, liken oder zu kommentieren, ähnlich wie es etwa bei Facebookpages von Unternehmen und Projekten der Fall ist. Natürlich können darüber Crowdsourcing-Aktionen gestartet werden, neue Mitarbeiter gefunden werden und direkte Projektupdates veröffentlicht werden, <em>der</em> konkrete Grund für die Macher, das Tool zu einem eigenständiges Social Network ausufern zu lassen (abgesehen davon, dass es sich gut als Alleinstellungsmerkmal verkaufen lässt), erschließt sich mir allerdings bislang nicht. </p>
<p><img class="alignnone" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/wunder3" alt="" width="500" height="382" /></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Konzeptuell wirkt Wunderkit auf mich noch nicht ganz ausgereift &#8211; es ist eine Mischung aus Social Network und Kollaborationstool, die stellenweise ein bisschen verwirrend gestaltet ist, was die Abgrenzungen von Follower/Followings, Workspaces, Profilen und Teammitglieder angeht. Auch das Design spricht wohl nicht jedermann an, sondern ist klar auf die Zielgruppe der sehr webaffinen Menschen zugeschnitten. Ein weniger unruhiger Hintergrund zumindest in der direkten Postingumgebung und größere Schriften würden es jedenfalls deutlich aufgeräumter wirken lassen. Schließlich gibt es in Sachen Funktionen auch noch Verbesserungsbedarf: Außer Statusupdates, Notes und ToDo-Listen gibt es derzeit nicht viele Funktionen in Wunderkit, in der Hinsicht ist die Konkurrenz (etwa <a href="http://theflowr.com/">Flowr</a>, <a href="https://www.yammer.com/">Yammer</a> oder <a href="http://basecamphq.com/">Basecamp</a>) um einiges voraus, etwa mit der Möglichkeit, auch Dateien im System zu hinterlegen.</p>
<p>Insgesamt ist Wunderkit ein hochwertiges und modernes Produkt, in das viele Ideen geflossen sind und das vor allem mit einer sehr ansprechenden Oberfläche glänzt. Es ist einfach und intuitiv zu bedienen und erinnert im Kern an die bekannten Kollaborationstools. Schwierig zu beurteilen sind die internen Networking-Funktionen. Natürlich hat es seinen Reiz, den einzelnen Projekten von Personen(gruppen) zu folgen, aber grundsätzlich wirkt das Feature auf mich etwas überambitioniert und gezwungen &#8220;social&#8221;. Ein weiteres Netzwerk neben Facebook, Twitter und Co. zu pflegen, spricht außerdem wohl nur eine bestimmte Gruppe von Nutzern an. Wer die Public-Funktion nicht benötigt, der ist auch aufgrund des Funktionsumfangs wohl derzeit bei anderen Anbietern besser aufgehoben. Dem riesigen Vorab-Hype um Wunderkit wird das Tool meiner Meinung nach momentan jedenfalls (noch) nicht gerecht.</p>
<p><strong>Wer sich Wunderkit gerne selbst ansehen will, der hinterlässt bitte einen Kommentar unter diesem Artikel. Wir vergeben ein paar Invites unter den Kommentierenden (bitte korrekte Mail-Adresse mit angeben).<br />
</strong></p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2012%2F01%2Fein-review-von-wunderkit&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=verdana&amp;height=80&amp;appId=120329031385452" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich in Zukunft mit Bing google.</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2012/01/warum-ich-in-zukunft-mit-bing-google/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 13:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Bing]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Plus]]></category>
		<category><![CDATA[Search Plus Your World]]></category>

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		<description><![CDATA[Google hat in den letzten Jahren Fehler auf Fehler auf Dummheiten gehäuft. Jetzt fängt der Internetgigant an, seine Kernfunktionen zu zerstören. Es war eine höchst unschöne Geschichte, von der außerhalb der Vielnutzerkreise kaum jemand etwas mitbekommen hat: Ende des letzten Jahres entfernte Google die sozialen Funktionen aus seinem Feedreader. Völlig unbeobachtet von der Facebook- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Google hat in den letzten Jahren Fehler auf Fehler auf Dummheiten gehäuft. Jetzt fängt der Internetgigant an, seine Kernfunktionen zu zerstören.</em></p>
<p><img class="alignnone" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/plus530.png" alt="" width="500" height="250" /></p>
<p>Es war eine höchst unschöne Geschichte, von der außerhalb der Vielnutzerkreise kaum jemand etwas mitbekommen hat: Ende des letzten Jahres <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/google_reader_gets_the_google_plus_treatment.php" target="_blank">entfernte Google die sozialen Funktionen aus seinem Feedreader</a>. Völlig unbeobachtet von der Facebook- und Twitter-Masse war dort im Laufe der Jahre ein eigenes Biotop entstanden, ein kleiner Zirkel aus Bloggern, die sich gegenseitig folgten und per One-Klick lesenswerte Artikel miteinander teilten. Ein unaufgeregtes, langsames Miteinander, bei dem nicht die lustigsten Gif-Bilder, die dümmsten Kommentare und die größten Egos, sondern richtig gute Artikel im Zentrum standen. Das Ganze wurde ersatzlos entfernt, Protest zwecklos. Stattdessen führte Google im Reader an der entsprechenden Stelle einen +1-Button ein, mit dem man Artikel auf Google Plus sharen kann, dem hauseigenen Facebook-Klon, dem mit allen denkbaren Mitteln mehr Nutzer zugeführt werden sollen.</p>
<p>Die Abschaffung der Sharing-Funktion innerhalb des Google Readers steht in einer Reihe von Dummheiten, die Google in den letzten Jahren fabriziert hat, um den Vorsprung von Facebook in Sachen personalisierter Nutzerdaten aufzuholen. Google will mit allen Mitteln &#8220;Social&#8221; werden und schießt dabei einen Bock nach dem anderen. Sie tragen Namen wie Wave, Buzz, Klarnamenzwang und priorisierte e-Mail-Inbox.</p>
<p>Grundsätzlich waren diese Dinge allesamt sehr lästig, aber harmlos. In Summe betrafen sie hauptsächlich diejenigen User, die eigentlich zu viel Zeit im Internet verbringen und die einen Höllenspaß daran hatten, die tollpatischen Experimente der alten Tante Google auf Twitter und in Blogs zu belächeln und zwei bis drei Google-Fanboys, die endlich die Übernahme der Weltherrschaft in greifbarer Nähe sahen und sich “I have moved to G+”-Profilbilder <a href="http://www.webmarketingwar.com/2011/07/i-have-moved-to-google-plus-have-you.html" target="_blank">in ihre Facebook-Accounts packten</a>, nur um sie drei Wochen später kommentarlos und verschämt wieder zu löschen.</p>
<p>Das hat sich jetzt geändert. Ich kann vermutlich keine Argumente vortragen, die in den letzten Tagen nicht schon <a href="http://gizmodo.com/5875571/google-just-made-bing-the-best-search-engine" target="_blank">anderswo</a> <a href="http://netzwertig.com/2012/01/16/personalisierte-suche-wieso-google-sich-selbst-schadet/" target="_blank">genannt</a> wurden, aber ich möchte doch festhalten, warum ich Google mindestens testweise den Rücken kehren werde, weil ich der Meinung bin, dass jetzt eine Grenze überschritten wurde: Mit dem supersperrig benannten Feature <a href="http://www.google.com/insidesearch/plus.html" target="_blank">&#8220;Search Plus Your World&#8221;</a> zerschießt Google nämlich ab demnächst auch in Deinem Land seinen innersten Kernbereich: Die Suchergebnisse. Die Suche wird in Zukunft personalisiert, es werden Google Plus-Profile hoch gerankt und Artikel weiter oben angesiedelt, die von Personen empfohlen wurden, mit denen man über Google Plus verknüpft ist. Ich kann nicht beurteilen, inwieweit der Normalnutzer, der maximal bei Gmail eingeloggt ist und kein Profil dort besitzt, diese Veränderung überhaupt wahrnehmen wird, aber ich erwarte eine neutrale Recherche nach neutralen Relevanz-Algorithmen, wenn ich einen Begriff in die Suchmaschine meiner Wahl eintippe. Ich erwarte einen hohen Grad an Verlässlichkeit und muss einem Tool vertrauen können, das ich jeden Tag mehrfach nutze.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/search530.png" alt="" width="500" height="250" /></p>
<p>Lese ich manchmal gerne, was das männliche Tech-Nerd-Publikum, dass sich auf Google Plus vorwiegend tummelt, zu verlinken und zu sagen hat? Ja, natürlich. Die Entwicklung im Großbereich Internet ist eines meiner Interessensgebiete, es ist schlussendlich auch mein Job. Will ich, dass diese Gruppe von Leuten dafür relevant dafür wird, was ich bei jeder meiner Suchanfragen zu Gesicht bekomme? Unter gar keinen Umständen. Ich habe in vielen, vielen Fällen, in denen ich Google bislang nutzte, nicht das geringste Interesse an dem heißesten Scheiß aus der Social Media-Filterblase, ich möchte mich nicht an noch mehr Werbung, als dort sowieso schon vorhanden ist, vorbeiscrollen müssen (und nichts anderes als Werbung für einen eigenen Dienst sind die Google Plus-Profile an prominenter Stelle in den Suchergebnissen), um zu den tatsächlich relevanten Sachen zu kommen. Und ich möchte eigentlich auch nicht sehen, wie demnächst Artikel darüber geschrieben werden, wie wichtig Google Plus neuerdings aus SEO-Gründen geworden ist und dann beobachten, wie Leute dort zwanghaft ihre eigentlich verwaisten Profile plötzlich wieder pflegen, in der Hoffnung, dass es ihnen drei Klicks mehr für ihre Netzpräsenzen bringt. Letzteres ist wohl unvermeidlich, den Rest kann ich selbst umgehen.</p>
<p>Es wird es die Möglichkeit zum Opt-Out geben, die Möglichkeit, all diese Dinge gar nicht erst zu benutzen, aber das ist nicht der Punkt. Ich habe selbstverständlich keine Lust, bei jeder Suche doppelzuchecken, ob ich ausgeloggt oder eingeloggt bin und ob das Feature abgeschaltet ist, es geht hier aber nicht um die Bequemlichkeit des Nutzers, sondern um Prinzipien. Es geht um die Richtung, die Google nicht erst mit der Einführung von “Search Plus Your World” einschlägt, und die führt weg von der neutralen und höchst zuverlässigen Indexierung des Internets, die man seit Jahren kennt. Es ist ein bedenklicher Schritt. Natürlich könnte es tatsächlich sein, dass das Ganze im Grunde nur ein Versuch ist, mehr <a href="http://www.neunetz.com/2012/01/11/google-integration-in-suche-ist-der-aufbau-von-verhandlungsmasse-gegenueber-facebook-twitter/" target="_blank">Druck in Richtung Twitter und Facebook aufzubauen</a>, diese dazu zu bringen, ihre Daten für Google durchsuchbar zu machen, aber man kann am Ende keinem für die eigene Mediennutzung so zentralen Werkzeug vertrauen, dessen Anbieter seine seit Jahren eigentlich überragend gute Kernfunktionalität derart zu modifizieren bereit ist und permanent mit der Brechstange versucht, die Leute zur Nutzung eines seiner Zusatzdienste zu nötigen (demnächst übrigens auch <a href="http://googleplusinside.de/google-testet-google-plus-integration-auf-youtube/">via YouTube</a>).</p>
<p>Ich bin dann vorerst mal bei Bing, Tante Google. Dazu reichen mir zwei Klicks, dann benutzt mein Browser (nein, nicht Chrome) Dich nicht mehr als Standardsuchmaschine.</p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2012%2F01%2Fwarum-ich-in-zukunft-mit-bing-google&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=verdana&amp;height=80&amp;appId=120329031385452" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>State of the Art &#8211; Vergleich der Künstler-Plattformen</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2012/01/state-of-the-art-vergleich-der-kunstler-plattformen/</link>
		<comments>http://blog.der13stock.de/2012/01/state-of-the-art-vergleich-der-kunstler-plattformen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deborah Tyllack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Trends]]></category>
		<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Behance]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[DeviantArt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotocommunity]]></category>
		<category><![CDATA[Illustration]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die expressionistischen Entwicklungen des digitalen Zeitalters verlangen nach einer Bühne, virtuell gesprochen, einer Plattform. Von diesen Plattformen gibt es mittlerweile eine Menge, und da ich selbst als Grafikdesignerin diese Kanäle nutze, stelle ich euch drei davon einmal vor: Behance, eine Creative-Plattform, DeviantArt, eine Künstler-Community und Fotocommunity, eine Plattform rund um die Fotografie. . Behance Behance spricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/screens530.png" alt="" width="530" height="247" /></p>
<p>Die expressionistischen Entwicklungen des digitalen Zeitalters verlangen nach einer Bühne, virtuell gesprochen, einer Plattform. Von diesen Plattformen gibt es mittlerweile eine Menge, und da ich selbst als Grafikdesignerin diese Kanäle nutze, stelle ich euch drei davon einmal vor: <a href="http://www.behance.net/" target="_blank">Behance</a>, eine Creative-Plattform, <a href="http://www.deviantart.com/" target="_blank">DeviantArt</a>, eine Künstler-Community und <a href="www.fotocommunity.de/" target="_blank">Fotocommunity</a>, eine Plattform rund um die Fotografie.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Behance</h3>
<p>Behance spricht von sich selbst als &#8220;Creative Professional Platform&#8221; und kann dieses Versprechen auch halten. Schwerpunkt ist die Galerie, hier finden sich ausgewählte Arbeiten der Seitenbetreiber, die sowohl an Kreativität als auch an Professionalität nichts zu wünschen übrig lassen. Durch diese Selektion bekommt man immer einen bunten Strauß an fantastischen Arbeiten zu sehen. Anmelden kann sich dennoch jeder. Das was bei Facebook das Profil ist, ist hier das Portfolio. Der Großteil der Arbeiten besteht aus Design und Fine Art, aber auch Typografie, Fotografie und Illustration kommen nicht zu kurz und obwohl auch viele freie Arbeiten präsentiert werden, dominieren die veröffentlichten, professionell beauftragten Arbeiten.</p>
<p>Jede Arbeit hat einen &#8220;Appreciate this&#8221;-Button, mit dem man eine positive Stimme abgeben kann. Darüber hinaus lässt sich jedes Projekt auf den gängigen sozialen Plattformen teilen und auch an StumbleUpon senden. In einem kleinen Fenster öffnen sich einem über 24 Möglichkeiten, diese Arbeit zu verbreiten oder zu markieren. Gefällt einem ein Profil, kann man ihm folgen, und wird nun über alle neuen Veröffentlichungen auf dem Laufenden gehalten. Außerdem kann man Profile in seinen &#8220;Inner Circe&#8221; einladen, und so eine Art Freundeskreis erstellen. Natürlich kann auch jedes Profil und jedes Projekt kommentiert werden. Die Kommentare bleiben dabei in der Regel sehr fachlich und professionell.</p>
<p><img class="alignright" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/kunst1.jpg" alt="" width="157" height="209" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit:</span> Professionelle Creative-Plattform mit hohem Anspruch, Selektion und gutem Design.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Persönliche Profil-Perlen:</span></p>
<p><a href="http://www.behance.net/mydeadpony" target="_blank">www.behance.net/mydeadpony</a></p>
<p><a href="http://www.behance.net/akaempk" target="_blank">www.behance.net/akaempk</a></p>
<p>(Finde mich auf Behance: <a href="http://www.behance.net/dtyllack" target="_blank">www.behance.net/dtyllack</a>)</p>
<p style="text-align: right;">
<p style="text-align: right;">
<p style="text-align: right;"><span style="color: #ffffff;"><span style="font-size: xx-small;">.</span></span></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">http://www.behance.net/gallery/2011/2708365<br />
Illustration 2011 Raphael Vicenci</span></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>DeviantArt</strong></h3>
<p>Mit über 18 Millionen angemeldeten Künstlern und 180 Millionen hochgeladenen Arbeiten, nennt sich DeviantArt wohl zurecht die weltweit größte online Art-Community. Insgesamt zeigt sich diese Plattform sehr fantastisch und phantasievoll.</p>
<p>Auf der Startseite befindet man sich bereits in der Galerie. Wandert man zwischen den Arbeiten umher, hat man es recht schwer einen Überblick zu behalten, da es keine eindeutige Menüführung zu geben scheint. Die Bandbreite der Künstler erstreckt sich von Anfänger bis Profi und auch in den Stilen und Techniken ist so gut wie alles vertreten. Meist geht es dabei um Fotografie, Zeichnungen und Malereien.</p>
<p>Hier kann sich jeder ein Profil erstellen und seine Arbeiten präsentieren und kommentieren lassen. Eine Hand voll Social Media Buttons erlauben das Verbreiten der gesichteten Arbeiten. Gefällt einem etwas besonders gut, kann man es zu seinen Favoriten hinzufügen. Die für die Kommentar-Leiste verfügbaren animierten Smileys erinnern eher an ein Chatportal, allerdings sind die Kommentare hier auch oft sehr emotional und persönlich verfasst.</p>
<p>Profile können besucht oder beobachtet werden. Außerdem gibt es Wettbewerbe und Punkte, die man vergeben kann. Wenn der Künstler es eingestellt hat, sind Arbeiten auch käuflich. Über den DeviantArt-Shop kann man sich sein Lieblingswerk aussuchen, in gewünschter Größe bestellen und zwischen Papier-, Leinwand- oder Fotodruck wählen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit:</span> Große Community für jedermann, der sich künstlerisch und phantasievoll ausdrücken und präsentieren möchte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Persönliche Profil-Perlen:</span></p>
<p><a href="http://senderosolvidados.deviantart.com/" target="_blank">senderosolvidados.deviantart.com</a></p>
<p><a href="http://senderosolvidados.deviantart.com/" target="_blank"></a><a href="http://ev-sta.deviantart.com/" target="_blank">ev-sta.deviantart.com</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong>Fotocommunity</strong></h3>
<p>Die Fotocommunity ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine Gemeinschaft für Fotografie. Über 1 Millionen Fotografen sind auf dieser Plattform angemeldet. Doch nicht nur sie finden sich hier, auch Models können sich anmelden. Darüber hinaus tummeln sich auch viele Fotokünstler auf diese Plattform. Kurz: Jeder, der Freude an der Fotografie hat. Mit einer eindeutigen Startseite und ausgewähltem Bild präsentiert sich diese Plattform mit ruhigem Design und einer relativ klaren Struktur.</p>
<p>Von der klassischen Portrait-Fotografie über Akt, Abstraktem bis hin zu professionellen Fotomontagen und Bildbearbeitungen ist hier alles zu finden. Es mischen sich laienhafte Schnappschüsse mit hochaufwendigen Fotografie-Kunstwerken. Auch hier bietet sich die Möglichkeit, sich zu vernetzen und auszutauschen. Arbeiten können gekauft werden, Models und Fotografen gebucht werden. In einem Forum kann man sich in drei verschiedenen Kategorien an Diskussionen beteiligen. Jede Arbeit lässt sich über die bekannten sozialen Netzwerke verbreiten und einbetten. Es können Kommentare abgegeben werden, die sich, oft in den unterschiedlichsten Sprachen unterhalb der Arbeit finden. Das Profil eines angemeldeten Fotografen ist überschaubar an Informationen und konzentriert sich mehr auf sein künstlerisches Statement und seine Arbeit.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit:</span> Umfangreiche Community für Fotografen, Models und Foto-Begeisterte mit Ambitionen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Persönliche Profil-Perlen:</span> <a href="http://www.fotocommunity.com/pc/account/myprofile/1565080" target="_blank">eduard szattler</a>, <a href="http://www.fotocommunity.com/pc/account/myprofile/1669210/profile/1" target="_blank">LLen29</a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/kunst2.jpg" alt="" width="328" height="218" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: xx-small;">http://www.fotocommunity.com/pc/pc/mypics/1565080/display/26302889<br />
&#8220;What I want here?&#8221; von Eduard Szattler</span><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong>Gesamt-Fazit</strong></h3>
<p>Die drei Plattformen sind, obwohl sie alle für kreative Arbeiten sind, sehr unterschiedlich.</p>
<p>Behance macht auf mich einen sehr professionellen aber auch elitären und unpersönlichen Eindruck. Die Arbeiten sprechen allerdings tatsächlich für sich, und um diese geht es im Endeffekt. Wer hier aber auf große Kommunikation hofft, wird meiner Meinung nach enttäuscht werden. Ein bisschen wie eine Museumsführung. Bitte flüstern!</p>
<p>DeviantArt birgt viele Talente, die wie ich finde in der Fülle der Arbeiten leider völlig untergehen, und nur durch geduldiges Suchen aufgespürt werden können. Die Mitglieder unter sich haben offensichtlich einen recht aktiven Austausch, als Außenstehender kommt man nicht so recht mit. Manchmal ist weniger eben doch mehr!</p>
<p>Die Fotocommunity ist am unpersönlichsten, da am wenigsten Informationen über die Mitglieder und am wenigsten Austausch-Möglichkeiten angeboten werden. Der Fokus wird klar auf die Arbeit gelenkt, welche zu einem Großteil leider keinen sehr professionellen Eindruck auf mich macht. Dazwischen befinden natürlich einige Ausnahmen. Hier bleiben die Arbeiten leider in der Quantität überschaubar. Suchen macht Spaß, aber Finden noch viel mehr!</p>
<p><strong>Welche Plattformen nutzt ihr, um eure Kunst zu präsentieren? Was macht sie für euch so attraktiv?</strong></p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F%3Fp%3D3015&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80&amp;appId=120329031385452" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>13. Stock meets University</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2011/11/13-stock-meets-university/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 16:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Pingel</dc:creator>
				<category><![CDATA[13. Stock intern]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Augmented Reality]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[HAW]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule für Angewandte Wissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Media und Theorie? Das passt nicht zusammen? Das wollen wir doch mal sehen! Unter diesem Motto führt der 13. Stock seit dem Wintersemester 2011/2012 ein Recherche-Projekt in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, genauergesagt dem Studiengang Medien &#38; Information, durch. Dieser Studiengang ging einst aus seinem thematisch etwas angestaubten Vorläufer „Mediendokumentation“ hervor. Während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Social Media und Theorie? Das passt nicht zusammen? Das wollen wir doch mal sehen!</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignleft" style="text-align: -webkit-auto;" title="Logo HAW Hamburg" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/haw.jpg" alt="" width="238" height="70" />Unter diesem Motto führt der 13. Stock seit dem Wintersemester 2011/2012 ein Recherche-Projekt in Zusammenarbeit mit der <a href="http://www.haw-hamburg.de" target="_blank">Hochschule für Angewandte Wissensc</a><a href="http://www.haw-hamburg.de" target="_blank">haften H</a><a href="http://www.haw-hamburg.de" target="_blank">amburg</a>, genauergesagt dem Studiengang <a href="http://www.haw-hamburg.de/studium/studiengaenge/dmi/bachelor/medien-und-information.html" target="_blank">Medien &amp; Information</a>, durch.</p>
<p style="text-align: left;">Dieser Studiengang ging einst aus seinem thematisch etwas angestaubten Vorläufer „Mediendokumentation“ hervor. Während einerseits Wert darauf gelegt wird, die Lehre mit möglichst aktuellen Inhalten aus der Medienbranche zu gestalten, sind die informationswissenschaftlichen Wurzeln in einigen Fächern aber noch immer zu spüren. Deutlich wird das z.B. im Fach Information Research, in dem unser gemeinsames Projekt angesiedelt ist. Hier erlernen die Studenten Recherchestrategien, die es ihnen ermöglichen sollen, sowohl das Hyper-Informationsmedium Internet, als auch klassische Datenbanken und Kataloge zu nutzen, um optimale Rechercheergebnisse zu erzielen und sie für die berufliche Praxis aufzuarbeiten.</p>
<p style="text-align: left;">Nachdem beispielsweise bereits die <a href="http://www.ottogroup.com/de/index.php" target="_blank">Otto Group</a> und die <a href="http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/start.html" target="_blank">Deutsche Bahn AG</a> Recherche-Projekte in diesem Rahmen angeleitet haben, schicken nun wir zwei Studenten-Teams zu den Themen <em>Social- und Mobile Media in der Verlags- und Medienwelt</em> sowie <em>Augmented Reality</em> ins Rennen. In beiden Themen geht es vor allem um:</p>
<ul style="text-align: left;">
<li>eine umfassende Status-quo-Analyse der aktuellen Konzepte und Einsatzgebiete</li>
<li>die Erstellung von Case Studies</li>
<li>das Aufstellen einer Prognose über die zukünftige Entwicklung des jeweiligen Feldes auf Basis der ermittelten Daten.</li>
</ul>
<p><img class="alignnone" title="Themenpapiere" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/IMAG0228.jpg" alt="" width="530" height="300" /></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Warum haben die Studenten gerade diese Themen ausgewählt? </strong></p>
<p style="text-align: left;">Anna Buga fasziniert an den Entwicklungen im Bereich Augmented Reality vor allem <em>„wie phantasievoll diejenigen sind, die in der Entwicklung arbeiten, wie unternehmungslustig jene sind, die die Ergebnisse einsetzen lassen und wie neugierig solche sind, die es nutzen“</em>. Kristine Krause und ihre Gruppenmitglieder interessiert an dem professionellen Einsatz von Social und Mobile Media vor allem die Aktualität und Massenwirksamkeit. Da sie täglich davon umgeben sind, empfinden sie einen großen<em> „Selbstbezug und Vertrautheit zum Thema“</em>. Ihre ersten Recherchen ergaben, dass allen drei Bereichen voraussichtlich nach wie vor Wachstum bevorsteht, daher können sich einige von ihnen sogar vorstellen, sich später beruflich in diesen Themengebieten zu engagieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was haben die Studenten von diesem Projekt? </strong></p>
<p style="text-align: left;">Schon im dritten Studiensemester erhalten sie die Möglichkeit praktisch mit Unternehmen zusammen zu arbeiten. Vor allem für diejenigen, die frisch von der Schulbank ins Studium gingen, kann das den ersten richtigen Kontakt mit der Arbeitswelt bedeuten. So erhalten sie Einblicke in ein professionelles Unternehmen und setzen sich mit Themen auseinander, die nicht nur in der Theorie sondern auch in der tatsächlichen Berufspraxis von Relevanz sind.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Und wir? </strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Studenten unterstützen uns bei dem, was im schnelllebigen Arbeitsalltag aufgrund von Zeitmangel zu häufig unter den Tisch fallen muss: Eine gewissenhafte, umfassende Recherche, in der alle relevanten Fragestellungen eines Themas beleuchtet werden können und, was noch wichtiger ist, die sinnvolle Strukturierung und Aufbereitung der gefundenen Informationen. So können wir die Ergebnisse auf vielfältige Weise verwenden.</p>
<p style="text-align: left;">Zurzeit befindet sich das Projekt noch in der Anfangs- und die Studenten in der Orientierungsphase. Aber wir sind schon jetzt gespannt auf die Ergebnisse, bedanken uns noch einmal auf diesem Wege bei „unseren“ Studis für die Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg!</p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2011%2F11%2F13-stock-meets-university%2F&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80&amp;appId=120329031385452" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hey, Hallo und Hi.</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2011/11/hey-hallo-und-hi/</link>
		<comments>http://blog.der13stock.de/2011/11/hey-hallo-und-hi/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 14:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deborah Tyllack</dc:creator>
				<category><![CDATA[13. Stock intern]]></category>
		<category><![CDATA[Deborah]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Tyllack]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine kurze Vorstellung: Ich bin Deborah Tyllack, 23 Jahre alt, ab sofort auch für Worte zuständig und wandle somit auf ganz neuen Wegen. Im August habe ich mein Diplom am Institute of Design Hamburg gemacht, allerdings auf einem ganz anderen Fachgebiet: Kommunikationsdesign. Ganz anders, weil es dabei oft nur um das Grafische geht, gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Foto by Katrin B. (www.katrinb.com)" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/Debo-.jpg" alt="" width="150" height="224" />Eine kurze Vorstellung: Ich bin Deborah Tyllack, 23 Jahre alt, ab sofort auch für Worte zuständig und wandle somit auf ganz neuen Wegen. Im August habe ich mein Diplom am <a href="http://ingd.de/hamburg/">Institute of Design Hamburg</a> gemacht, allerdings auf einem ganz anderen Fachgebiet: Kommunikationsdesign. Ganz anders, weil es dabei oft nur um das Grafische geht, gar nicht so ganz anders, weil man sich dabei auch immer mit Worten beschäftigen muss. Seit Juni 2011 liefere ich bereits grafische Beiträge für den 13. Stock und werde in Zukunft also auch für dieses Blog schreiben. Darüber bin ich hoch erfreut, denn mein Fachgebiet ist Editorial-Design (Einen Einblick in meine Arbeiten findet ihr auf meinem <a href="http://www.behance.net/dtyllack">Behance-Profil</a>), welches sich ja bekanntlich sehr mit dem geschriebenen und auch gedruckten Wort auseinandersetzt. Auf den Druck muss ich in diesem Fall zwar verzichten, das stört mich aber nicht weiter, ganz im Gegenteil finde ich es sehr spannend, und bin neugierig auf alles, was kommt.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/Arbeiten_Mood.jpg" alt="" width="350" height="248" /></p>
<p>Hier soll es vor allem um das Social Media-Leben gehen. Und was gibt es in diesem Bereich nicht alles zu entdecken und zu erleben: Die Zahl der Menschen, die nicht digital vernetzt und zumindest von Zeit zu Zeit auch bei Facebook und Co. aktiv sind, sinkt immer weiter. Kommunikation ist ein sehr wichtiger und wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft, der ganzen Menschheit und ein Großteil dieser Kommunikation findet heute über soziale Netzwerke statt. Das macht deutlich, welche Relevanz, das Internet als Kommunikationsweg inzwischen für uns hat.</p>
<p>Diese Relevanz hat sich der 13. Stock zur Aufgabe gemacht, genauso wie ich es mir nun zur Aufgabe machen werde, Worte für dieses Blog zu liefern und ich bin sehr gespannt, was mir alles begegnen wird, auf diesen ganz neuen Wegen.</p>
<p><em>Foto by Katrin Bpunkt (<a rel="nofollow nofollow" href="http://www.katrinb.com/" target="_blank">www.katrinb.com</a>)</em></p>
<p><iframe src="//www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2011%2F11%2Fhey-hallo-und-hi%2F+&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80&amp;appId=120329031385452" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>In eigener Sache: Der 13. Stock und das Medienboot</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2011/06/in-eigener-sache-der-13-stock-und-das-medienboot/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Pingel</dc:creator>
				<category><![CDATA[13. Stock intern]]></category>
		<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienboot]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Spezial-Dienstleister ist der 13. Stock gut gerüstet für alle Kundenprojekte rund um das Thema Social Media. Auch Leistungen im Bereich Mobile Web können wir dank unserem Mutterunternehmen Silpion und dem zugehörigen Mobile Team (Silpion App Werk) aus einer Hand anbieten. Tiefgreifendere cross-mediale Projekte konnten wir bisher aber nur eingeschränkt und mit hohem organisatorischen Aufwand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/medienboot1.png" alt="" width="530" height="190" /></p>
<p>Als Spezial-Dienstleister ist der 13. Stock gut gerüstet für alle Kundenprojekte rund um das Thema Social Media. Auch Leistungen im Bereich Mobile Web können wir dank unserem Mutterunternehmen Silpion und dem zugehörigen Mobile Team (Silpion App Werk) aus einer Hand anbieten. Tiefgreifendere cross-mediale Projekte konnten wir bisher aber nur eingeschränkt und mit hohem organisatorischen Aufwand umsetzen. Um dieses Problem zu lösen, sind wir Mitglied des Medienboots geworden – einem Verbund aus Hamburger Agenturen und anderen Dienstleistern, die mit ihren Leistungen an unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette innerhalb von Medienproduktionen anknüpfen.</p>
<p>Im Medienboot haben sich Unternehmen organisiert, die sich bei der Abwicklung von Projekten partnerschaftlich unterstützen oder sich auch einfach nur mit Rat und Tat zur Seite stehen. Kunden, die entweder direkt oder über ein Mitgliedsunternehmen mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, profitieren doppelt: Die Projekte werden von einzelnen, hochspezialisierten und –qualitativen Dienstleistern durchgeführt, die dennoch geschlossen auftreten und in der Zusammenarbeit erprobt sind. Auf diese Weise können Produkte entstehen, deren Einzelteile von Experten auf ihrem Weg erstellt wurden und die doch aus einem Guss gefertigt sind. Während des Projektablaufs schont das sowohl Zeit als auch Ressourcen. Das gilt für die Dienstleister selbst, aber vor allem für den Kunden.</p>
<p>Neben dem 13. Stock und dem Mutterunternehmen <a href="http://www.silpion.de">Silpion</a> sind zum Beispiel mit an Bord: das Mobile Software Unternehmen <a href="http://www.phimobile.com/" target="_blank">Phi Mobile</a>, die Experten für Corporate Publishing von der Agentur <a href="http://www.twelvemedia.de/" target="_blank">Twelve Media</a>, <a href="http://www.impossible-software.de/" target="_blank">Impossible Software </a>(Interaktives Realtime Video-Marketing) und natürlich der Initiator des Medienboots Horst Rohde mit seiner Firma <a href="www.pro-medien-produktion.de" target="_blank">p.r.o. medien Produktion</a> (Spezialisten für die Erstellung von Print Produkten aller Art) und dem Tochterunternehmen <a href="www.die-brandstifter.de" target="_blank">Die Brandstifter Werbeagentur GmbH</a>. Welche Unternehmen sonst noch mit ihm Medienboot sitzen kann <a href="http://www.facebook.com/#!/note.php?note_id=120354084709952" target="_blank">hier</a> herausgefunden werden.</p>
<p>Um das Medienboot noch erfolgreicher zu machen und es zu unterstützen, tun wir im 13. Stock das, was wir am besten können: Dem Medienboot Network eine Präsenz in den sozialen Medien zu verleihen. Die zugehörigen Profile findet ihr bei Interesse unter:</p>
<p><a href="http://www.twitter.com/medienboot">www.facebook.com/medienboot</a></p>
<p><a href="http://www.twitter.com/medienboot">www.twitter.com/medienboot</a></p>
<p>Die Website befindet sich im Redesign, ist aber nach wie vor unter</p>
<p><a href="http://www.medienboot.de/">www.medienboot.de</a> zu finden.</p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?app_id=120329031385452&amp;href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=verdana&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gestatten, Richter.</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2011/04/gestatten-richter/</link>
		<comments>http://blog.der13stock.de/2011/04/gestatten-richter/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 14:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Richter</dc:creator>
				<category><![CDATA[People]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkommen, Katja Richter! Was machst du gerade?, What’s happening?, Was sollte Ihr Netzwerk wissen? Alles Fragen, die social-media-affine Menschen kennen und auch tagtäglich für ihre Kontakte in diversen Netzwerken beantworten, in ihrer Freizeit, versteht sich. Wenn man im 13. Stock angekommen ist, sind das alles Fragen mit beruflicher Relevanz. Und damit wär ich auch schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/Katja2.jpg" class="alignleft" width="180" height="300" /><em>Willkommen, Katja Richter! Was machst du gerade?, What’s happening?, Was sollte Ihr Netzwerk wissen? </em><br />
Alles Fragen, die social-media-affine Menschen kennen und auch tagtäglich für ihre Kontakte in diversen Netzwerken beantworten, in ihrer Freizeit, versteht sich. Wenn man im 13. Stock angekommen ist, sind das alles Fragen mit beruflicher Relevanz. Und damit wär ich auch schon an der Stelle angekommen, an der ich mich vorstellen wollte: Ich bin Katja, 24, Studentin im Praktikum, bei <a href="http://www.facebook.com/catbench">Facebook</a> (aktiv), <a href="https://www.xing.com/profile/Katja_Richter34">Xing</a> (semiaktiv) und <a href="http://twitter.com/benchcat">Twitter</a> (Neuling in der Beobachtungsphase). Und wenn ich recht drüber nachdenke, ist dies mein erster Blogbeitrag, den man online lesen kann. </p>
<p>Seit 21 Tagen arbeite ich im 13. Stock im Content &amp; Community Management. Bislang war ich eher ein Kind der, sagen wir mal, klassischen Medien. All die äußerst wichtigen Insiderbegrifflichkeiten, die man sich mit der Zeit angeeignet hat, bringen mir hier leider gar nichts. Die Onlinewelt tickt eben anders. Vor allem schneller, viel schneller. So schnell, dass man eigentlich schon die Arbeit von morgen machen muss. Eine äußerst spannende Herausforderung.</p>
<p><img alt="" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/Katja.jpg" class="aligncenter" width="523" height="349" /></p>
<p>In meinen ersten Tagen wurde also fleißig der RSS Reader bestückt, eine vernünftige, nach Expertise aussehende Twitter Timeline eingerichtet und Social Media Begriffsglossare gelesen. Und mit dem jungfräulichen Halbwissen von 1 ½ Wochen Praxis ging’s mit zur <a href="http://blog.der13stock.de/2011/04/republica-11-von-trollen-und-feministinnen/">re:publica</a>, in die Insiderwelt der Onlinewelt der Medienwelt. Erwähnt seien an dieser Stelle meine persönlichen Highlights: der Trollvortrag von Sascha Lobo sowie die erschreckend ehrliche Rede von Gunter Dueck.  Das waren drei wirklich sehr schöne Tage mit dem 13. Stock in Berlin. So kann es gerne weitergehen! </p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2011%2F04%2Fgestatten-richter%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=verdana&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>re:publica 11 &#8211; Von Trollen und Feministinnen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 12:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Pingel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica11]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 13. Stock hat die re:publica in diesem Jahr geschlossen besucht. Da können wir es uns nicht nehmen lassen, auch einen Beitrag in den Pool der Rückschauen zu werfen. Was wir ausdrücklich nicht wollen, ist Kritik oder Lob an der Organisation der Veranstaltung zu äußern. Das wurde bereits zur Genüge getan und Besserung für das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff0000;"><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/IMAG0037.jpg" alt="" width="530" height="353" /><br />
</span></p>
<p>Der 13. Stock hat die re:publica in diesem Jahr geschlossen besucht. Da können wir es uns nicht nehmen lassen, auch einen Beitrag in den Pool der Rückschauen zu werfen.</p>
<p>Was wir ausdrücklich nicht wollen, ist Kritik oder Lob an der Organisation der Veranstaltung zu äußern. Das wurde bereits <a href="http://re-publica.de/11/blog/2011/04/17/blogschau-ihr-%c3%bcber-die-republica-xi/">zur Genüge getan</a> und Besserung für das nächste Jahr wurden ja auch bereits von <a href="http://www.spreeblick.com/2011/04/16/ruckblick-republica-2011/#more-44831" target="_blank">Seiten des Veranstalters</a> angekündigt. Stattdessen wollen wir einzelen Panels noch einmal inhaltlich Revue passieren lassen, intelligente Aussagen bündeln, den Versuch unternehmen, die re:publica in ihrer Vielseitigkeit im Nachhinein abzubilden.</p>
<p>Jedes Panel war einem der folgenden Tracks zugeordnet: Business, co:funding, Digital Culture, Fun, Law, Makers &amp; Technology, Media, Partner, re:design, re:open, re:learn, re:play, Society. Aus diesen Tracks wollen wir einzelne Panels exemplarisch hervorheben.</p>
<p><strong>re:learn</strong></p>
<p>Den Anfang macht der Vortrag, der wohl den meisten Zuspruch von den anwesenden Netzmenschen bekommen hat: Am Donnerstag machte sich Gunter Dueck dazu auf, den Zuschauern im Friedrichsstadtpalast zu erläutern, warum das Internet mittlerweile als Betriebssystem unserer Gesellschaft angesehen werden kann und welche Folgen das in Zukunft haben könnte.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/Twitter.png" alt="" width="523" height="247" /></p>
<p>Warum Dueck so viel realen und virtuellen Applaus für seinen Vortrag geerntet hat? Bitte sehen Sie selbst!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="283" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MS9554ZoGu8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="283" src="http://www.youtube.com/v/MS9554ZoGu8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ebenfalls im Track re:learn lief das Panel „Digitales Leben in der analogen Schule“, das gewissermaßen zugleich einen Blick in die Vergangenheit (Erinnerungen an die eigene Schulzeit) und in die Zukunft (der Schulpädagogik) gewährte. Zentrale Frage: Wie lassen sich Schulbildung und Pädagogik mit der digitalen Welt vereinbaren? Wie sich zeigte sind es wie überall auch in den Schulen die Querdenker und Freigeister, die kleine Revolutionen vorantreiben, vom Referenten Jöran Muuß-Merholz (<a href="http://twitter.com/#!/jmm_hamburg" target="_blank">@jmm_hamburg</a>) neoligistisch als Bildungshacker und Edupunks bezeichnet. Für Schüler wird dieses Engagement offenbar auf lange Sicht vorallem die Art zu lernen verändern: So wird zum Beispiel in der Schule der Referenten André Spang und Roman Deeken ergänzend zu realen Instrumenten mit iPads (Garage Band) musiziert, das Tablet wird aber auch für Recherche und Reproduktion des Wissens eingesetzt. Und es ersetzt das Hausaufgabenheft.</p>
<p>Aber auch die Arbeitsweise und Rolle des Lehrers wird sich über kurz oder lang überholen, wie schon heute Felix Schaumburg (<a href="http://twitter.com/#!/schb" target="_blank">@schb</a>), ein Lehrer aus Wuppertal, zeigt. Wichtige Nachrichten für die Klasse werden nicht mehr nur dem Klassensprecher zum Weitersagen mitgeteilt, sondern auch über Facebook verkündet. Das Klassenbuch wird digitalisiert und auch das Fächersystem des Lehrerzimmers wird mit digitalen Hilfsmitteln untergraben. All das unter dem Leitsatz: „Papier brauchen wir hier nicht mehr“. Alles in Allem wirkte Schaumburg während seines Vortrags wie ein verschmitzter Matrose, der seine eigene kleine Meuterei leitet, ohne dass es bisher jemand mitbekommen hätte. Trotzdem hoffe ich, dass das Beispiel des innovativen und in die Zukunft blickenden Lehrers im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen wird. Denn solche Lehrer braucht das Land: Pädagogen, die sich immer mehr als Navigatoren durch die Welt des Wissens verstehen, denn als Prediger.</p>
<p><strong>re:play</strong></p>
<p>Der Track re:play wurde von uns nur rudimentär besucht. Einen Einblick in die Thematik bietet jedoch das folgende Video, in dem Sebastian Deterding ein Interview zum Thema Gamification (das Einbetten von Spielemechanismen in Online-Präsenzen jeder Art zur Aktivierung und Motivation von Nutzern).</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="283" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4Fv2AjKWqcw?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="283" src="http://www.youtube.com/v/4Fv2AjKWqcw?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>re:open</strong></p>
<p>Der kleine Saal der Kalkscheue stand am ersten Tag im Zeichen des Tracks re:open. Diskutiert wurde die Offenheit von Daten in gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen. Außerdem wurden Ansätze vorgestellt wie es im Rahmen des Journalismus (Data Journalism) möglich ist, offene Daten zu strukturieren und auf eine Weise aufzubereiten, die verständlich ist und eine Botschaft transportiert.</p>
<p>Der Vortrag von Christina Elmer (dpa), die ich reichlich praktische Tipps &amp; Tricks verriet, ist mittlerweile auf SildeShare zu finden: <a href="http://on3.de/element/10296/republica-2011-post-privacy-datenschleuder-vs-datenschuetzer#/element/10296/republica-2011-post-privacy-datenschleuder-vs-datenschuetzer" target="_blank">www.slideshare.net</a></p>
<p><strong>Digital Culture</strong></p>
<p>Auch für die masochistisch veranlagten re:publica Besucher war einiges geboten. Wer sich einmal gepflegt beschimpfen lassen wollte, war in der Session von Sascha Lobo zu den jüngsten Erkenntnissen der von Lobo initiierten „Trollforschung“ sehr gut aufgehoben. Denn die (mehr oder weniger) fremdbestimmte Galionsfigur der deutschen Social Media Szene nutzte die Zeit um erst einmal in bester Troll-Manier zu pöbeln &#8211; über die fehlende Sichtbarkeit, die Passivität und den fehlenden Gemeinschaftsgeist der deutschen Netzmenschen. Nach dem Switch zum eigentlichen Thema und einige Thesen sowie erheiternde Anekdoten später, kam Lobo zu dem Schluss: „Für das Ökosystem Social Web sind Trolle essentiell“. Wer wissen will, welche Gedankengänge zu diesem Fazit führten, darf sich hier am Play Button bedienen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="283" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=22385006&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="283" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=22385006&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Society</strong></p>
<p>Der Track Society bestand aus einer Reihe an denkbar ambivalenten Themen. Vor allem im Nachgang für Gesprächsstoff gesorgt,  haben die Panels zum Feminismus und seiner Gestaltung in der digitalen Welt (z.B. „How Feminist digital Activism is like the Clitoris“). Aber auch die lediglich halbstündige Session mit dem zunächst unscheinbaren Titel „Die Digitale Gesellschaft“ sorgte im Nachhinein für einiges Rauschen in den Blog- und Twitter-Wäldern.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/shot_1302790262933.jpg" alt="" width="530" height="530" /></p>
<p>Markus Beckedahl, unter anderem Co-Veranstalter der re:publica, machte sich auf um die Gründung eines gleichnamigen Vereins bekannt zu geben. Ziel des Vereins soll es vor allem sein, Infrastrukturen und Plattformen für netzpolitische Kampagnen bereitzustellen, die die Gesamtbevölkerung erreichen sollen. Außerdem soll der Verein als Interessensvertretung der Netzwelt fungieren. Die Anhänger dieser Welt überhäuften die Initiative jedoch sofort und anhaltend mit Kritik. Hauptangriffspunkt stellt der Umstand dar, dass der Einzelne (Außenstehende) ohne Stimmbeteiligung bleibt und lediglich durch finanzielle Unterstützung an der Digitalen Gesellschaft e.V. partizipieren kann. Gestern reagierte Beckedahl ausführlich auf alle Kritikpunkte, die Debatte wird jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter anhalten.</p>
<p>Auch das altbekannte Thema Datenschutz spielte in diesem Track selbstverständlich eine Rolle. Da die Debatten jedoch nichts neues zu Tage gefördert haben, stellen wir an dieser Stelle lieber ein Video zum Thema Datenschutz vom bayrischen Jugendsender on3 südwild vor, das zum Teil auf der re:publica produziert wurde. „Datenschleuder vs. Datenschützer“ – <a href="http://on3.de/element/10296/republica-2011-post-privacy-datenschleuder-vs-datenschuetzer#/element/10296/republica-2011-post-privacy-datenschleuder-vs-datenschuetzer" target="_blank">Hier</a> geht’s lang.</p>
<p><strong>Zu guter Letzt</strong></p>
<p>Als Kirsche auf dem Pudding hier noch ein paar Abschluss-Impressionen, überaus ästhetisch in Szene gesetzt von den fleißigen Helferlein der re:publica 11.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="283" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AyoaKo1_WaY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="283" src="http://www.youtube.com/v/AyoaKo1_WaY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2011%2F04%2Frepublica-11-von-trollen-und-feministinnen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=verdana&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Future Media Summit &#8211; Eine Rückschau</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 12:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Pingel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Future Media Summit]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbranche]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Future Media Summit – So lautet der Titel der Veranstaltung, die an den letzten beiden März-Tagen 2011 stattfand. Klingt nach Innovationen, Ideen, Visionen&#8230; und ja Zukunft eben, denke ich mir zu Beginn des ersten Tages. Social Media Policy: Don&#8217;t be an Idiot Die erste Keynote hält sodann Joanna Geary von der britischen The Times, ihres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" title="Logo Future Media Summit 2011" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/futuremedia.png" alt="" width="530" height="136" /></p>
<p>Future Media Summit – So lautet der Titel der Veranstaltung, die an den letzten beiden März-Tagen 2011 stattfand. Klingt nach Innovationen, Ideen, Visionen&#8230; und ja Zukunft eben, denke ich mir zu Beginn des ersten Tages.</p>
<p><strong>Social Media Policy: Don&#8217;t be an Idiot</strong></p>
<p>Die erste Keynote hält sodann <a href="http://twitter.com/#!/timesjoanna" target="_blank">Joanna Geary</a> von der britischen <a href="http://www.thetimes.co.uk/tto/news/" target="_blank">The Times</a>, ihres Zeichens Community and Web Development Editor. Sie spricht über „Networked Journalism“: Die Möglichkeiten für Journalisten mithilfe von Social Media zu recherchieren, die Resultate zusätzlich über Social und Mobile Web zu veröffentlichen und so an Reichweite zu gewinnen. Am Ende des Vortrags ist mal wieder eines klar: Die Medienbranche in anderen Ländern ist einfach schon weiter als die Kollegin in Deutschland. Und sie ist cooler. So bricht Geary Lanzen für den journalistischen Mut zu bloggen und zu twittern und auf die Frage aus dem Publikum, ob es bei der Times  eine Social Media Policy gebe, antwortet sie: Ja. Und die lautet: Don’t be an Idiot.</p>
<p><strong>Social Media Engagement von Verlagen: Einzahlen in die eigene Marke</strong></p>
<p>Vor der anschließenden Diskussion mit hochrangigen Vetretern deutscher Medienhäuser ist mir etwas mulmig zu Mute. Noch zu frisch sind die Erinnerungen an die <a href="http://blog.der13stock.de/2010/10/die-grose-kluft-in-der-medienlandschaft-%e2%80%93-oder-warum-totgesagte-zum-eigenen-henker-werden/" target="_blank">Münchener Medientage</a> im vergangenen Oktober. Aber ich werde tatsächlich positiv überrascht: Nicht ein Mal wird auch nur im entferntesten der Wunsch noch einem Radierer für das Internet laut, auch das Wort Leistungsschutzrecht fällt nicht ein einziges Mal: Stattdessen Sätze wie: „Wer sich als Journalist oder Verlag nicht in Social Media engagiert wird in den nächsten Jahren nicht mehr online agieren können“ (Frank Thomsen, Chefredakteur von <a href="http://www.stern.de/" target="_blank">stern.de</a>), die sogar aus der Print-Ecke bestätigt werden: So gibt Christian Lindner (Chefredakteur der <a href="http://www.rhein-zeitung.de/startseite.html" target="_blank">Rhein-Zeitung</a>) zu verstehen, dass man sich in seinem Verlag der Risiken von Social Media zwar bewusst sei, man aber erkannt habe, dass die Chancen, die diese neuen Kommunikationskanäle bieten, schlicht überwiegen. Dieses Bekenntnis zu den neuen Medien geht sogar so weit, dass, wie Lindner erzählt, Social Media Kompetenz in seinem Hause zu den Einstellungskriterien gehöre. Schließlich kommt die Runde sogar überein, dass das Social Media Engagement eines Medienhauses und von Journalisten sich nicht zwangsläufig monetär auszahlen muss. Sondern es würde als ein „Einzahlen in die eigene Marke“ und „Abklopfen des Marktes“ verstanden. Am Ende dieser ersten Keynote bin ich sehr zufrieden. Nicht weil ich der Social Media „Branche“ angehöre, sondern weil ich mich freue, dass hier Referenten gefunden und eingeladen wurden, deren Häuser sich weiterentwickeln wollen, um erfolgreich zu bleiben, statt eine  grundsätzliche Anti-Haltung gegen alles Neue einnehmen, wie es leider zu oft der Fall ist. Auch der nachfolgende Programm-Punkt „Erfahrungen mit Medien-Apps“ bestätigt meinen Eindruck: In den Konzern-Spitzen (zumindest) der großen deutschen Medienhäuser scheint es angekommen zu sein: Wer nicht mit der Zeit geht, geht unter. Und: Die Medienmarken, die sich am besten und schnellsten mit den neuen Medienformaten (Facebook, Twitter &amp; Co, aber auch mobile Applikationen und Hybridmedien) arrangieren und mehrwertstiftende Angebote entwickelt, generieren Wissensvorsprünge und Wettbewerbsvorteile, die kurz- und mittelfristig nicht mehr einzuholen sind.</p>
<p><strong>Die deutsche Medien-Branche: Alles bleibt anders</strong></p>
<p>Nach diesen doch sehr interessanten Keynotes werde ich doch jäh in die Realität zurückgeholt. Die nachfolgenden Panels zeigen häufig die gewohnte Mischung aus „ein Löffel Vergangenheit, eine Kelle Gegenwart und eine Prise Zukunft“. Wirklich heraus sticht aus den von mir besuchten Panels leider keines.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Diskussion Digitale Medienstrategien für die Zukunft" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/IMAG0135.png" alt="" width="529" height="304" /></p>
<p>Sehr gespannt bin ich am Ende der Veranstaltung auf die Abschluss-Diskussion, die im <a href="http://www.future-media-summit.de/programm.html" target="_blank">Programm</a> die vielversprechende Bezeichnung „Digitale Medienstrategien für die Zukunft“ trägt. Aber auch hier wird vermehrt dem Status Quo gefröhnt, bis ein Fragesteller aus dem Publikum die Diskutanten an das eigentliche Thema der Diskussion erinnert und fragt: Wie sieht sie denn nun nach Meinung der Referenten aus, die Zukunft der schreibenden Zunft? Die Unsicherheit ist den Gesichtern anzusehen, niemand traut sich so recht zum Mikro zu greifen. Schließlich wird die Kristallkugel verbal von dem einen zum anderen weitergereicht. Niemand traut sich tatsächlich einen Blick hinein zu werfen. Fast scheint es, als wären die Damen und Herren noch ein wenig erschöpft von der Reise in die Gegenwart und könnten sich nicht ganz mit dem Gedanken anfreunden, dass die Entwicklungen in der gleichen Geschwindigkeit weiter gehen werden wie bisher. Schließlich einigt man sich auf den Konsens, dass Trends sich oft über Jahrzehnte hinweg entwickeln, es gehe lediglich darum die eigenen Inhalte immer wieder auf neuen Empfangsmedien zugänglich zu machen. Nachrichten sind Nachrichten sind Nachrichten. Und alles bleibt anders, sozusagen. Über die Zukunft denkt man nach, wenn sie zum Jetzt wird. Das wird den Erwartungen an ein FUTURE Media Summit zwar nicht ganz gerecht. Aber wenn das wirklich heißt, dass man sich vom restaurativen Zwang ab und den neuen Entwicklungen zuwendet, sobald sie marktreif sind, kann ich sehr gut damit leben. Denn Zukunft ist ja auch eine Frage des Standpunkts.</p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2011%2F04%2Ffuture-media-summit-eine-ruckschau%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=verdana&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünf gute Gründe für Twitter &#8211; Eine Verteidigung</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2011/03/funf-gute-grunde-fur-twitter-eine-verteidigung/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 07:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gestrige Tag spülte eine Meinungsäußerung von Blogger-Urgestein Robert Basic in meine Facebook-Timeline, der ich nicht heftig genug widersprechen kann. Er schreibt: “reine Ansichtssache: Mehr oder minder verkommt Twitter zur reinen Infomaschinerie, blutet sozial aus. Das schärft das Produkt, gleichzeitig wirkt es zunehmend steriler. Keine Untersuchung, keine Studie, reiner Eindruck, der sich seit Wochen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/fail.jpg" title="Fail" class="aligncenter" width="500" height="313" /></p>
<p>Der gestrige Tag spülte eine Meinungsäußerung von Blogger-Urgestein <a href="http://www.robertbasic.de/">Robert Basic</a> in meine Facebook-Timeline, der ich nicht heftig genug widersprechen kann. Er <a href="http://www.facebook.com/RobertBasic/posts/10150116491576143">schreibt</a>: </p>
<blockquote><p>“reine Ansichtssache: Mehr oder minder verkommt Twitter zur reinen Infomaschinerie, blutet sozial aus. Das schärft das Produkt, gleichzeitig wirkt es zunehmend steriler. Keine Untersuchung, keine Studie, reiner Eindruck, der sich seit Wochen und Monaten verstärkt.”</p></blockquote>
<p>Ich möchte in fünf (mit sehr polemischen Überschriften versehenen) Argumenten aufzeigen, warum Robert (dessen Meinung ich oft sehr schätze) an dieser Stelle massiv irrt, um am Ende zu versuchen, nachzuvollziehen, wie er zu der Auffassung kommt und schließlich zeigen, was jeder Einzelne, der derselben Ansicht ist, für ein besseres Twitter bei sich selbst tun kann.<br />
<strong><br />
Twitterer sind sozialer</strong></p>
<p>Es sind nicht nur Veranstaltungen wie die Lesungsreihe <a href="http://jour-fitz.de/">#JourFitz</a> oder die <a href="https://www.xing.com/events/twittnite-hamburg-21-04-bar-rossi-max-brauer-allee-279-739695">#Twittnite</a>, die auf Twitter geboren wurden und sehr treue Anhänger haben, auch Veranstaltungen, deren Ursprung nicht auf Twitter selbst liegt, finden im Social Web heute vor allem auf Twitter und über <a href="http://support.twitter.com/articles/314917-das-neue_twitter-was-sind-hashtags">Hashtags</a> statt. Dieser Trend nimmt nicht ab, sondern zu. Was wäre eine <a href="http://re-publica.de/11/">re:publica</a> ohne das per Default öffentliche #rpXX, den Hashtag also, über den jeder Besucher jede Äußerung der Gesamtheit der Twitterer über die Veranstaltung mitlesen kann? Kein anderes Netzwerk hat bis heute ein derartiges Vernetzungspotential wie das grundsätzlich öffentliche und offene Twitter, in dem ich schlichtweg jedem folgen und mit jedem kommunizieren kann, ohne dass er mich erst bestätigen oder authorisieren muss. Twitterer sind Menschen, die diese offenen Strukturen nutzen und lieben. Man benutzt Twitter nicht, um seine alten Klassenkameraden wiederzufinden, sondern die Leute zu suchen, mit denen man gerne zur Schule gegangen wäre, wenn man die Wahl gehabt hätte. Twitterer sind in dieser Hinsicht zu jedem Zeitpunkt sozialer als Nutzer anderer Netwerke: Sie vernetzen sich mit ihnen unbekannten Menschen aufgrund von deren kommunikativen Äußerungen und sind sehr oft auch realen Begegnungen mit diesen nicht abgeneigt, wie entsprechende Veranstaltungen zeigen.</p>
<p><strong>Twitterer sind kreativer</strong></p>
<p>Wer einmal eines der tausend auf Twitter geborenen Memes wie die <a href="http://www.visualblog.de/2010/11/die-einbuchstabedanebentiere-die-sammlung/">#einbuchstabendanebentiere</a> (um nur das populärste Mem der letzten Zeit zu nennen) mitverfolgt hat (die es in der Folge dann oft in Blogs oder sogar Holzmedien schaffen), wer einmal einen #JourFitz, eine <a href="http://www.twitterlesung.de/">Twitterlesung</a> (zugegeben, selbige drehen sich auch des öfteren um die immer selben Protagonisten, die die immer selben, semilustigen Tweets vortragen) oder gar eine der Vernissagen von <a href="http://ich-male-meine-follower.de/">&#8220;Ich male meine Follower&#8221;</a> besucht hat, der versteht vielleicht im Ansatz das massive kreative Potential, dass in der Beschränkung auf 140 Zeichen auf Twitter liegt und sich immer wieder in neuen Formen äußert. Gerade innerhalb dieser Grenzen seinen Weg zu finden und sich auszudrücken, bringt User jeden einzelnen Tag dazu, <a href="http://twitter.com/#!/nehmer">Zeichenkunst zu fabrizieren</a>, <a href="http://www.twitter-lyrik.de/">Lyrik zu schreiben</a>, <a href="http://twitter.com/#!/tiny_tales">Mini-Kurzgeschichten</a> zu erfinden, Bürgerjournalisten zu werden, Fehlermeldungs-Screens in Lego oder als Gemälde nachzubauen (siehe den Failwhale über dem Artikel oder die <a href="http://www.flickr.com/groups/failwhale/">zugehörige Flickr-Gruppe</a>) oder gar eigene Tools und Plattformen zu entwickeln, die sich mit scheinbar banalsten Features auseinandersetzen, wie einen etwa einen hochgradig <a href="http://www.twitpic.com">populären Dienst</a>, der nur darauf basiert, Bilder auf Twitter zu posten. Twitter zwingt in seiner Reduziertheit zum Blick auf das Detail und auf die Feinheiten und fördert damit automatisch auch den kreativen Umgang damit. Anders ausgedrückt: Die professionelle “Infomaschine” Twitter ist nur ein winziger Ausschnitt aus den auf der Plattform stattfindenden Vorgängen.</p>
<p><strong>Twitterer sind intelligenter</strong></p>
<p>Wer die wiederum öffentlichen Charts auf <a href="http://de.favstar.fm">Favstar</a>, die im Gegensatz zu den <a href="http://twitter.com/#!/toptweets_de">informationslastigeren Toptweets</a> eine Weile verfolgt, der kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass Twitter-Nutzer nicht als Masse, aber partiell und in der Kernuserbasis, die klügeren Netzuser sind. Klickjacking, Spam und flacher Humor, wie man sie auf den anderen Netzwerken massenhaft antrifft, haben in Sachen Viralität auf Twitter kaum eine Chance, zu dem meistgefavten und verbreiteten Inhalten zählen neben News vor allem solche Tweets, die man in Teilen als literarisch bezeichnen kann, mindestens aber <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/sternzeichen-plaudertasche/1855646.html">sehr intelligenter Humor und/oder aphoristisch genannt werden müssen</a>. User, die sich hingegen eine Masse von Followern <a href="http://www.twitkrit.de/2011/03/08/lutz-und-gert-die-oberschlauen-twitterschlingel/">zusammenklicken wollen, um relevant zu erscheinen</a> und ihre Inhalte zwangsweise an den Mann zu bringen, scheitern zwar meist nicht daran, diese Masse zu erzeugen, aber dennoch an der Relvanzschranke. Die 20000 Spam-Follower bei Menschen, die mit Follow-Unfollow ihre Basis aufbauen, sind zum Großteil uninteressiert an den Inhalten und erzeugen so keine echte Reichweite. Relevanz kann auf Twitter durch die tendenziell sehr kritische Nutzerbasis nicht einfach gefaked werden und diese systemimmanente &#8220;Qualitätssicherung&#8221; sorgt für hochwertigere (i.e. in diesem Sinne &#8220;intelligentere&#8221;) Inhalte, wenn man die Tools, um diese zu finden (beispielsweise Toptweets, Favstar, <a href="http://twitter-training.de/was-ist-der-followfriday/">#ff Empfehlungen</a>) entsprechend zu nutzen weiß. Und gerade diese hochwertigen Inhalte machen Twitter zu einem spannenden Medium. Nutzer, die reine News möglichst schnell bekommen wollen, sind sicher auch auf Twitter zu finden, den Reiz aber machen diejenigen Tweets aus, die Information mit kreativer Kommunikation und einsichtigen Kommentaren verbinden. Es ist kein Zufall, dass <a href="http://www.twitter.com/saschalobo">@saschalobo</a> so massiv viele Follower hat, er twittert keine Nachrichten, sondern er kommentiert sie.</p>
<p><strong>Twitterer sind kommunikativer</strong></p>
<p>Knüpfen wir direkt bei den Follow Friday (#ff)-Empfehlungen an. Wann haben Ihnen Ihre Facebook-Freunde zuletzt regelmäßig wildfremde Menschen als Kontakte vorgeschlagen? Twitterer vernetzen sich nicht nur völlig unabhängig von der Komponente &#8220;realer Kontakt&#8221;, wie oben bereits ausgeführt, sondern sie kommunizieren auch über diese Grenze und sogar die Grenze der gegenseitigen Vernetzung auf der Plattform hinweg. Ich muss ein Unternehmen auf Twitter nicht zuerst &#8220;liken&#8221;, mich also selbst als Fan bezeichnen, um es zu kritisieren oder zu loben und ich muss nicht erst von Menschen die Erlaubnis bekommen, sie anzusprechen (i.e. Freundschaftsbestätigung), um mit ihnen zu reden. Das kommunikative Potential aller User auf Augenhöhe, das in hohem Maße genutzt wird, ist einer der massiven Vorteile des offenen Systems Twitter und sorgt für deutlich mehr Interaktion und Austausch als bei allen anderen Social Networks. Zudem posten Twitterer in deutlich höherer Frequenz und nutzen die systemeigenen Tools (<a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/3438-Was-ist-ein-Retweet-Twitter-erklaert-;.html">Retweet</a> und <a href="http://support.twitter.com/articles/313370-das-neue_twitter-was-sind-favoriten">Fav</a>) in einem &#8220;kommunikativeren Sinne&#8221;. Ein Retweet einer Meinungsäußerung ist ein viel deutlicherer Kommunikationsakt als das Weitersharen eines blanken Links mit Quellenangabe, was das Maximum dessen ist, was beispielsweise Facebook in dieser Hinsicht erlaubt. Twitter ist das damit Gegenteil von “steril”, es ist hochgradig lebendig durch permanent neu entstehende Beziehungen zwischen sich zuvor fremden Menschen. </p>
<p><strong>Twitter bildet soziale Realitäten besser ab</strong></p>
<p>Im realen Leben bedeutet Freundschaft: Du magst mich und ich mag Dich. Selbiges ist gleichermaßen der Grund, warum der Begriff sehr emotional besetzt ist und hochgeschätzt wird: Das Ganze passiert relativ selten. Im Internet aber sind wir mit hunderten Kontakten vernetzt, weil wir sie beruflich kennen, mit ihnen in irgendeiner Form einmal zu tun hatten und sehr oft auch aus dem Grunde, dass wir ihre Inhalte gerne lesen. Allerdings gilt natürlich auch hier: Wir sind nicht an allen Menschen in gleich starker Weise interessiert. Der Fall, dass ich mich für das interessiere, was Du zu sagen hast, Du aber keinerlei Interesse an meinen Äußerungen hast, ist in symmetrischen Netzwerken wie Facebook (im Fundament) nicht mitgedacht, er wurde erst im zweiten Schritt mit der Einführung von Filtern und Freundeslisten halbherzig nachgereicht. Twitter hingegen entschärft den potentiellen Konflikt, der dadurch entsteht, dass ich Dich gerne meine Inhalte mitlesen lassen will, nicht aber sehen will, wie Du Farmville spielst und Dich über das Wetter aufregst, durch asymmetrische Beziehungen. Twitter bildet damit die soziale Realität deutlich besser ab, ohne den in der Realität komplett anders besetzten Freundschaftsbegriff zu verwenden (der für viele Medien und einen Großteil der konservativeren oder weniger Informierten Netzuser immer noch eines der zentralen Argumente gegen soziale Netzwerke ist). Twitter ist hinsichtlich sozialer Strukturen realistischer, es “blutet nicht sozial aus”, sondern lebt viel mehr im Kern davon, soziale Strukturen sehr genau abzubilden.</p>
<p><strong>Fazit: &#8220;In meinem Internet steht das aber nicht drin!!1eins&#8221;</strong></p>
<p>Wie aber kommt nun <a href="http://www.twitter.com/robgreen">@robgreen</a> trotz eines sehr aktiven und sehr populären Accounts eigentlich zu seinem Urteil, dass Twitter eine sterile Infomaschine geworden wäre? Guckt man sich seine Timeline, also die User, denen er selbst folgt, genauer an, ist das nicht schwer zu erkennen: Er liest in der Hauptsache bei (wenngleich sehr kompetenten) Menschen mit, die Twitter als ein Werkzeug begreifen, um sich und ihren Content, ihre Blogeinträge und ihre Themen-Kompetenz (meist in Bezug auf digitale Felder) in die Social Media-Welt zu tragen, also jenen, die Twitter mindestens partiell als Linkschleuder und Eigendarstellungsinstrument gebrauchen. Auch diese Nutzer haben sich im Laufe der Zeit mehr und mehr professionalisiert und ihre Mechaniken verfeinert. Allerdings bilden sie, wie bereits erwähnt, nur einen Ausschnitt aus dem Mikrokosmos Twitter, man vergisst, wenn man ausschließlich solchen Usern folgt, die Basis, nämlich <a href="http://de.favstar.fm/popular-on-twitter-by-tweets-with-50-favorites">diejenigen Twitterer</a>, die vor allem wegen Twitter selbst twittern und dort in jedem Tweet die kreativen Grenzen kurzer sprachlicher Beiträge neu ausloten. Man könnte diese User Aphoristiker nennen, wie in dem weiter oben verlinkten Artikel, kreative Schreiber trifft es am Besten. Genau jene Userbasis ist es, die Twitter im Kern ausmacht und das Netzwerk zu einem Pool von wilden, unkonventionellen und witzigen Ideen und täglich neuen Gedankensalti, kurzum: sehr liebenswert und deutlich &#8220;sozialer&#8221; als alle anderen Netzwerke, macht. </p>
<p>Anders ausgedrückt: Jeder ist seiner eigenen Timeline Schmied. Wer wie Robert seinen Twitteraccount als &#8220;sozial steril&#8221; empfindet, dem sei dringend angeraten, ein paar &#8220;Businessaccounts&#8221; zu entfernen (der <a href="http://www.twitter.com/13stock">@13stock</a> reicht für alle Social Media News-Bedürfnisse ;)&#8230;) und sich ein paar “kreative” Twitterer in die eigene Timeline zu holen. Folgen diese Menschen nicht zurück, dann hilft auch ein Blick auf die eigenen Tweets und die Frage, ob man vielleicht nicht selbst zu den &#8220;sterilen&#8221; Accounts zählt.</p>
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		<title>Der 13. Stock sucht Praktikanten</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 12:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Pingel</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Community-Management]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Design]]></category>

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		<description><![CDATA[Größere Kartenansicht Wir vom 13. Stock wollen noch höher hinaus – deshalb brauchen wir Deine Hilfe! Ab sofort sind wir auf der Suche nach zwei ehrgeizigen, dynamischen und motivierten Praktikanten. Wenn Du einen Blick in die noch junge, freie und nach wie vor wachsende Social Media Branche werfen willst, in der es noch nicht von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?q=&amp;sll=53.557419,9.961965&amp;cid=7003457383674581835&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;hq=+loc:+&amp;hnear=&amp;t=h&amp;source=embed&amp;ll=53.557703,9.961826&amp;spn=0.001313,0.002677&amp;iwloc=A&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?q=&amp;sll=53.557419,9.961965&amp;cid=7003457383674581835&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;hq=+loc:+&amp;hnear=&amp;t=h&amp;source=embed&amp;ll=53.557703,9.961826&amp;spn=0.001313,0.002677&amp;iwloc=A" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small></p>
<p>Wir vom 13. Stock wollen noch höher hinaus – deshalb brauchen wir Deine Hilfe!</p>
<p>Ab sofort sind wir auf der Suche nach zwei ehrgeizigen, dynamischen und motivierten Praktikanten.</p>
<p>Wenn Du einen Blick in die noch junge, freie und nach wie vor wachsende Social Media Branche werfen willst, in der es noch nicht von eingefahrenen Strukturen und Arbeitsabläufen wimmelt, sondern deren Elixier noch Ideen und Innovationen sind, dann bist Du bei uns genau richtig.</p>
<p>Wir bieten Dir ein Umfeld, in dem Du lernen, Dich je nach Interessenslage ausprobieren und entfalten und gleichzeitig praktische Erfahrungen in realen Projekten sammeln kannst. Dabei unterstützen wir Dich, wo es nötig wird, lassen Dir aber auch regelmäßig freie Hand.</p>
<p>Wir sind an Dir interessiert, wenn Du ein Kommunikationstalent bist und Dich für die veränderten Mechanismen in den Bereichen PR und Marketing interessierst, die mit den sozialen Medien einhergehen. In diesem Fall könnte unser Praktikum im Bereich Content &amp; Community Management das Richtige für Dich sein. Die zugehörige Stellenanzeige findest Du <a href="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/praktikum_content_und_communitymanagement.pdf">hier</a> (PDF).</p>
<p>Oder aber Du interessierst Dich mehr für die technischen Systeme und Mechanismen hinter den Vorhängen des bunten Social Media Zirkus. Dann findest du <a href="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2011/praktikum_web_und_social_media.pdf">hier</a> (PDF) unsere Stellenausschreibung für ein Praktikum im Bereich Social Media- und Web-Design.</p>
<p>Interesse geweckt? Dann sende Deine Bewerbungsunterlagen mit den geforderten Unterlagen an</p>
<p><a href="mailto:nicole.pingel@der13stock.de">nicole.pingel@der13stock.de</a></p>
<p>Wir sind gespannt auf Deine Bewerbung und freuen uns Dich bald kennen zu lernen.</p>
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		<title>Scrum  &amp; Kanban &#8211; von Automobilindustrie über Softwareentwicklung zur Hochzeitsplanung</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2010/11/scrum-kanban-von-automobilindustrie-uber-softwareentwicklung-zur-hochzeitsplanung/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 19:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>13. Stock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kanban]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt wohl kaum eine bessere Gelegenheit, seinen ersten Blogpost für den 13. Stock zu verfassen, als über unser Scrum Master Training mit Björn Jensen von Silpion IT-Solutions GmbH und die Kanban-Session von IT-Agile auf dem Barcamp Hamburg 2010. Um zu verstehen, was Scrum (dt. = Gedränge, auch im Rugby-Kontext zu finden) ist und wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wohl kaum eine bessere Gelegenheit, seinen ersten Blogpost für den 13. Stock zu verfassen, als über unser Scrum Master Training mit <a href="http://www.xing.com/profile/Bjoern_Jensen3" target="_blank">Björn Jensen</a> von <a href="http://www.silpion.de" target="_blank">Silpion IT-Solutions GmbH</a> und die Kanban-Session von <a href="http://it-agile.de" target="_blank">IT-Agile</a> auf dem Barcamp Hamburg 2010.</p>
<p>Um zu verstehen, was Scrum (dt. = Gedränge, auch im Rugby-Kontext zu finden) ist und wie man es einsetzen kann, sind ein paar grundlegende Informationen über agile Softwareentwicklung von Vorteil. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die menschliche Komponente sowohl im Entwicklerteam als auch zwischen Kunde &#8211; Projektleitung &#8211; Team große Bedeutung hat. Respekt und transparentes Arbeiten, um alle ins Bild zu setzen, sind Kernfaktoren. Regelmäßige Rücksprache mit Kunden und im Team sind genauso wichtig, wie Qualität und überschaubare Entwicklungszyklen. Mit Mut und Offenheit für Änderungen gibt man dem Projekt die Chance, auf unvorhergesehene Umstände schnell reagieren zu können. Prozesse werden verschlankt und bleiben im Fluss. Diese und einige weitere Faktoren wurden 2001 im <a href="http://agilemanifesto.org/" target="_blank">Agilen Manifest</a> von 17 Autoren und Unterzeichnern, die alle aus dem agilen Softwareentwicklungs-Bereich kommen, formuliert und als Fundament festgelegt.</p>
<p>Der Kunde muss nicht bei Projektstart dem Entwicklerteam ein haarklein durchgeplantes Anforderungspaket übergeben. Das Ziel wird definiert, die ersten Schritte werden geplant, das Konzept wird aber umso grobmaschiger, je weiter man vorausschaut. Es werden erst die Basisfunktionen festgelegt, später im Prozess werden die Details bestimmt. Auf diese Weise ist es viel flexibler möglich, auf eventuelle Marktveränderungen oder etwaige neue Anforderungen an die Software zu reagieren. Das spart allen Zeit, Geld und sicher auch Nerven.</p>
<p>Letzte Woche war es endlich soweit: Mittwoch und Donnerstag hat sich der 13. Stock auf den Weg zum Brandshofer Deich gemacht, um Björns Einladung zu folgen. Interessant fand ich, dass sowohl Entwickler anwesend waren, die bereits agile Methoden in der Praxis umsetzen und nun den Theoriepart hören wollten, als auch komplette Laien wie ich selbst.</p>
<p style="text-align: left;">Zu Beginn seiner &#8216;Performance&#8217; -  ich möchte es mal so nennen, weil das Training einen unglaublich hohen Unterhaltungsfaktor hatte &#8211; stellte Björn erst einmal die üblichen Projektarbeitsmethoden vor. Die aufgezählten Probleme und Herausforderungen klassischer Herangehensweisen waren uns allen im Workshop vertrauter, als uns lieb war: durch Projekthierarchie, Push-System und Dungeon Development wird die Stimmung im Projekt angespannter, Kunden sind unzufrieden, weil sie sich nicht verstanden fühlen und Rahmenbedingungen wie Budget, Qualität und Zeit bleiben auf der Strecke. Nicht selten arbeitet man plötzlich gegen den Kunden anstatt mit ihm zu arbeiten. Mangelnde Kommunikation und von oben ausgelöster Druck steigern das Frustrationslevel.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" title="Scrum2" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/11/scrum2.jpg" alt="" width="425" height="233" /></p>
<p><strong>In Scrum ist das anders.</strong></p>
<p>Wer sich auf diese Methodik einlässt, stimmt auch den klar formulierten Rollenverteilungen zu, welche hierarchisch auf einer Ebene stehen. Es gibt drei verschiedene Positionen, die zusammengefasst das Scrum Team begründen:</p>
<ul>
<li> <strong>Product Owner: </strong>er kann sowohl auf Kundenseite sitzen, wie auch aus den Reihen 				der IT-Firma stammen. Seine Kernkompetenz ist das Definieren 				von Zielen und Setzen von Prioritäten. Er nimmt Anforderungen auf und verwaltet diese.</li>
<li><strong>Scrum Master:</strong> er hat die Arbeitsbedingungen im Blick, gibt acht auf Transparenz und 				unterstützt das Team. Sollte der Prozess von der Scrum-Methode 				abweichen, schreitet er ein.</li>
<li><strong>Team:</strong> im Scrum ist es am besten, wenn das Team aus 7 +/- 2 Personen 				besteht. Selbstorganisation wird hier groß geschrieben, soll heißen, 				dass das Team eigenverantwortlich entscheidet, wie viele der für den 				anstehenden Entwicklungszyklus (Iteration) abgestimmten Aufgaben 				zu schaffen sind.</li>
</ul>
<p>Das System sollte von allen Parteien gleichermaßen ernst genommen und gelebt werden. Wenn von der Managerebene kurzer Hand beschlossen wird, Personen aus dem Team für andere Aufgaben abzuziehen und durch andere zu ersetzen, gefährdet man den bisherigen Fortschritt und reibungslosen Ablauf. Gerade in Projektteams menschelt es sehr &#8211; das Team muss sich blind vertrauen können. Wenn also jemand hergeht und willkürlich Leute austauscht, beginnt die Beschnupperungsphase wieder bei Minute 1. Im Scrum werden keine Aufgaben zugewiesen, jedes Teammitglied entscheidet, was er sich zutrauen kann und muss offen genug sein, um Hilfe einzufordern, wenn etwas entgegen der eigenen Annahme läuft. Nur ein eingespieltes Team kann so Hand in Hand arbeiten.</p>
<p>Um uns als Trainingsteilnehmern zu verdeutlichen, wie gravierend sich Vertrauen und Selbständigkeit auf die eigene Produktivität auswirkt, hat uns Björn zwei praktische Übungen aufgetragen. Um hier niemandem den Spaß am potentiellen Training zu verderben, gehe ich nicht weiter auf die Übung ein &#8211; ich kann Euch aber sagen, dass die Ergebnisse Bände sprachen &#8211; nahezu alle Zweierteams haben bedeutend mehr in der Runde mit selbstbestimmtem Arbeiten geschafft, als im Durchgang ohne.</p>
<p><strong>Daily Scrum.</strong></p>
<p>Um sicher zu stellen, dass alle im Bilde sind und nicht unnötig Probleme mangels Kommunikation entstehen, hält man ein so genanntes Daily Scrum ab. Idealerweise findet es immer zur gleichen Uhrzeit und am gleichen Ort im Stehen statt, damit sich jeder kurz fasst. Ein Daily Scrum ist auf 15 Minuten festgesetzt und kann von jedem besucht werden.</p>
<p>In der Theorie klingt das alles immer ganz hübsch, entspannt und leicht umsetzbar. Björn hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, uns ein Daily Scrum durchspielen zu lassen. Es gibt die ein oder andere Regel, die man wirklich beherzigen sollte. Ein Daily Scrum ist kein Statusreport an den Product Owner oder den Scrum Master &#8211; es sollte ein Update von allen im Team an alle Teammitglieder sein. Schließlich berichtet man nicht an den eigenen Chef, sondern setzt die Kollegen ins Bild, um das Projekt so durchsichtig wie möglich zu halten.</p>
<p><strong>Transparenz ist alles.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Wie in allen agilen Softwareentwicklungs-Methoden, wird auch in Scrum der Transparenz ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Es wird empfohlen, dass das Team an einem Ort, möglichst in einem Raum, sitzt. Desweiteren wird alles, was das Team macht, auf dem Scrum Board festgehalten. Eingeteilt in &#8216;Sprint Backlog&#8217;, &#8216;In Progress&#8217; und &#8216;Done&#8217; findet man hier die noch nicht angefassten, die gerade zu bearbeitenden und die fertiggestellten Aufgaben. Das Board kann durch &#8216;Impediments&#8217; ergänzt werden, um die aufgetretenen Probleme auch zu visualiseren. Jeder sollte das Scrum Board gut sehen können, um den aktuellen Stand zu kennen und bei Fragen nicht nur über die eigene Baustelle berichten zu können.</p>
<p><strong>Scrum in practice.</strong></p>
<p>Nachdem wir nun Vieles in der Theorie kennengelernt haben, einige Veranschaulichungen in Form von kleinen Spielen sehen konnten und den Team-Buidling-Part für die Kürze der Zeit ganz gut gemeistert haben, fehlte quasi nur noch Anwendung in echt und in Farbe. Björn zauberte also den Inhalt zweier Kinderzimmer zu Tage und wünschte uns viel Spaß bei der dann folgenden Aufgabe.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Sctum in Practice" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/11/scrum.jpg" alt="" width="425" height="233" /></p>
<p>Das Training  hat uns als komplette Firma geschlossen überzeugt, so dass wir keine vier Tage später stolze Board-Anwender sind, die kennengelernten Methoden so gut wie möglich auf unsere Prozesse angepasst haben und umgehend jeder einzelne von uns besser denn je beurteilen konnte, woran das Team gerade arbeitet.</p>
<p><strong>Kanban Session, Barcamp Hamburg.</strong></p>
<p>Durch unser profundes und unterhaltsames Scrum Master Training wurde ich schon bei der Sessionvorstellung auf dem Barcamp Hamburg im Intro auf Arne Roock und Bernd Schiffer von IT-Agile aufmerksam, die etwas über das agile Softwareentwicklungs-Vorgehen Kanban erzählen wollten.</p>
<p>Zum Auftakt ihrer ersten Session am Freitag haben Arne und Bernd im Rollenspielcharakter angefangen, einen Kanban-Prozess zu simulieren. An der Wand entstand nach und nach das Board, welches Tickets mit den Keywords aus Kanban beinhaltete und so sehr anschaulich den Methodenaufbau verdeutlicht hat  &#8211; gelungene Vorstellung. Mit dem Hintergrund unseres Scrum-Trainings war es leicht zu blicken, worauf sie abzielten.</p>
<p>Da das Interesse sehr groß war und bei weitem nicht alle Fragen beantwortet werden konnten, haben Arne und Bernd das Thema am Samstag nochmals aufgegriffen und sowohl die Grundlagen-Session erneut angeboten, wie auch eine Advanced-Runde eingeläutet. Der Erfolg gab ihnen recht: am Samstag mussten die Jungs in den größten Raum vor Ort umziehen, weil der eigentliche Raum aus allen Nähten platzte.</p>
<p>Besonders spannend fand ich die Breite der Möglichkeiten, die man mit Kanban hat. Seinen Ursprung findet diese Methode in der Produktionsablaufsteuerung, welche bereits 1947 für die Toyota Motor Corporation entwickelt wurde. 2007 stellte David Anderson sein Gesamtkonzept von Kanban in der IT der Öffentlichkeit vor und 2010 planten Bernd Schiffer und seine Frau Victoria ihre Hochzeit nach diesem Prinzip &#8211; offensichtlich erfolgreich :).</p>
<p><strong>Kernpunkte von Kanban sind</strong></p>
<ul>
<li>das Pull-Prinzip: &#8220;Arbeit aktiv einfordern, anstatt sie sich übergeben zu lassen</li>
<li>eigenverantwortliches Arbeiten und selbstorganisierte Teams</li>
<li> releasefähige Softwarekomponenten sollen schnellstmöglich auslieferbar sein</li>
<li>limitierte Anzahl von Aufgaben, die parallel angefasst werden dürfen</li>
<li>Transparenz im Arbeitsprozess steht über allem</li>
</ul>
<p>Der Dauerbrenner unter den Fragen war das Thema Tools in Kanban. Hier werden alle Freunde von technikgestützter Anwendung enttäuscht sein, mag es auch noch so einleuchtend sein: &#8220;Tools sind Innovationskiller&#8221;, so Bernd Schiffer im Vortrag. Er begründet es damit, dass kaum ein Tool so schnell, flexibel und transparent angepasst werden kann, wie das klassische, offline Kanban-Board. Man muss nicht erst überlegen, ob man die Anpassung mit dem Tool darstellen kann und wenn dies nicht der Fall sein sollte, muss die Anpassung überdacht werden &#8211; man macht es einfach zu Fuß mit Stift und Papier und alle im Team sind durch das Board auf dem neusten Stand. Sollte man trotzdem ein Tool benötigen, z.B. weil das Team nicht am gleichen Ort sitzt, empfiehlt IT-Agile Google Spreadsheets, weil es am ehesten für den Einsatz in Kanban geeignet sei.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Kanban" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/11/kanban2.jpg" alt="" width="425" height="233" /></p>
<p>Im direkten Vergleich mit Scrum ist Kanban sicherlich etwas leichter auf softwareentwicklungsfremde Bereiche zu adaptieren. Wie sagte Bernd am Samstag so schön: &#8220;Kanban ist wie im Swinger Club &#8211; alles kann, nichts muss.&#8221;.</p>
<p>Quintessenz für mich ist, dass diese Verfahren mit Sicherheit von der Softwareentwicklung auf andere Geschäftsbereiche adaptierbar sind. Prozesse werden verschlankt, optimiert und durch stetiges Feedback wird der Kunde in den Ablauf einbezogen. Aber natürlich gilt auch hier, dass das beste System nur so gut ist, wie das Team, das dahinter steht.</p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2010%2F11%2Fscrum-kanban-von-automobilindustrie-uber-softwareentwicklung-zur-hochzeitsplanung%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=verdana&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Das große Ganze sehen – Ein Blick auf das Aggregationstool Storify</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 15:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online Trends]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Menge verschriftlichter Meinungen zu verschiedenen Diskursen im Netz nimmt permanent zu. Und sie wird zunehmend kleinteiliger, fragmentierter und unübersichtlicher. Hatten wir es bis vor ein paar Jahren neben den Online-Angeboten klassischer Medien noch mit einer relativ überschaubaren Zahl von einflussreichen Blogs zu tun, so ist heute zusätzlich eine riesige Menge von unter anderem Microbloggern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/11/storify1.png" alt="" width="425" height="233" /></p>
<p>Die Menge verschriftlichter Meinungen zu verschiedenen Diskursen im Netz nimmt permanent zu. Und sie wird zunehmend kleinteiliger, fragmentierter und unübersichtlicher. Hatten wir es bis vor ein paar Jahren neben den Online-Angeboten klassischer Medien noch mit einer <a href="http://www.deutscheblogcharts.de" target="_blank">relativ überschaubaren Zahl von einflussreichen Blogs</a> zu tun, so ist heute zusätzlich eine riesige Menge von unter anderem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Microblogging" target="_blank">Microbloggern</a>, <a href="http://www.posterous.com" target="_blank">Posterous</a>- und <a href="http://www.tumblr.com">Tumblr</a>-Accounts, <a href="http://www.facebook.com/13stock" target="_blank">Facebookpages</a> und Web-Newsdiensten zu beobachten, auf denen Menschen ihre Meinungen publizieren. Ein Überblick über die wichtigsten Linien einer Diskussion, die sich selten auf einen einzigen Ort im Netz beschränkt, wird damit zunehmend schwerer.</p>
<p>Zwar bieten die großen Plattformen und Tools jeweils eigene Werkzeuge an, die Informationsmenge zu katalogisieren und zu verschlagworten – so existieren neben der klassischen Suchfunktion etwa Hashtags bei Twitter, Kategorien und Channels bei YouTube und Vimeo, Gruppen bei Facebook und die Blog- bzw. News-Suche bei Google – schwierig wird es aber dann, wenn der User sich ein Bild von einem Diskurs über die Grenzen eines einzelnen Social Media-Kanals hinaus machen will.</p>
<p>An dieser Stelle setzt <a href="http://storify.com/">Storify</a> an, ein neues Aggregations-Tool (momentan ist die Nutzung der geschlossenen Beta nur per Invite möglich), das die Möglichkeit bietet, eine Sammlung von Meinungen zu einem Thema zu publizieren, die aus verschiedenen, eingebetteten Bausteinen besteht, welche wiederum per Suchfunktion aus Quellen im Netz zusammengetragen werden können. So erlaubt das Werkzeug, per Baukastenprinzip und mit eigenen Kommentaren angereichert, einzelne Meldungen und Artikel im Social Web zu einem größeren Bild an einem Ort zusammenzufügen. Die Elemente sind dabei auf ihren Ursprung verlinkt und können teilweise sogar (wie etwa Tweets) direkt aus Storify heraus auf der ursprünglichen Plattform beantwortet werden. Das Tool ist damit für Medienmacher und Autoren etwa das, was <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,707747,00.html" target="_blank">Flipboard</a> für den Konsumenten ist: Eine Möglichkeit, über Plattformen hinweg Meinungen und Artikel in einem ansehnlichen Layout und an einem Ort zusammenzuführen, und zwar über Einbettung, nicht nur über Verlinkung.</p>
<p>Der klassische Einsatzzweck von Storify dürften Veranstaltungen sein, wie das Startup auch in seinem Demo-Video zeigt, das die grundlegenden Funktionalitäten vorführt:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/13950163" width="400" height="300" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Denkt man ein bisschen weiter, kommen sofort weitere Einsatzzwecke in den Sinn: Ein beliebiges Thema innerhalb der Blogosphäre könnte mit Storify genauso übersichtlich durch die verschiedenen Blogs verfolgt und aufbereitet werden wie die besten <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/blumenkuebel-wird-twitter-star/" target="_blank">Blumenkübel</a>-Tweets oder die schönsten Photos von verschiedenen Hostern zu einem bestimmten Thema. Schlussendlich kann man sogar versuchen, crossmedial Diskurse mittels relevanter, unterhaltsamer und kontroverser Meinungen nachzuzeichnen  – was ich in einer Miniaturversion beim ersten Test des Tools <a href="http://storify.com/infinsternis/die-wiederaufgewarmte-street-viewdiskussion" target="_blank">hier zur der wiederaufkochenden Google Street View-Debatte</a> versucht habe.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/11/storify2.png" alt="" width="425" height="233" /></p>
<p>Ein solcher Storify-Artikel aus kleinteiligen Elementen und Links lässt sich im Anschluss, wenn gewünscht, auch direkt in einem Blog oder auf einer Webseite wieder einbetten und ist automatisch mit den entsprechenden Buttons und Tools zum Sharen versehen, optional können außerdem die Ursprungsautoren der eingebetteten Elemente benachrichtigt werden.</p>
<p>Ob Storify schlussendlich wirklich ein Erfolg wird, darf indes aber noch bezweifelt werden. Das Startup verfügt erstens laut <a href="http://www.mashable.com" target="_blank">Mashable</a> noch über kein Finanzierungskonzept und ist auf Investoren angewiesen und zweitens ist es fraglich, ob das Werkzeug aufgrund seiner (inhaltlichen, nicht bedientechnischen) Komplexität jemals genug User anziehen kann – aufwendige Recherche zu einem Thema zu betreiben, die auch noch auf verschiedenen Plattformen unter Kenntnis der jeweils relevanten Medien und User erfolgen muss, ist schlussendlich wohl nichts für den täglichen Gebrauch durch den Normaluser. Für Blogger, Twitterer und (Social) Media-affine Menschen hingegen könnte Storify ein Weg sein, nachvollziehbare Pfade durch den Dschungel der Äußerungen zu einem Thema zu schlagen und diese mit anderen zu teilen.</p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2010%2F11%2Fdas-grose-ganze-sehen-%25E2%2580%2593-ein-blick-auf-das-aggregationstool-storify%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=verdana&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Innovatives Crowdsourcing: The Johnny Cash Project</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2010/10/innovatives-crowdsourcing-the-johnny-cash-project/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 12:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Trends]]></category>
		<category><![CDATA[User Generated Content]]></category>
		<category><![CDATA[Ain't No Grave]]></category>
		<category><![CDATA[Arcade Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Milk]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Cash]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf thejohnnycashproject.com ist Johnny Cash quicklebendig. Für den Titel &#8216;Ain&#8217;t No Grave&#8217; von seinem letzten und in diesem Jahr posthum veröffentlichten Album &#8216;American VI: Ain&#8217;t No Grave&#8217;, das er kurz vor seinem Tod eingespielt hat, bastelt dort nämlich eine Community aus freiwilligen Netzeinwohnern und Cash-Fans an einem Musikvideo unter der Leitung von Regisseur Chris Milk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/10/cash1.png" alt="" width="425" height="233" /></p>
<p>Auf <a href="http://www.thejohnnycashproject.com" target="_blank">thejohnnycashproject.com</a> ist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Johnny_Cash" target="_blank">Johnny Cash</a> quicklebendig. Für den Titel <em>&#8216;Ain&#8217;t No Grave&#8217;</em> von seinem letzten und in diesem Jahr posthum veröffentlichten Album <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/American_VI:_Ain%27t_No_Grave" target="_blank"><em>&#8216;American VI: Ain&#8217;t No Grave&#8217;</em></a>, das er kurz vor seinem Tod eingespielt hat, bastelt dort nämlich eine Community aus freiwilligen Netzeinwohnern und Cash-Fans an einem Musikvideo unter der Leitung von Regisseur <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chris_Milk" target="_blank">Chris Milk</a> (auch verantwortlich für das interaktive Video <em>&#8216;We Used To Wait&#8217;</em> von <a href="http://mashable.com/2010/08/30/arcade-fires-chrome-video/" target="_blank">Arcade Fire</a>, das auf <a href="http://mashable.com/2010/08/30/arcade-fires-chrome-video/" target="_blank">sehr originelle Weise</a> mit der Einbindung von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Google_maps" target="_blank">Google Maps</a> arbeitet), dessen 1370 einzelne Frames aus von den Nutzern übermittelten Zeichnungen bestehen. Und jedermann kann ein Teil davon werden, besondere zeichnerische Fähigkeiten sind keine Vorraussetzung. Die Webseite selbst bietet sogar das notwendige Tool an, um direkt im Browser den eigenen Beitrag anzufertigen, der dann in den Bewertungspool eingespeist wird:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/10/cash2.png" alt="" width="425" height="233" /></p>
<p>Was macht das Interessante an einem solchen Projekt aus? Vielleicht, dass es die Prozesse, die im Mitmach-Netz überall auf einer dem einzelnen User eher unbewussten Makro-Ebene ablaufen (Kollaboration, das Teilen von Wissen, die Vermischung kommerzieller und unkommerzieller Interessen, klassisches <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Crowdsourcing" target="_blank">Crowdsourcing</a>, die Anhäufung von Personen mit gleichgelagerten Interessen auf bestimmten Plattformen) verbindet und auf einer konkreten, verdichteten und &#8216;anfassbaren&#8217; Ebene abbildet, quasi eine Wasseroberfläche des dahinterstehnden Prozesses gezeigt wird, die jedermann in der Mittagspause angucken und genießen kann, auch ohne, dass er erst einmal tiefer einsteigen müsste: Ein drei Minuten-Musikvideo. Aus einzelnen Zeichnungen tausender verschiedener Nutzer:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="scale" value="showAll" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="salign" value="tl" /><param name="flashvars" value="type=TopRated&amp;pluginURL=http%3A%2F%2Fwww.thejohnnycashproject.com%2Fpub%2Fn%2Fxml%2Fvideoplayer%2Fcash.mediaplayer.CashMediaPlayer.plugin.xml.php%3Fv%3D1" /><param name="src" value="http://www.thejohnnycashproject.com/pub/n/swf/release/videoplayer/MediaPlayerBoot.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.thejohnnycashproject.com/pub/n/swf/release/videoplayer/MediaPlayerBoot.swf" flashvars="type=TopRated&amp;pluginURL=http%3A%2F%2Fwww.thejohnnycashproject.com%2Fpub%2Fn%2Fxml%2Fvideoplayer%2Fcash.mediaplayer.CashMediaPlayer.plugin.xml.php%3Fv%3D1" salign="tl" bgcolor="#FFFFFF" scale="showAll" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nach den Prinzipien, die bei der Erstellung des Videos zum Tragen kommen, funktionieren nicht nur die grundlegenden Strukturen des Netzes im Allgemeinen und Social Media und Crowdsourcing im Besonderen, sondern es gibt auch eine ganze Reihe weiterer Kunstprojekte, die das in ähnlich konkreter und beeindruckender Form auf den Punkt bringen: Der &#8216;YouTube-Chor&#8217; mit dem Titel <em>&#8216;Lux Aurumque&#8217;</em> etwa: 185 Nutzer aus 12 verschiedenen Ländern singen den Titel, graphisch eindrucksvoll aufbereitet fügt der Komponist <a href="en.wikipedia.org/wiki/Eric_Whitacre">Eric Whitacre</a> das Ganze zu einem virtuellen Chor zusammen, dessen musikalische Gesamtdarbietung sich durchaus hören lassen kann:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/D7o7BrlbaDs?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/D7o7BrlbaDs?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wirklich innovativ und neu an <em>&#8216;Ain&#8217;t No Grave&#8217;</em> und dem Johnny Cash-Projekt ist dagegen die Tatsache, dass es geschafft wird, die kollaborativen Prozesses des Netzes abzubilden, ohne, dass das Ganze wie bei bisherigen Projekten dieser Art ein statisches Werk ergibt.</p>
<p>Es ist nämlich erstens dreifach interaktiv – interaktiv natürlich für den, der mitmacht und mittels einer Zeichnung ein Teil davon wird, aber auch für denjenigen, der die anderen Zeichnungen bewertet und somit entscheidet, was am Ende tatsächlich im größeren Kontext Video landet (beim Abspielen können Varianten jedes einzelnen Frames angeklickt und mit Rating versehen werden, es ist sogar möglich, den Prozess der Entstehung jeder Zeichnung nocheinmal als Extra-Video anzugucken, zusätzlich sind Metainformationen über den Zeichner, den Zeichenstil und die aufgewendete Zeit enthalten) und schließlich sogar für den einfachen Zuschauer, der via der Weboberfläche die Möglichkeit hat, über diverse Filterkriterien sich &#8216;seine&#8217; ganz persönliche Variante zusammenzustellen: Willst Du die Top-Rated Bilder in Deinem Video sehen? Oder doch die eher abstrakten Varianten? Vielleicht willst Du die neuesten Einsendungen im Video angucken? Oder soll es zufällig generiert werden? Auch als eigentlich passiver Part des Projektes muss man Entscheidungen treffen.</p>
<p>Zweitens ist es aber auch, und das ist vielleicht noch wichtiger, lebendig. Zumindest für den Zeitraum, in dem das Projekt von den Machern weiter aktualisiert wird, verändert sich das Video mit jeder neuen Zeichnung, jeder hinzugefügten Einsendung ein kleines Stück weiter zu etwas Neuem. Die richtigen Worte dafür findet <a href="http://www.mashable.com" target="_blank">Mashable</a>:</p>
<blockquote><p><em>Yes, video may have killed the radio star, and the web might have killed the video star — but is there another kind of star on the horizon?</em></p></blockquote>
<p>Johnny Cash, der trotz seiner eher im konservativen Genre verortbaren Musik einen sehr offenen Geist für neue Ideen und vor allem für aus der Mitte der Gesellschaft kommende Bewegungen hatte, wäre vielleicht sogar ein bisschen beeindruckt von dem, was das Internet mit seinem Song macht.</p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2010%2F10%2Finnovatives-crowdsourcing-the-johnny-cash-project%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=verdana&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Learning by doing</title>
		<link>http://blog.der13stock.de/2010/10/learning-by-doing/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 11:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[beebop]]></category>
		<category><![CDATA[Chefticket]]></category>
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		<category><![CDATA[Rügenwalder]]></category>
		<category><![CDATA[schwarze dose]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Wurstwasser]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner ersten öffentlichen Amtshandlung als Mitarbeiter des 13. Stocks durfte ich am Donnerstag, dem 21.10.2010 der Veranstaltung beesocial #1, organisiert von der Agentur beebop media, teilnehmen. Referenten waren Facebook Deutschland, vertreten durch Elke Rothbächer, sowie CALIDRIS 28 Deutschland, vertreten durch Julia Akra, die das Produkt Schwarze Dose 28 als Facebook-Usecase darstellten. Als Erstes an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner ersten öffentlichen Amtshandlung als Mitarbeiter des <a href="http://www.der13stock.de" target="_blank">13. Stocks</a> durfte ich am Donnerstag, dem 21.10.2010 der Veranstaltung <a href="http://www.beebop.de/workshop-beesocial1-erfolgreiches-facebook-marketing/" target="_blank">beesocial #1</a>, organisiert von der Agentur <a href="http://www.beebop.de" target="_blank">beebop media</a>, teilnehmen. Referenten waren <a href="http://www.facebook.com/FacebookHamburg" target="_blank">Facebook Deutschland</a>, vertreten durch <a href="http://www.xing.com/profile/Elke_Rothbaecher" target="_blank">Elke Rothbächer</a>, sowie <a href="http://www.calidris28.de/" target="_blank">CALIDRIS 28 Deutschland</a>, vertreten durch <a href="http://www.xing.com/profile/Julia_Akra">Julia Akra</a>, die das Produkt <a href="http://www.facebook.com/schwarzedose28" target="_blank">Schwarze Dose 28</a> als Facebook-Usecase darstellten.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 436px"><a href="http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/beesocial_20101021-1-5.jpg" target="_blank"><img class="    " title="Viele interessierte Zuhörer" src="http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/beesocial_20101021-1-5.jpg" alt="Viele interessierte Zuhörer, Copyright by Stefan Groenveld, http://www.stefangroenveld.de" width="426" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">Viele interessierte Zuhörer, Copyright by Stefan Groenveld, http://www.stefangroenveld.de</p></div>
<p>Als Erstes an der Reihe war Frau Rothbächer von Facebook. Diese referierte zunächst über die Möglichkeiten, die Facebook Unternehmen bietet, um sich zu präsentieren. Als Beispiele brachte sie unter anderem <a href="http://www.facebook.com/Starbucks" target="_self">Starbucks</a> sowie die <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/mundstuhl_und_wurstwasser_das_viral_von_ruegenwalder" target="_self">„Wurstwasser“-Kampagne</a> von Rügenwalder. Als aktuellstes Beispiel wurde dann auch die <a href="http://www.facebook.com/chefticket" target="_blank">Chefticket-Kampagne der Deutschen Bahn</a> angesprochen. Dies verknüpfte Frau Rothbächer geschickt mit den von Facebook gegebenen Werbemöglichkeiten, um die Bekanntheit bei der Zielgruppe sowie den Erfolg der Kampagnen/der Fanseiten zu steigern.</p>
<p>Im Rahmen von Starbucks wurden zum Beispiel Event-Ads vorgestellt, mit denen ein Event beworben und die Teilnahme in der Ad direkt bestätigt werden kann. Auch wurde in Ansätzen erklärt, wie die Werbungszuweisung dank der Likes vonstatten geht und dass man unter Umständen auf Facebook eine andere Zielgruppe anspricht bzw. ansprechen muss. Zu guter letzt wurde die Verknüpfung von Fanseiten mit Places-Seiten angekündigt, welche man ab Freitag Mittag auf sämtlichen Plattformen als Warnpostings (wegen schlechtem Design und Usability) lesen konnte. Alles in allem ein sehr marketinglastiger Vortrag, der vor allem ein Ziel hatte: Verkaufen von Ads.</p>
<p>Der zweite Vortrag war ein gelungener Usecase zum Thema Facebook Fanpages. Julia Akra stellte ihre Arbeit an der Seite von Schwarze Dose 28 vor. Sie hatte es geschafft, innerhalb von einem Jahr die Anzahl der Fans von 3.000 auf 25.000 zu steigern. Dies schaffte sie vor allem durch ihre Schlagfertigkeit und die freche Art zu schreiben. Sie stellte dar, wie sie ihre Postings konzipiert, wie sie auf kritischen Kommentare reagiert und wie das Zusammenspiel zwischen Vertrieb, vor allem mit dem Onlineshop, und ihrer Abteilung abläuft. Damit wurde anschaulich gezeigt, dass die Fanpage einen zwar kurzen, dafür aber großen Ausschlag der Besucherzahlen im Onlineshop erzeugte.</p>
<p>Kritische Kommentare auf der Seite werden von ihr zunächst mit Fachwissen pariert. Sie stellte aber auch einen Fall vor, bei dem der Fragende einfach nicht zufriedenzustellen war und zum Einen andere Fans für das Produkt in die Bresche sprangen und zum Anderen Frau Akra ab einem gewissen Zeitpunkt ironisch postete um die Diskussion zum Ende zu bringen.</p>
<p>Ihr Vortrag zeigte zwei elementare Punkte auf: Auf der einen Seite kann man durch persönliches Engagement sehr viele Fans generieren, da die Sympathie des Produkts hier unmittelbar mit der Sympathie zum Schreiber der Postings verbunden wird. Auf der anderen Seite wurde deutlich, dass Frau Akra keinerlei Vorgaben oder Richtlinien zur Verwaltung der Fanseite hatte. Somit durfte sie tun und lassen was sie wollte, was in ihrem Fall zu einem massiven Anstieg der Fans führte.</p>
<p>Der Vortrag von Julia Akra stellt somit ein wunderbares Beispiel dafür dar, dass man durch das Ausprobieren von Neuem, in diesem Fall eine Ausweitung der Kommunikationskanäle auf Facebook, nicht nur eine weitere, unter Umständen sehr loyale Nutzerschaft anspricht, sondern durch integrierte Kommunikation auch einen Return on Investment erzielen kann. Allerdings ist zu bemängeln, dass keinerlei strategische Planung eingesetzt wurde um die Fanseite voranzubringen. Im Fall von Schwarze Dose 28 hat dies zwar dennoch geklappt, was aber zum Einen an der Sympathie der Nutzer zum Schreibstil von Frau Akra, zum Anderen am Produkt selbst, welches ein junges und hippes Publikum anspricht, liegt.</p>
<p>Der gesamte Abend war also vollkommen im Zeichen von Facebook. Aufgrund der anwesenden Zielgruppe (vorwiegend Facebook-affine Personen) war der Vortrag von Frau Rothbächer inhaltlich zu flach. Auch von der späteren Resonanz in der Diskussionsrunde, in der sehr konkrete Fragen zur Nutzung von Fanseiten und Werbeanzeigen gestellt wurden, konnte man erahnen, dass die nötige Tiefe fehlte. Julia Akra konnte dies mit ihrem Vortrag wieder etwas wett machen, da sie nicht nur einen guten und erfolgreichen Usecase präsentierte, sondern zudem darstellen konnte, wie Marketing und Vertrieb effizient zusammenarbeiten können und somit die Arbeit von Social Media-Abteilungen einen Return on Investment liefern können.</p>
<p>Ich möchte mich auch noch einmal herzlich bei beebop media bedanken, die dieses Event wunderbar und professionell ins Leben gerufen haben. Im Gespräch mit <a href="https://www.xing.com/profile/Pedro_Anacker" target="_blank">Pedro Anacker</a>, Geschäftsführer von beebop, und <a href="https://www.xing.com/profile/Sven_Wiesner3" target="_blank">Sven Wiesner</a>, Head of Social Media bei beebop, erfuhr ich, dass das nächste Event mit einer vorherigen Befragung der Teilnehmer geplant ist, wodurch der Wissensstand abgefragt und passende Referenten ausgewählt werden sollen. Dies ist meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung und ich freue mich schon heute auf das nächste Mal.</p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2010%2F10%2Flearning-by-doing%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=verdana&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Die große Kluft in der Medienlandschaft – Oder: Warum Totgesagte zum eigenen Henker werden</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 13:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Pingel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<category><![CDATA[Medientage 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Medientage München – Eine Rückschau Wie aufmerksamen Followern unseres Twitter-Accounts aufgefallen sein dürfte, war der der  13. Stock von Mittwoch bis Freitag der letzten Woche auf den Medientagen München unterwegs. Ziel war es, uns mit Branchen-Kollegen auszutauschen und vor allem über die neuesten Themen, Trends und Technologien des Online Bereichs zu erfahren und zu diskutieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medientage München – Eine Rückschau</strong></p>
<p><img class="alignleft" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/10/mt.jpg" alt="" width="178" height="235" /></p>
<p>Wie aufmerksamen Followern unseres Twitter-Accounts aufgefallen sein dürfte, war der der  13. Stock von Mittwoch bis Freitag der letzten Woche auf den Medientagen München unterwegs. Ziel war es, uns mit Branchen-Kollegen auszutauschen und vor allem über die neuesten Themen, Trends und Technologien des Online Bereichs zu erfahren und zu diskutieren. Einfach gemacht wurde es uns nicht.</p>
<p>Bereits innerhalb der ersten zwei Stunden der Eröffnungs-Veranstaltung kristallisierten sich die zwei Meinungsfronten heraus, die sich durch die gesamten Medientage ziehen sollten. Auf der einen Seite: die konservativen Vertreter der traditionellen Medien und Medienpolitik. Auf der anderen Seite: technologiebegeisterte, fortschrittliche Nutzer der neuen Medien und Vertreter der Internet-Branche. Symbolisiert wurden die Seiten durch Horst Seehofer (Ministerpräsident Bayern), der die Eröffnungsrede hielt und Dr. Mathias Döpfner (Vorstandsvorsitzender Axel Springer AG) als Keynote-Referent.</p>
<p>Die Schlüsse, die ich insgesamt aus den Medientagen 2010 gezogen habe, werde ich hier einmal erläutern:</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>1. Politik und Journalismus haben einen Traum: Die Rückgewinnung der Kontrolle über das Internet</strong></p>
<p>Auf den Medientagen zeigte sich, dass sowohl Politik als auch Journalismus (vor allem Print) offenbar weit entfernt davon sind, am Puls der Zeit zu agieren. Dabei konnte man den Eindruck gewinnen, dass der Grund ein aktiver Protektionismus sei, der durch diese beiden Akteure aktuell geschaffen und aufrecht erhalten wird. Denn die neuen Technologien lösen wahre Existenzängste aus: In der Politik ist es die Angst vor der Erstarkung einer breiten, mit den neuen Medien vertrauten Öffentlichkeit, die sich die kollaborativen Medien zunutzemachen könnte, um sich gegen Entscheidungen der Politik zu stellen. Aber tatsächlich gelebte Demokratie? Machtverlust? Nein, danke! Daher reagieren viele Politiker mit einer Restauration der Werte und stärken den Teil der Bevölkerung, der sich gegen die digitale Welt stellt.</p>
<p>Ähnliches gilt für den Journalismus. Den meisten Journalisten geht es nicht um die Rettung des Mediums Papier. Es ist die Angst davor, dass professioneller Journalismus durch nutzergenerierte Inhalte immer weiter an Bedeutung verlieren, dass sich eine Art fünfte Gewalt im Staate entwickeln könnte, die nicht nur der Politik sondern auch den professionellen Journalisten auf die Finger schaut und ganz nebenbei auch noch ihre Erlösmodelle untergräbt.</p>
<p>So fallen sie immer wieder aufs Neue, die Buzzwords, die seit Wochen und Monaten durch die Medien geistern: Datenschutz im Internet, Netzsperre, Leistungsschutzrecht und Co. Sogar eine grundsätzlich verfügbare Löschtaste für Web-Inhalte wird da gefordert. Als Argumente für diese Forderungen nach wie vor gebetsmühlenartig wiederholt: Kinderporno, Nazi-Propaganda, Google News, Google Streetview. Achja: Google gilt übrigens noch immer als Staatsfeind Nummer Eins. Da kann ein <a href="http://www.google.de/corporate/execs.html#philippschindler" target="_blank">Herr Schindler</a> (Google Vice President, Northern &amp; Central Europe) ein starkes Argument nach dem anderen aus dem Hut ziehen. Jemand muss ja die Verantwortung tragen für dieses Internet.</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>2. Mangelndes Technik-Verständnis verstärkt den Rückstand von Politik und Journalismus zusätzlich</strong></p>
<p>Nie zuvor war ein Trägermedium der Medienlandschaft so komplex wie das Internet und computerbasierte Technologien im Allgemeinen. Noch nie zuvor war es außerdem so wichtig, Grundkenntnisse über die technologischen Zusammenhänge zu besitzen, welche diese Medien zu dem machen, was sie sind, um sie gesellschaftlich und medienpolitisch adäquat bewerten zu können. Hier sehe ich derzeit einen sehr großen Mangel, der meiner Meinung nach einen Hauptgrund für die große Kluft darstellt: Klassische Medienmacher haben zu wenig technologisches Interesse und Verständnis, um die Chancen der Technik für sich nutzen zu können und mit ihrer Hilfe neue Erlösmodelle zu etablieren.</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>3. Es mangelt an <span style="text-decoration: line-through">Medien-</span> Web-Kompetenz</strong></p>
<p>Auch inhaltliche Verständnisprobleme vergrößern die Kluft. Die Sorge um den Datenschutz und den gesellschaftlichen Einfluss der sozialen Medien hält viele Menschen vom Ausprobieren der neuen Möglichkeiten ab. Was ihnen dann fehlt sind geeignete Strategien dafür, wie man den technischen Fortschritt zu seinem eigenen Vorteil nutzen kann, ohne sich selbst zu schaden. Nur wer sich ins Wasser begibt, lernt das Schwimmen. Wer die neuen Medien nicht nutzt, lernt nicht mit ihnen umzugehen. Und schadet sich damit im Zweifel sogar mehr.</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>4. Auch die neue Generation junger Medienmacher steht den neuen Medien skeptisch gegenüber</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><img class="aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/10/mt2.jpg" alt="" width="475" height="296" /><br />
</strong></p>
<p>Eher durch Zufall gerieten wir auf der Konferenz in die Auftaktveranstaltung der Jugendmedientage. Hier zeigte sich: Digital Natives in ihrer aktuellen Definition und Symbolik sind kein Massenphänomen. Fälle wie <a href="http://www.youtube.com/user/YTITTY" target="_blank">Y-Titty</a>, (die sich ebenfalls auf dem Kongress vorstellten), in denen Jugendliche instinktiv digitale Inhalte erstellen, distribuieren und vermarkten (nach allen Regeln der Social Media Markting Kunst) stellen die Ausnahme dar, nicht die Regel. Warum ich das glaube?</p>
<p>Im Publikum der JMT saßen etwa 300 Jugendliche, die den Beruf des Journalisten anstreben. Erstaunlicherweise bot sich uns hier das gleiche Bild, wie in der Elefantenrunde einen Tag zuvor. Der adäquate und nutzenstiftende Umgang mit Facebook, StudiVZ und Co. ist auch den „jungen Menschen“ keinesfalls grundsätzlich angeboren: Da erzählt ein Mädchen von ihrer 18jährigen Freundin, die noch nie das Internet genutzt hat und erntet dafür zustimmenden Applaus. Unterm Strich zeigte sich, dass da eine neue Generation von Medienmachern heranwächst, die ihren Vorgängern stark zu gleichen scheint. Es scheint möglich, dass die Probleme der Vorgänger übernommen und weitergetragen werden, da neue Technologien und Nutzungsformen allzu skeptisch betrachtet werden und sich so Innovationen und neue Erlösmodelle nicht etablieren können.</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Sollten die Eindrücke, die man auf den Medientagen gewinnen konnte, die Realität widerspiegeln, wird der Abstand zwischen klassischen Medien und IT- und Internet-Branche immer größer. Und es scheint, als wäre der Journalismus dabei sich sein eigenes Grab zu schaufeln, wenn er nicht beginnt, die neuen Medien umfassend einzusetzen und zu seinem Vorteil zu nutzen.</p>
<p><em>&#8220;Lange Zeit mussten die Onliner von den Offlinern lernen, mittlerweile ist es umgekehrt.&#8221;</em> &#8211; <a href="https://www.xing.com/profile/Sebastian_Metzner2;key=0.0" target="_blank">Sebastian Metzner</a> von TrendONE im Panel Augmented Reality</p>
<p>Das Feedback der Twitter-Gemeinschaft, <a href="http://twitter.com/#search/%23mt10" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Und wer sich selbst ein Bild machen möchte: <a href="http://www.medientage.de/mediathek.html?id=video_overview">Hier</a> gibt es die Mitschnitte der Gipfel und Panels in der Medientage Mediathek.</p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2010%2F10%2Fdie-grose-kluft-in-der-medienlandschaft-%25e2%2580%2593-oder-warum-totgesagte-zum-eigenen-henker-werden%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=verdana&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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		<title>Social Media grenzenlos: von twitternden Großmüttern und der Frage, wie alt eigentlich Facebook ist</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 14:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiebke Uhlenbroock</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
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		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
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		<description><![CDATA[Plötzlich und unerwartet war es sicher nicht, doch das Soziale Netz trauerte, als vergangene Woche bekannt wurde, dass Ivy Bean &#8211; im stolzen Alter von immerhin 104 Jahren – ihren letzten Tweet gesendet hatte. Die rüstige alte Dame, die im Jahr 2007 mit der Eröffnung ihres ersten Facebook Accounts (Twitter folgte ein Jahr später) der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Plötzlich und unerwartet war es sicher nicht, doch das Soziale Netz trauerte, als vergangene Woche bekannt wurde, dass <a href="http://twitter.com/IvyBean104" target="_blank">Ivy Bean</a> &#8211; im stolzen Alter von immerhin 104 Jahren – ihren letzten Tweet gesendet hatte. Die rüstige alte Dame, die im Jahr 2007 mit der Eröffnung ihres ersten <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> Accounts (<a href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter</a> folgte ein Jahr später) der Social Media Szene beitrat, beteiligte sich bis zuletzt regelmäßig an vielen Diskussionen im Netz. Im Laufe der Jahre sammelte Ivy Bean als „<a href="http://twitter.com/IvyBean104" target="_blank">IvyBean104</a>“ fast 63.000 (darunter teilweise zumindest gefühlte z-prominente) Follower, die das Leben der betagten Britin verfolgten, ihre insgesamt weit über 1000 Tweets „retweeteten“ und  Bean in der vergangenen Woche auch posthum ein „Social Denkmal“ setzten – zahlreiche Beileids-Tweets wurden verschickt und Facebook Pages gegründet, um ihrer zu gedenken.</p>
<p style="text-align: center"><a rel="attachment wp-att-2481" href="http://blog.der13stock.de/2010/08/social-media-grenzenlos-von-twitternden-grosmuttern-und-der-frage-wie-alt-eigentlich-facebook-ist/ivybean-291x300/"><img class="size-full wp-image-2481  aligncenter" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/08/ivybean-291x300.jpg" alt="" width="291" height="300" /></a></p>
<p>Nicht nur das Beispiel von Ivy Bean, sondern auch aktuelle Statistiken beweisen, dass Social Media längst weit über die Teen- und Twen-Generationen hinaus reicht. Allein meine persönliche Freundesliste auf Facebook hat sich längst zu einem kunterbunten Mehr-Generationen-Verzeichnis entwickelt. Was mich zunächst verwunderte: Befreundete Kinder, Katzen und Bekannte meiner Eltern nutzen die Plattform oft sogar wesentlich häufiger und aktiver als meine Freunde aus Schul- und Unizeiten. Verrückte Welt oder schlichtweg ein weiterer Beweis dafür, dass Social Media Menschen global auch über Altersgrenzen hinaus vernetzt?</p>
<p>Das amerikanische Unternehmen <a href="http://royal.pingdom.com" target="_blank">Pingdom</a> förderte kürzliche interessante Statistiken zutage, in denen die Altersstruktur von US-Social Networks aufgeschlüsselt und anschaulich visualisiert wurde. Ein Viertel aller User ist dabei in der Altersgruppe der 35-44 angesiedelt – das sind 7 Prozent mehr als User zwischen 25 und 34 vertreten sind. Auch die 55 bis 64-jährigen, also die Generation meiner Eltern ist mit 10 Prozent häufiger in sozialen Netzwerken vertreten als die 18 bis 24-jährigen. Überraschende Ergebnisse? Schon irgendwie, wenn man bedenkt, dass insbesondere letztere als &#8220;Generation Internet&#8221; bekannt sind.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2482" href="http://blog.der13stock.de/2010/08/social-media-grenzenlos-von-twitternden-grosmuttern-und-der-frage-wie-alt-eigentlich-facebook-ist/statistik1/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2482" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/08/Statistik1-440x303.png" alt="" width="440" height="303" /></a></p>
<p>Dabei ist Plattform nicht gleich Plattform. Schätzungen von Pingdom zufolge ist das amerikanische Netzwerk <a href="http://www.bebo.com" target="_blank">Bebo</a> mit einem Altersdurchschnitt von 28 Jahren das Jüngste unter seines Gleichen. Der Durchschnitts-Facebooker bzw. Twitter-User ist 38 bzw. 39 Jahre alt und jene, die auf <a href="http://www.classmates.com" target="_blank">Classmates.com</a> nach alten Klassenkameraden suchen zählen im von Pingdom ermittelten Schnitt 45 Lenze. Es scheint: Je interaktiver und unterhaltungslastiger die Plattform, desto niedriger der Altersschnitt ihrer User. Das Business-Netzwerk <a href="http://www.linkedin.com" target="_blank">LinkedIn</a> weist einen Durchschnitt von 44 Jahren auf &#8211; das sind vier Jahre weniger, als der amtierende US-Präsident <a href="http://http://my.barackobama.com/page/content/ofasplashflag/" target="_blank">Barack Obama</a> auf dem Buckel hat und ganz sicher einpaar Jährchen mehr, als manch Hollywood-Sternchen je öffentlich eingestehen würden.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2483" href="http://blog.der13stock.de/2010/08/social-media-grenzenlos-von-twitternden-grosmuttern-und-der-frage-wie-alt-eigentlich-facebook-ist/statistik3/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2483" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/08/Statistik3-440x303.png" alt="" width="440" height="303" /></a></p>
<p>Insbesondere für Marketingexperten, die sich intensiv mit Social Media und Zielgruppenanalysen auseinandersetzen, sind die Statistiken nicht nur informativ, sondern bares Geld wert. So können Usergruppen einfacher analysiert und demografisch geclustered und Kampagnen und Informationsangebote auch im Social Web zielgruppengenau platziert werden. Und mal ehrlich, auf Facebook mit der amerikanischen Gast-Oma zu chatten ist schon irgendwie cool … ähm … „lovely“, oder?</p>
<p style="text-align: center"><a rel="attachment wp-att-2501" href="http://blog.der13stock.de/2010/08/social-media-grenzenlos-von-twitternden-grosmuttern-und-der-frage-wie-alt-eigentlich-facebook-ist/it-oma-2/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2501" src="http://blog.der13stock.de/wp-content/uploads/2010/08/IT-Oma1-169x330.jpg" alt="" width="169" height="330" /></a></p>
<p><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.der13stock.de%2F2010%2F08%2Fsocial-media-grenzenlos-von-twitternden-grosmuttern-und-der-frage-wie-alt-eigentlich-facebook-ist%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=verdana&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></p>
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