Archiv für die Kategorie „News“

Moritz Avenarius schrieb am 7. März 2014 zuEvents, News

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In der Halle 6 auf der Social Business Arena analysieren wir gerne Ihre individuellen Check-up Ergebnisse. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung, um Social Business effektiv in Ihrer Organisation zu nutzen.

Wir freuen uns auf Sie!

Moritz Avenarius schrieb am 7. März 2014 zuEnterprise 2.0, Events, News, Tools

Leben Sie schon Enterprise2.0?

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Der Social Business Check-up

Moritz Avenarius schrieb am 7. März 2014 zuEnterprise 2.0, Events, News, Tools, Unkategorisiert

Wie intensiv nutzen Sie heute schon Social Software für Ihren Unternehmenserfolg?

Die Social Media sind eine gesellschaftliche Entwicklung, keine Erfindung. Längst sind sie elementarer Teil unseres Lebens geworden. Diese Mechanismen können Sie auch innerhalb Ihres Unternehmens gewinnbringend nutzen. Denn effizientere Arbeitsabläufe dank Social Software führen zu höherer Produktivität.

Beispiele:

  • Individuelle Newsfeeds dämmen die täglichen E-Mail-Flut der Mitarbeiter ein
  • Kollaborative Dokumentenbearbeitung beschleunigt Vor- und Nachbereitung von Meetings und machte diese effizienter und kürzer
  • Intelligent vernetzte interne Daten erleichtern das Auffinden relevanter InhalteDann kommen Sie mit uns ins Gespräch! 

Sebastian Baumer schrieb am 15. Mai 2012 zuApps, News

Verbindungsprobleme – Zum Start der Social TV-Sendung “Rundshow”

Es ist ein relativ guter Indikator für den Fortschritt des Internets, zu beobachten, wie viele Blogger trotz ihres Dauermantras vom Sterben der alten Medien noch ins Fernsehen wollen, weil es dort “ein bisschen” mehr Reichweite und Reputation abzuholen gilt. Ein neuer und relativ großangelegter Versuch, TV und Internet multi-crossmedial zu verschmelzen, startete gestern Abend ausgerechnet im etwas angestaubten Bayerischen Rundfunk und zeitgleich live im Netz auf einem undankbaren Sendeplatz um 23 Uhr.

Die “Rundshow” mit Blogger und Apple-Fan Richard Gutjahr sowie Podcaster und Radiomann Daniel Fiene, lange vorab über alle Kanäle und auf der re:publica angekündigt, tritt an, um endlich das ins Programm mit einzubeziehen, was sowieso passiert: Die permanente Kommentierung und Diskussion von TV-Sendungen über Twitter und Co. “Das vielleicht größte TV-Experiment des Jahres” bloggte folgerichtig auch Berufshysterikerkommentator Thomas Knuewer im Vorfeld.

In der Realität sah die leider nur 30minütige “Start Up im TV”-Sendung leider deutlich weniger spannend und auch viel weniger experimentell aus: Die beiden Moderatoren saßen in einem optisch leicht finster geratenen Studio, Anmoderation, Clips und Interviews wechselten sich in klassischer Manier ab, das Ganze erinnerte an eine noch etwas epileptischere Version von Gottschalk Live: Schnelle Übergänge zwischen vorab produzierten Inhalten und hastig geführte Gespräche über Skype und Google Hangout mit einer Menge Verbindungsproblemen, von denen am Ende der Sendung leider nur sehr wenig beim Zuschauer hängen blieb, trotz des vermeintlich sehr ergiebigen Themenfadens der Occupy-Bewegung in Spanien. Der Tiefpunkt der Sendung war erreicht, als der Aktivist, Holocaustüberlebende und Autor Stéphane Hessel interviewt wurde: Das Team filmte einen sehr kurzen und wackelig-hakeligen Skypevideochat auf einem iPad ab, das Medium “Netz” wurde an der Stelle leider vollends zum Selbstzweck der Sendung, nach dem Motto: “Hey, wir benutzen hier ein iPad und haben total viele Follower auf Twitter, das sollte als Konzept reichen, Inhalte kommen erst an zweiter Stelle”.

Auch das interaktive Element der Sendung war dürftig – abgesehen von den Hangout-Interviewpartnern (über die man so gut wie nichts erfuhr – waren sie zufällig ausgewählte Nutzer zum Thema oder schon vorab gesuchte Personen?) beschränkte es sich vor allem darauf, dass die Nutzer mittels einer eigens dafür produzierten Smartphone-App namens “Die Macht” mit ein paar Knöpfen fortlaufend ihre Zustimmung und Ablehnung zum Bildschirmgeschehen kundtun konnten. Am Ende wurde weniger als zehn Sekunden lang die passende Statistik dazu eingeblendet, ohne näher darauf einzugehen. Eine Hardware-App für das Fernsehen, die noch etwas interaktiver als “Die Macht” ist, gibt es allerdings schon: Sie nennt sich Fernbedienung und man kann damit mit nur einem Klick zu einem ganz anderen Kanal wechseln. Zumindest aber kann der Zuschauer bei der “Rundshow” auch nach der Sendung weiter mit den Machern diskutieren und einen fortlaufenden Einblick hinter die Kulissen bekommen. Das passiert aber dann “ganz klassisch” auf Facebook, Twitter und dem eigenen Blog.

Dass man unterhaltsames und intelligentes Fernsehen über das Thema Internet machen kann, das hat “Elektrischer Reporter” von Mario Sixtus eindrucksvoll bewiesen. Wie man Fernsehen mit dem Netz kombinieren kann, daran wird wohl noch eine ganze Zeit lang herumexperiment werden. Es dürfte spannend werden, zu beobachten, wie sich die “Rundshow” in der Zukunft weiter entwickelt und ob die Macher auf das bislang eher durchwachsene Feedback eingehen und das Konzept in Verlauf der geplanten vier Wochen Sendezeit noch modifizieren werden. Den Start der “Rundshow” muss man vorerst unter den Tags “gut gemeint” und “hat Potential” in den Bookmarks ablegen.

Sebastian Baumer schrieb am 21. Januar 2012 zuNews, Tools, User Generated Content

Hochgeschlossen. Ein Blick auf iBooks Author.

Das Tool sieht auf den ersten Blick wirklich außerordentlich gelungen aus – Apples neue und kostenlose Software iBooks Author tritt mit großen Ambitionen an: Jeder soll in Zukunft seine eigenen elektronischen und interaktiven Bücher in tollen Layouts und mit fantastischer Typographie ganz einfach selbst veröffentlichen können, unabhängig von den Verlagen und ihren altbackenen Strukturen. Abgesehen davon, dass man Apples dazugehörige und im selben Rahmen vorgestellte, langfristige Strategie, Schulen und Universitäten dazu zu bringen, iPads und Bücher aus dem iBookstore zu Lehrzwecken zu nutzen, nicht nur für sehr bedenklich halten kann, sondern sogar muss, gibt es auch für den Hobbyschreiber mit Eigenpublikationsambitionen gute Gründe, die Finger von Apples neuer und kostenloser Software iBooks Author zu lassen oder zumindest sehr genau zu überlegen, ob man ein so wichtiges Projekt wie ein Buch mit damit erstellen will – ich will nur drei davon nennen, die Lizenzbedingungen sind mindestens ebenso umstritten:

1.) Geräte und Versionsbindung. Wer ein Buch mit iBooks Author setzen und über den iBook-Store veröffentlichen will, sollte sich bewusst sein, dass sein komplettes denkbares Publikum eine sehr eng gefasste Gruppe von Lesern ist: Die mit dem Tool erstellen Bücher laufen lediglich auf iPads, diese müssen auch zwingend die aktuellste Software iBooks 2 installiert haben. Die erstellten Bücher mit allen Inhalten können nicht an iPhones, Android-Tablets, PCs oder Macs angesehen werden. Drastischer ausgedrückt: Das durch die Software erstellte Dateiformat (.ibooks) ist außerhalb von iBooks 2 und dem iPad nur Dateimüll.

2.) Die grottigsten Exportfunktionen, die ich in einem Apple-Programm jemals gesehen habe. Natürlich, so “großzügig” ist man dann schon in Kalifornien, darf der Autor sein Buch doch auch selbst abspeichern und könnte es dann rein theoretisch selbst vertreiben. Nur: Wer tatsächlich versucht, das Buch etwa als PDF zu exportieren (das gängige ePub oder andere Formate werden gar nicht erst als Option angeboten), der wird beim Öffnen der Datei mit einem ziemlich großen Apple-Logo inklusive Schriftzug “iBooks Author” auf jeder einzelnen Seite konfrontiert, was sich nicht abschalten lässt. Unbrauchbar. Ansonsten darf man nur den reinen Text wieder aus der Software exportieren, was schon im Ansatz keinen Sinn ergibt, da iBooks Author ein Layout-Tool und kein Schreibprogramm ist, d.h. man den Text in aller Regel nicht ursprünglich in der Software getippt hat.

3.) Abhängigkeit von der Willkür Apples. Wie auch beim App-Store gilt bei Veröffentlichungen über den iBookstore natürlich das Prinzip: Alleine Apple entscheidet, ob Dein von Dir erstelltes Buch in den iBookstore kommt oder nicht. Und bei Büchern und Texten ist das ganze Thema sicherlich noch eine Ecke heikler als bei Apps, die meist eher Werk- und Spielzeuge sind und wenig mit Meinung zu tun haben. Man will gar nicht erst anfangen, darüber nachzudenken, wie viel Prozent der Weltliteratur nicht erschienen wären, weil Apple sie aufgrund vermeintlicher Anstößigkeit niemals in ihre virtuellen Regale gelassen hätte.

Vorläufiges Fazit: Leider bestätigt Apple mit iBooks Author ein paar der schlimmeren Vorurteile gegenüber dem Konzern: Jedes damit erstellte Projekt ist fest an Software, Hardware und Vetriebswege von Apple gekoppelt und davon quasi nicht abzulösen. Persönlich kenne ich kaum eine Software aus dem Hause Apple, die die mit ihr erstellten Dateien so rigide an das eigene Ökosystem bindet. Die implementieren Pseudo-Optionen, das erstellte Produkt auch eigenhändig zu veröffentlichen (entweder das Verschicken von riesigen Dateien, die nur von iPads gelesen werden können oder PDFs mit Wasserzeichen auf jeder Seite) sind de facto keine.

Wer im Selbstverlag ein eBook veröffentlichen will, sollte sich gut überlegen, ob es ihm das wert ist – oder schlicht zu Lösungen greifen, die ihm selbst die Kontrolle über sein Werk behalten lassen: Das ebenfalls von Apple stammende Pages etwa hat natürlich keine so schicken Vorlagen, kann aber ePub exportieren und eignet sich prächtig. Wer es eine Nummer größer braucht, der greift zum Profi-Werkzeug Adobe InDesign. Von iBooks Author kann man in dieser Version jedenfalls leider nur abraten, auch wenn es auf den ersten Blick wirklich toll aussieht und Apple-Fans zu begeistern weiß.

Hinweis: Der Verfasser dieser Zeilen benutzt für Text und Design täglich iMacs, iPhones und sonstigen Apple-Kram und mag iBooks Author nicht deswegen nicht, weil es von Apple kommt, sondern weil es genau das bestätigt, was Apple-Hasser Apple immer vorwerfen.

Nicole Pingel schrieb am 25. November 2011 zu13. Stock intern, News

13. Stock meets University

Social Media und Theorie? Das passt nicht zusammen? Das wollen wir doch mal sehen!

Unter diesem Motto führt der 13. Stock seit dem Wintersemester 2011/2012 ein Recherche-Projekt in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, genauergesagt dem Studiengang Medien & Information, durch.

Dieser Studiengang ging einst aus seinem thematisch etwas angestaubten Vorläufer „Mediendokumentation“ hervor. Während einerseits Wert darauf gelegt wird, die Lehre mit möglichst aktuellen Inhalten aus der Medienbranche zu gestalten, sind die informationswissenschaftlichen Wurzeln in einigen Fächern aber noch immer zu spüren. Deutlich wird das z.B. im Fach Information Research, in dem unser gemeinsames Projekt angesiedelt ist. Hier erlernen die Studenten Recherchestrategien, die es ihnen ermöglichen sollen, sowohl das Hyper-Informationsmedium Internet, als auch klassische Datenbanken und Kataloge zu nutzen, um optimale Rechercheergebnisse zu erzielen und sie für die berufliche Praxis aufzuarbeiten.

Nachdem beispielsweise bereits die Otto Group und die Deutsche Bahn AG Recherche-Projekte in diesem Rahmen angeleitet haben, schicken nun wir zwei Studenten-Teams zu den Themen Social- und Mobile Media in der Verlags- und Medienwelt sowie Augmented Reality ins Rennen. In beiden Themen geht es vor allem um:

  • eine umfassende Status-quo-Analyse der aktuellen Konzepte und Einsatzgebiete
  • die Erstellung von Case Studies
  • das Aufstellen einer Prognose über die zukünftige Entwicklung des jeweiligen Feldes auf Basis der ermittelten Daten.

Warum haben die Studenten gerade diese Themen ausgewählt?

Anna Buga fasziniert an den Entwicklungen im Bereich Augmented Reality vor allem „wie phantasievoll diejenigen sind, die in der Entwicklung arbeiten, wie unternehmungslustig jene sind, die die Ergebnisse einsetzen lassen und wie neugierig solche sind, die es nutzen“. Kristine Krause und ihre Gruppenmitglieder interessiert an dem professionellen Einsatz von Social und Mobile Media vor allem die Aktualität und Massenwirksamkeit. Da sie täglich davon umgeben sind, empfinden sie einen großen „Selbstbezug und Vertrautheit zum Thema“. Ihre ersten Recherchen ergaben, dass allen drei Bereichen voraussichtlich nach wie vor Wachstum bevorsteht, daher können sich einige von ihnen sogar vorstellen, sich später beruflich in diesen Themengebieten zu engagieren.

Was haben die Studenten von diesem Projekt?

Schon im dritten Studiensemester erhalten sie die Möglichkeit praktisch mit Unternehmen zusammen zu arbeiten. Vor allem für diejenigen, die frisch von der Schulbank ins Studium gingen, kann das den ersten richtigen Kontakt mit der Arbeitswelt bedeuten. So erhalten sie Einblicke in ein professionelles Unternehmen und setzen sich mit Themen auseinander, die nicht nur in der Theorie sondern auch in der tatsächlichen Berufspraxis von Relevanz sind.

Und wir?

Die Studenten unterstützen uns bei dem, was im schnelllebigen Arbeitsalltag aufgrund von Zeitmangel zu häufig unter den Tisch fallen muss: Eine gewissenhafte, umfassende Recherche, in der alle relevanten Fragestellungen eines Themas beleuchtet werden können und, was noch wichtiger ist, die sinnvolle Strukturierung und Aufbereitung der gefundenen Informationen. So können wir die Ergebnisse auf vielfältige Weise verwenden.

Zurzeit befindet sich das Projekt noch in der Anfangs- und die Studenten in der Orientierungsphase. Aber wir sind schon jetzt gespannt auf die Ergebnisse, bedanken uns noch einmal auf diesem Wege bei „unseren“ Studis für die Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg!