Archiv für die Kategorie „Events“

13. Stock schrieb am 5. Juli 2009 zuEvents

Mit American Spirit nach Köln. Santa Fe macht sauber.

Nach Hamburg, wo wir am letzten Wochenende die Santa Fe Natural Tobacco Company beim “Strandaufklaren” am Elbstrand in Övelgönne begleitet haben, geht es heute in aller Frühe nach Köln, wo es dieses Mal das Rheinufer von den Hinterlassenschaften zwei- und mehrbeiniger Besucher zu säubern gilt.

Gemeinsam mit @chrzescinski mache ich mich gegen 06:30 im ICE auf nach Köln. Wer wissen will, wie es weitergeht, der kann @13stock folgen oder einfach morgen einen kurzen Bericht hier im Blog nachlesen.

Neugierig geworden? Hier gibt es Fotos von der Aktion in Hamburg bei flickr: http://tr.im/strandfotos. Mehr Infos gibt es auf SFNTC-inside und in Kürze hier im Blog.

Laszlo Zsivin schrieb am 3. Juli 2009 zuEvents, People

Social Media Summer Tour 2009 von adnation

Die Social Media Summer Tour 2009 vom Onlinevermarkter adnation hatte ihren Auftakt am 29.06.09 in Hamburg. Insgesamt machte die Vortragsreihe in drei Städten (Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt am Main) Station. Nach einem Stopp in Düsseldorf endete die Social Media Summer Tour am 1. Juli 2009 in Frankfurt am Main. adnation hatte sich zum Ziel gesetzt, das Publikum in die Grundzüge der Social Media (SM) einzuführen. Das Angebot ist kostenlos und richtete sich exklusiv an Mediaagenturen, Vermarkter, Werbeagenturen und Journalisten.

Die angenehm kühle Atmosphäre im Private Cinema-Raum des Hamburger East Hotels und die gereichten Getränke sorgten beim Publikum auch dank der schönen Wetterlage von Anfang an für gute Stimmung.

Inhaltlich gab es in Hamburg drei Vorträge von Sascha Lobo (Mitgründer von adnation), Dr. Peter Hogenkamp (Blogwerk AG) und Nico Lumma (Director Social Media, Scholz&Friends), der den kurzfristig abgesprungenen Peter Turi ersetzte. Laut Veranstalter hatten sich etwa 120 Personen für den Kick-Off der Tour im East angemeldet, von denen etwa 100 Personen anwesend waren.

Sascha Lobo hat in seiner Präsentation mit dem Titel „Das Diktat der Interessanz“ die Grundlagen von Social Media mit authentischem und humorvollem Präsentationsstil vorgestellt. Er machte deutlich, dass es schwierig ist, Social Media Experte zu werden. Es ist aber noch schwieriger, einer zu bleiben! Grund dafür ist, dass sich das Spektrum der Kanäle in den Social Media schnell ausweitet. Im englischsprachigen Raum liegt die Zahl der meistgenutzten SM-Kanäle bei ca. 150. Den richtigen Kanal für eine SM-Kampagne auszuwählen, hängt daher sowohl mit gründlichen Voranalysen, als auch mit einem gewissen Bauchgefühl zusammen. „Man soll dem Bauchgefühl mehr vertrauen“, sagte Sascha Lobo, der übrigens das Frisurmarketing erfolgreich praktiziert.

sascha_lobo
Foto: Matthias Bauer

Dr. Peter Hogenkamp schloss sich thematisch an und bestätigte Lobos Ansichten größtenteils. Dies unterstützte er mit einer Präsentation des aktuellen Long-Tail der meistgenutzten Web 2.0 Applikationen und der Web Trend Map als Hilfsinstrument, um dem Publikum einen Überblick zu verschaffen.

webtrendmap

Der Vortrag von Nico Lumma, der Director Social Media bei der Kreativagentur Scholz&Friends ist, war ausgesprochen kurz, versuchte jedoch, die Einsetzbarkeit der Instrumente in den Social Media zu beleuchten und hätte mit mehr Ausführlichkeit ein guter Abschluss des Tages sein können. Lumma betonte die Wichtigkeit der Experimentierfreudigkeit in diesem neuen Bereich, der sich noch in den Kinderschuhen befindet. Leider hat er es versäumt, dem durchaus interessierten Publikum einen tiefer gehenden Einblick in mögliche Experimentierfelder zu gewähren. Dies mag der Kurzfristigkeit geschuldet sein, mit der Lumma den ausgefallenen Peter Turi auf der adnation Social Media Summer Tour ersetzen musste.

Die Kernaussage der Veranstaltung bestand in der Ermutigung, die angesprochene Vielfalt von Kanälen in den Social Media auszuprobieren und auf ihre Wirksamkeit zu prüfen, ohne ein Vermögen in solche Kampagnen investieren zu müssen.

Nach der Veranstaltung erwartete das Publikum auf der Sommerterrasse des East Hotel das Publikum ein kleines Buffet, um sich mit Fingerfood zu stärken und in einer entspannten Atmosphäre mit den Referenten und anderen Teilnehmern ins Gespräch. Der überwiegende Teil der Anwesenden waren Vertreter von Kommunikations- und Mediaagenturen, der weitaus geringere Anteil wurde von Freelancern aus dem Social Media Bereich und Journalisten besetzt. Zufrieden, satt und von den Vorträgen nachdenklich gemacht habe ich das East Hotel gegen halb acht verlassen.

13. Stock schrieb am 29. Juni 2009 zuEvents, News

Strandaufklaren mit der Santa Fe Natural Tobacco Company am Hamburger Elbstrand

Menschen die in freier Natur ihren Spaß haben, hinterlassen dabei leider oft Dinge, die anderen den Spaß so richtig verderben können. Und übrigens auch der freien Natur. Die Santa Fe Natural Tobacco Company hat deshalb eine Aktion ins Leben gerufen: Strandaufklaren. Kurz gesagt, geht es dabei um: Viel Müllwegräumen, noch mehr Spaß haben – wohlgemerkt, ohne Müll zu hinterlassen. Dass dabei auch das Müllwegräumen ein guter sauberer Spaß sein kann, bewies die Expedition in den Strandmüll am Hamburger Elbufer. Es ist die erste Aktion von SFNTC-inside, der neuen Community, die in den nächsten Tagen online gehen wird. Sowohl in technischer als auch strategischer Hinsicht betreut der 13. Stock die Community und unterstützt den Kunden Santa Fe Natural Tobacco Company im Community-Management und der Kommunikation.

SFNTC_HH #03

Überseebrücke 2, Gerda 2, 2 Teams

Wir sind rund 25 Strandaufklarer, als wir um zehn nach zwölf an Bord der Barkasse Gerda 2 ablegen und Kurs auf den 25 Schiffsminuten entfernten Fähranleger Övelgönne/Neumühlen nehmen. Während der Fahrt werden zwei Teams gebildet, blau und gelb, die den Strandmüll von zwei Seiten buchstäblich in die Zange nehmen sollen. Gegen diese Strategie würde der Müll keine Chance haben. Treffpunkt ist in der die Mitte des Strandabschnitts. Dort wird es dann das verdiente 100% biologische Picknick geben.

SFNTC_HH #04

Glückliches Övelgönne

In Övelgönne stoßen weitere Aufklarer zu uns. Und: wir bekommen unsere Ausrüstung. Müllsäcke, Blecheimer, Arbeitshandschuhe. Dazu einen Müllgreifarm und Siebe, die einen Hauch von Goldgräberromantik verströmen. Es wird sich herausstellen, dass es am sinnvollsten ist, zu zweit zu gehen. Einer mit Eimer. Der andere mit Müllsack. Beide mit Greifarm. Irgendwann habe ich auch raus, wie man die Greifmechanik bedient, ohne jedes Mal an das Wort Sehnenscheidenentzündung denken zu müssen. Ein rostiger Nagel führt mich mit Aurelie, aus dem NAS-Team, zusammen. Er steckt in einem verkohlten Holzblock und kann mit gemeinsamer Greifarmakrobatik schließlich dem Müllsack zugeführt werden. So etwas verbindet. Gemeinsam befreien wir den Övelgönner Elbstrand von, zugegeben, hauptsächlich Kippen. Dicht gefolgt von den Kronkorken (vornehmlich Astra).

Aurelie meint, man sollte Hamburg einige formschöne große Aschenbecher zum Aufstellen schenken, um der Kippenplage beizukommen.

SFNTC_HH #25

Die Bio-Belohnung

Anderthalb Müllsäcke – mit Kippen, Kronkorken, Scherben, Socken, Kondom- und Gummibärchentüten sowie einem Tampon – sind unsere Ernte als die Aufklarungszeit zu Ende geht. Die Stadtreinigung holt das Ganze ab und wir können uns dem Picknick-Teil des Programms widmen. Das lohnt sich: Couscous, Gazpacho, Rote Grütze, Käse, Brot, Bananen, Ananas-Möhren-Kokos-Weißkohl-Salat… Dazu gibt es Bionade, Bier, Wasser und Wein. Alles bio, lecker und reichlich. Das Schlemmen ist des Entmüllers Lust. Ich überlasse anderen das Federball-, XL-Mikado- oder Mega-Disc-Frisbee-Spielen und entspanne im NAS-Liegestuhl unter einem Sonnenschirm, dem mittlerweile das Wetter seine Existenzberechtigung zurückgegeben hat. Fehlt noch was? Ach, Tafelmusik wäre nett. Die kommt aus der Kehle einer Musical-Sängerin, die auch ohne Auto-Tune die Töne trifft, und aus der Gitarre ihres Begleiters. Passt.

To be continued

So hat dank SNFTC-inside ein Stück Elbstrand wieder etwas mehr Aufenthaltsqualität bekommen, wir alle ein leckeres Picknick und mein Gesicht eine zartrote Tönung. Es gibt ungünstigere Tagesbilanzen. Und es geht ja noch weiter: Am 5. Juli machen wir das Rheinufer in Köln klar. Ich hoffe, ich kann dabei sein. Wer noch dabei sein möchte, kann sich unter www.sfntc-inside.de informieren und sich, obwohl die Anmeldefrist bereits verstrichen ist, gerne noch per E-Mail an kontakt@13stock.de für das Uferaufklaren in Köln anmelden.

Katharina Glass schrieb am 29. Juni 2009 zuEvents

remix 09 – Online meets Classic

Wie berichtet fand am 12. und 13. Juni fand das remixcamp im Museum für Hamburgische Geschichte statt. Das Konzept der Konferenz war, dass sowohl Fachleute der klassischen Werbung auf Internetexperten treffen um sich so miteinander zu vernetzen und Erfahrungswerte auszutauschen. Eine meiner Meinung nach sehr schöne Idee. Und wie man an den regen Diskussionen während der Slots merken konnte, bestand auch viel Rede- und Informationsbedarf. Gesponsert wurde die remix 09 unter anderem von IBM, BoD und Groves.

Der Ablauf der Konferenz war nicht wie auf einer klassischen Konferenz, sondern es fanden sowohl Diskussionsrunden als auch Podiumsdiskussionen, Open Slots und klassische Vorträge mit anschließender Diskussion statt. Dadurch war die Konferenz sehr lebendig und interaktiv, und auch für die Vortragenden selber war es sicher spannend, Feedback von einem so gemischten Publikum zu bekommen.

Eröffnet wurde die Konferenz mit einem Grußwort von Roland Kühl-v. Puttkamer, worauf die erste und wie ich finde spannendste Diskussion mit Bernd M. Michael, Gregor Stemmle und Dr. Stefan Tweraser folgte. Thema der Diskussion war “Share Economy, Collaborative Marketing, Radical Individualism – Markenführung im Spannungsfeld zwischen Klassik und Online, Stabilität und Individualisierung, Kontrolle und Partizipation”. Das Thema Markenführung begleitete nahezu alle Sessions und kam in den Diskussionen immer wieder auf.

Auch in dem Open Slot von Tapio Liller im Wintergarten des Hamburger Museums ging es um das Verhältnis von Mensch zu Marke und ob man die klassischen 4 Marketing Ps –  Price, Product, Promotion und Place – durch vier neue Ps – People, Product, Participation und Passion – ersetzen müsste. Auch diese These führte wieder zu einer angeregten Diskussion, für die die vorgesehene Zeit von einer Stunde fast zu kurz war und wahrscheinlich auch noch viele Standpunkte ungesagt blieben.

Alles in allem fand ich die Konferenz vor allem vom Konzept als auch vom Publikum sehr interessant. Leider war der Großteil der Teilnehmer doch aus dem Onlinebereich, wodurch viele Diskussionen in diese Richtungen gingen und eine Sichtweise aus dem klassischen PR oder Werbung etwas zu kurz kam.

Michael Nordmeyer schrieb am 13. Juni 2009 zuEvents

remix 2009: Online Meets Classic. Tag Eins.

Dieses Wochenende findet die remix09 in Hamburg statt. Praktisch für uns als Hamburger. Das Motto: Online Meets Classic.

Location

Die Konferenz-Location ist das Museum für Hamburgische Geschichte, welches einen sehr schönen Rahmen für dieses Event aufspannt. Speziell der Innenhof ist ein Traum. Überspannt von einem Glasdach, welches sich hervorragend in die Architektur des historischen Gebäudes einfügt und trotzdem ein hervorragendes Raumklima ermöglicht. Deswegen haben die Architekten für diese Glanzleistung den “Mies-van-der-Rohe-Preis” bekommen. Fotos davon befinden sich wie immer in unserem Flickr-Album zur #remix09.

Apropos remix. Die Konferenzinhalte. Einen guten Überblick über die Befindlichkeiten und Einschätzungen der Inhalte liefert wie immer Twitter. Neben der offiziellen Twitterwall der remix hilft die Twittersuche weiter. Beide sollten identische Ergebnisse liefern. Nur die Twittersuche liefert auch alle Tweets der Vergangenheit, während die Twitterwall nur eine Handvoll Tweets zeigt.

Auf der Homepage der remix finden sich Livestreams der Sessions und Panels im Hauptsaal, die hoffentlich im weiteren Verlauf der Konferenz auch archiviert und online gestellt werden.

Panels und Sessions des ersten Tages

Das Startpanel mit dem Thema “Share Economy, Collaborative Marketing, Radical Individualism” war recht interessant, da teilweise auch selbstkritische Worte gefallen sind, was leider nicht immer zu erwarten ist. Speziell Bernd M. Michael hat mit seiner von mir frei wiedergegebenen These:

“Der größte strategische Fehler der Verlage ist die Gratisökonomie der Angebote. Ihr wart zu ‘fett’ und glaubtet, Euer Geschäftsmodell würde ewig funktionieren.”

einen interessanten Punkt formuliert, den wahrscheinlich jeder kennt, aber der den Teilnehmern aus der Klassik selten öffentlich vorgehalten wird. Zumindest nicht als strategischer Fehler.

Ansonsten glitt die Argumentation der Klassik wieder in das typische “Amateure/Professionelle”-Getue ab, was an der Realität vorbei geht, und insbesondere die Aufmerksamkeitsökonomie des Internets außer Acht lässt. Es ist ja so einfach.

Sehr interessant hingegen war der Vortrag von Claudia Sommer von Greenpeace, die über “GreenAction” referierte, eine Communityplattform, welche Grassroot-Aktionisten ein Bühne und ein Sprachrohr geben soll, um Mitstreiter zu finden und Aktion zu publizieren.

Wie eigentlich immer sind die Gespräche mit den Konferenzteilnehmer neben den Sessions das wahre Gold der Konferenz. Aber ich wiederhole mich.

Ich bin gespannt, was der zweite Tag der remix bringen wird.

Katharina Glass schrieb am 2. Juni 2009 zuEvents, Online Trends

Meet’n'Poke – BoD veranstaltet #meetnpoke begleitet vom 13. Stock

Am 28.05.2009 fand die erste deutsche Pokenparty Deutschlands in der Lounge “Dreizehnter Stock” im Hamburger Schanzenviertel über der Bar Rossi statt. Ich war dabei und schildere hier meine Eindrücke des Abends.

Wie schon erwähnt, wurde die Party von unserem Kunden, der Books on Demand GmbH (BoD) veranstaltet und dabei von der 13. Stock Online Relations GmbH & Co. KG begleitet. Oliver Berger führte als Moderator durch den Abend und half den zum Teil noch Unerfahrenen bei der Registrierung und Einrichtung ihrer Poken auf doyoupoken.com

Die ersten 30 Autoren von BoD, die sich für das Event angemeldet hatten, erhielten einen Poken geschenkt, um sich mit den übrigen Gästen und hier vor allem den anderen anwesenden BoD-Autoren zu vernetzen. Die Books on Demand GmbH wollte damit einen weiteren Schritt in Punkto Vernetzung der Autoren untereinander gehen sieht in den Poken (auch im Hinblick auf zukünftige Veranstaltungen und Messen) eine zeitgemäße Möglichkeit dazu.

Ich empfand das Publikum als sehr gemischt. Von Informatikern über Marketingmanager bis hin zu den Autoren von BoD waren viele unterschiedliche Gäste vertreten, die dank der Poken miteinander ins Gespräch kamen und sich so auch über ihre Berufsgruppen hinweg miteinander vernetzten. Wie ich von Oliver und Michael erfahren habe, waren auch einige Vertreter der Hamburger Web-Szene (@mthie, @thehartworker, @crieger und andere) gekommen, von denen ich zumindest den einen oder anderen schon von den Abendveranstaltungen im Umfeld der next09 kannte.

Insgesamt war die Lounge gut besucht und die Poken schienen auch gut anzukommen. Durch das Poken wurden erste Berührungsängste schnell abgebaut. Sie dienten quasi als Eisbrecher und erlaubten es den Gästen, so schneller miteinander ins Gespräch zu kommen. Einige Besucher blieben den Poken gegenüber zwar bis zum Schluss skeptisch, aber der Großteil der Teilnehmer war den kleinen, knuffigen Plastikfiguren gegenüber sehr aufgeschlossen und fand schließlich auch Spaß daran. 

Ein paar sehr schöne Fotos vom #meetnpoke gibt es hier von “annieone”.

Auch in der Presse fand die erste Poken-Party Deutschlands Beachtung: auf stern.de erschien am darauffolgenden Tag ein Artikel über die Poken und auch im Blog von mediabird.net wird über die Poken-Party berichtet.

Wer nun neugierig geworden ist und wissen möchte, was Poken sind, der guckt sich am besten mal missionpoken.de an, die wie ich finde, bestgemachte Website zum Thema Poken in Deutschland.